Bibliothek

Die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. hält für Sie Bücher und Veröffentlichungen über die Erkrankung bereit.

Aus der nachstehenden Liste können während des Treffens am Mittwoch, in 53879 Euskirchen, Oststraße 7, Bücher ausgeliehen werden. Die Ausleihdauer sollte vier Wochen nicht überschreiten.


NEU AUFGENOMMEN: 

 "Wie ausgewechselt, verblassende Erinnerungen an mein Leben"
   Rudi Assauer mit Patrick Strasser

  "Blickrichtungswechsel / Lernen mit und von Menschen mit Demenz"
 
von Brigitta Schröder

"Altern wie ein Gentleman"
  von Sven Kuntze

"Wo geht´s denn hier nach Königsberg?"
 
von Dr. Udo Baer

"Das ABC der Gefühle"
  von Dr. Udo Baer / Gebriele Frick-Baer

"Es geht auch anders!"
 
von Dr. Udo Baer / Marion Scheffler

"Vom Schämen und Beschämtwerden"
 
von Dr. Udo Baer / Gabriele Frick-Baer

"MEINE SCHELLs"
  von Marie Theres Kroetz Relin


Wenn Ihnen interessante Veröffentlichungen bekannt werden, die auch Andere interessieren könnten sind wir für einen Hinweis dankbar und werden diese ggf. in unseren Bestand aufnehmen.
  

Weiterführende Literatur und spezielle Fachliteratur können Sie über den Link zur Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. www.deutsche-alzheimer.de ermitteln.

 

Buchtitel, Autor, Herausgeber, Verlag
Über dieses Buch
Wie ausgewechselt ...

Wie ausgewechselt ...

Autor: Rudi Assauer / Patrick Strasser

riva
ISBN 978-3-86883-197-9

"Es gibt künstliche Knie, neue Hüftgelenke, andere freuen sich des Lebens mit einem Herzschrittmacher. Aber der Kopf, die Birne. schlimmer geht´s nicht".

Selbstsicher, ehrgeizig, temperamentvoll, ein Mann wie eine Eiche, geboren im Zeichen des Stiers - so kennen wir Rudi Assauer, den starken Mann der Königsblauen, den legendären Manager des FC Schalke 04.
Doch das ist Vergangenheit, denn Rudi Assauer ist krank. Alzheimer. Sein Gedächtnis lässt langsam nach, die Erinnerungen verblassen und kehren nur noch in lichten Momenten zurück.
Der Sportjournalist Patrick Strasser hat Rudi Assauer mehrere Monate lang begleitet. In vielen persönlichen Geprächen ist er mit ihm in die Vergangenheit gereist, um die letzten Erinnerungen an ein ereignisreiches Leben vor dem Vergessen zu bewahren.
Entstanden ist eine bewegende Autobiografie, die uns Rudi Assauer in vielen persönlichen Worten und Bildern, ein letztes Mal so nahebringt, wie wir ihn kannten, die aber auch davon berichtet, wie ihn das Schicksal seiner Krankheit viel zu früh aus dem vollen Leben reißt.

 

 

Handeln statt Mißhandeln

Handeln statt Mißhandeln

Autor: Elisabeth Bäsch

Mabuse
ISBN 978-3-940529-53-4

"Mein Partner ist mir entrückt, mein Partner ist ver ... rückt
 

Von der Schwierigkeit, die Einsamkeit in einer Paarbeziehung auszuhalten, in der ein Partner eine Demenz entwickelt hat.

Ein Buch für Menschen, die diese Situation durchleben, oder erlebt haben. Ein Buch, das anderen die Situation von Paaren bewusst macht.

Der alte König in seinem Exil

Der alte König in seinem Exil

Autor: Arno Geiger

Carl Hanser
ISBN 978-3-466-23634-9

In der zutiefst berührenden Geschichte seines Vaters erzählt Arno Geiger von einem Menschen, dessen Vitalität und Klugheit mit der Alzheimerkrankheit nicht verschwinden. Im Alltag ist der Vater oft hellwach, aber seine Vergangenheit, sein Haus und seine Kinder hat er vergessen: Geboren 1926 als drittes von zehn Kindern, die Eltern Kleinbauern in Wolfurt, drei Kühe, ein Obstgarten, ein Acker, ein Bienenhaus. Mit achtzehn Krieg an der Ostfront, mit neunzehn Kriegsgefangenschaft, Krankheit, Lazarett, der lange Rückweg in die Heimat und dann der Wunsch, nie wieder wegzugehen aus dem Dorf. Der Vater baut ein Haus auf dem Hügel, er heiratet. Und mit der Geschichte seines Vaters beginnt Arno Geiger seine eigene Kindheit und Jugend wiederzuentdecken, all die Jahre, die er in dem Haus auf dem Hügel verbracht hat, wo der Vater jetzt mit seinen slowakischen Betreuerinnen lebt.

Arno Geiger schließt nochmals Freundschaft mit dem Vater; er begleitet ihn viele Jahre, versucht, seine oft eigenwilligen Sätze zu verstehen, und er entdeckt, dass es in der Person des Vaters alles noch gibt, Charme, Selbstbewusstsein, Witz: "Früher war ich ein kräftiger Bursche, sagt der Vater zu Katharina und mir. Nicht solche Geißlein wie ihr"! Arno Geigers Alter König ist trotz der heftigen Konfrontation mit dem unwiederbringlichen Verlust ein lichtes, lebendiges, oft komisches Buch. Und man versteht: Der Mensch bleibt ein Mensch mit seiner Vergangenheit, Eigenheit und Würde.

"Zum Zeitpunkt, da ich diese Sätze schreibe, bin ich fast genau halb so alt wie er. Es hat lange gedauert, hierher zu kommen. Es hat lange gedauert, etwas herauszufinden über die grundlegenden Dinge, die uns getrieben haben, die Menschen zu werden, die wir sind".

Die Akte Auguste D.

Die Akte Auguste D.

Autor: Konrad und Ulrike Maurer

Theaterverlag Hofman-Paul

1901 legte der Arzt und Hirnforscher Alois Alzheimer eine Krankenakte über einen medizinischen Fall an, der seine Neugierde und seinen Forschergeist weckte. Seine Patientin Auguste Deter zeigt Symptome, die er vorher noch nie beobachtet hat. Weder in Untersuchungen, noch in langen Gesprächen kommt er der Krankheit auf die Spur. Erst nach ihrem Tod gewinnt er Sicherheit über die bis dahin rätselhafte Krankheit, die seinen Namen erhalten wird. Kern des Theaterstücks sind die Dialoge zwischen Alzheimer und August, die in ihrer Unmittelbarkeit auch heute noch berühren.

Auf Grundlage der Biographie "Alzheimer" von Konrad und Ulrike Maurer hat Ulricke Hofmann ein Stück geschrieben, das nicht nur ein Porträt der Krankheit zeichnet, sondern auch Einblick gibt in die damaligen "Irrenanstalten" und die Methoden der Hirnforscher zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts

In Ruhe verrückt werden dürfen

In Ruhe verrückt werden dürfen

Autor: Erich Schützendorf / Helmut Wallrafen-Dreisow

Fischer
ISBN 978-3-596-10516-8

"In Ruhe verrückt werden dürfen" - das wünschen sich viele alte Menschen, deren größte Angst es ist, im Alter zunehmend den Verstand zu verlieren. Schätzungen gehen davon aus, daß dies bei über 20 Prozent der über 80jährigen der Fall sein wird, und die zunehmende Zahl von geistig verwirrten Menschen in Alten- und Pflegeheimen spricht für diese Annahme. Die Autoren plädieren daher für ein Umdenken in der Altenpflege, und das heißt vor allem: die Selbständigkeit der alten Menschen zu aktivieren und ihre Eigenheiten zu respektieren, auch wenn sie aus der Sicht des Pflegepersonals bereits "Verrückt" erscheinen.

Alzheimer / Das erste-Hilfe-Buch

Alzheimer / Das erste-Hilfe-Buch

Autor: Margot Unbescheid

Gütersloher Verlagshaus
ISBN 978-3-579-06884-8

Die Autorin unterstützt seit vielen Jahren ihre Mutter bei der Betreuung ihres Alzheimer Vaters. Durch >learning by doing< wurde Margot Unbescheid zu einer Spezialistin im Umgang mit Demenzkranken. Ihr Anliegen ist es nicht, einen traurigen Erfahrungsbericht unendlichen Leidens zu liefern - sondern schonungslos und ohne Wenn und Aber von der Realität mit Alzheimer zu erzählen. Sie gibt praxiserprobte Tipps, schildert erfrischend offen Episoden mit "ihrem" Kranken, von Erfahrungen mit Heimen und spricht auch vom alltäglichen Aushalten der Krankheit, von der eigenen Angst und den Zweifeln.

Abschied zu Lebzeiten

Abschied zu Lebzeiten "Wie Angehörige mit Demenzkranken leben"

Autor: Inge Tönnies

Balance
ISBN 978-3-86739-007-1

Dieses einzigartige Buch stellt die seelische Belastung von Angehörigen Demenzkranker in den Mittelpunkt. Menschen, die ihre Väter, Mütter oder Partner rund um die Uhr pflegen, aber auch diejenigen, die >nur< Heimbesuche machen, schildern ihre Gefühle von Trauer und Hilflosigkeit, von Scham, Kränkung und Wut ohne Tabus und berichten, wie sie ihre Belastung bewältigen.

 

"Ein Buch, das trotz aller Tragik Mut macht, weil es Wege aufzeigt, die vielfältigen Belastungen, die mit der Pflege von Demenzkranken verbunden sind, besser tragen".

Ich verliere mich

Ich verliere mich

Autor: Lena Heimhilger

Novum
ISBN 978-3-85022-173-3

Eine Tochter schildert einfühlsam den Alltag ihrer demenzkranken Mutter Leni, die sie an den Wochenenden im Pflegeheim besucht. Aus Tagebucheintragungen der Tochter und den Aufzeichnungen Lenis über ihre Vergangenheit, ergibt sich ein sehr persönliches Buch über die Erfahrung und den Umgang mit einer Krankheit, von der sehr viele alte Menschen betroffen sind und die von den Angehörigen viel Verständnis und vor allem Geduld fordert. Andererseits kommt auch der geschichtliche Hintergrund nicht zu kurz. Durch die Biografie Lenis erfahren wir Interessantes und Wissenswerte über das Ungarn der Dreißiger- und Vierzigerjahre, über politische und soziale Gegebenheiten der damaligen Zeit und das, was Leni als sogenannte Volksdeutsche erlebt hat. Bewegend wird die Flucht aus Ungarn 1944 aus Kriegsgründen geschildert. Der Zwang, die Heimat verlassen zu müssen und die Problematik des völligen Neuanfangs in einer ungewissen Zukunft, ...

Es ist eine Geschichte voller Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Kummer.

 

So bleiben Menschen mit Demenz aktiv ...

So bleiben Menschen mit Demenz aktiv ...

Autor: Bell / Troxel / Cox / Hamon

Erst Reinhardt
ISBN 978-3-497-01905-2

Wie kann man verbleibende Fähigkeiten von Menschen mit Demenz so lange wie möglich erhalten und fördern? Wie findet man Tätigkeiten, die ihnen Freude bereiten? Dieses Buch zeigt nach dem praxisbewährten Best-Friends-Modell, wie man Erinnerungen, Gewohnheiten und Vorlieben von Menschen mit Demenz aufspürt und in sinnvolle Beschäftigung, Spiele, Gespräche und Unternehmungen einbindet. Helfer lernen, wie sie dem Erkrankten trotz fortschreitender Persönlichkeitsveränderung im Alltag beistehen, ihn ermutigen und Freude mit ihm teilen können. Eine Schatzkiste mit 147 Aktivierungsvorschlägen für

  • alltägliche Pflegesituation (Baden, Essen etc.) und Gespräche,
  • die  Prävention schwieriger Verhaltensweisen,
  • eine freundliche und entspannte Pflegeatmosphäre
Alzheimer  / Gegen das Vergessen

Alzheimer / Gegen das Vergessen

Autor: Louis Blank

Bastei Lübbe
ISBN 3-404-61448-8

Als der 52jährige Lois Blank eines Tages nach Hause kommt, wundert er sich darüber, dass ihn Unbekannte mit seinem Namen ansprechen und eine wildfremde junge Frau ihm bis zu seiner Wohnung folgt. Doch als er ihr die Tür vor der Nase zuziehen will, drückt sie dagegen und sagt: "Ich wollte dich besuchen, Dad". Da wird ihm klar, dass er dringend zu einem Arzt muss.

Die Diagnose lautet "Alzheimer", eine Krankheit, die zu den heimtückischsten und geheimnisvollsten unserer Zeit gehört. Zunächst sieht es so aus, als ob es keinerlei Hoffnung für Louis mehr gibt, als ob sein Leben vorbei sei. Aber er nimmt den schweren Kampf gegen das Vergessen auf, einen Kampf, der die ganze persönliche Stärke von ihm und seiner Frau fordert - und manchmal noch mehr .....

Leitfaden zur Pflegeversicherung

Leitfaden zur Pflegeversicherung

Autor: DAlzG

DAlzG
ISBN 1432-7090

Schriftenreihe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.

Leitfaden zur Pflegeversicherung

Antragstellung, Begutachtung, Widerspruchsverfahren, Leistungen

Menschen, die unter einer demenziellen Erkrankung leiden, haben überwiegend Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch XI). Doch gerade bei diesen Krankheitsbildern gibt es häufig Probleme bei der Antragstellung und der Gewährung einer angemessenen Pflegestufe. In diesem Leitfaden werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Wie stelle ich einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung?
  • Worauf ist bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst zu achten?
  • Welchen Pflegebedarf muss der Medizinische Dienst anerkennen?
  • Welche besonderen voraussetzungen gelten für Pflegestufe 3?
  • Wie verläuft das Widerspruchsverfahren?
  • Welche Leistungen gewährt die Pflegeversicherung?
Leben mit Frontotemporaler Demenz

Leben mit Frontotemporaler Demenz

Autor: Klaas Jansma / Pieter Wolswijk

DAlzG e.V.

Leben mit Frontotemporaler Demenz (FTD)

Ein dreiteiliger Dokumentarfilm über Frontotemporale Demenz

1. Nach eigenen Regeln (19 Min.)

Henk Siefers (53) hatte beruflich eine hohe Position, begann dann aber aufgrund von FTB falsche Entscheidungen zu treffen. Die Entlassung drohte. Er ist passif und schweigsam geworden. Deshalb erzählt seine Frau Cynthia, was passiert ist. Mit großer Hingabe, der Unterstützung eines Pflegedienstes und mit Hilfe eines Tagesbetreuungsprogramms gelingt es ihr, sich um ihren Mann in der häuslichen Umgebung zu kümmern. Aus kurzen  Momenten des Kontakts zieht sie die Energie, mit der Situation zurechtzukommen.

2. Der Rhytmus von Rein (24 Min.)

Rein Mouw (49) hat seine Flexibilität verloren und zwanghafte Verhaltensweisen entwickelt. Das ist nicht leicht für seine Familie. Seine Frau Sonja hat ihre Arbeit aufgegeben und ihr eigenes Leben dem seinen untergeordnet. Die heranwachsende Tochter Jolien hat sehr heftig auf den sich veränderten Vater reagiert. Seit sie ausgezogen ist, kann sie die Dinge sachlicher sehen und ihm mit größerer Nachsicht begegnen.

3. Prima Donna (31 Min.)

Agnes van Middelaar (59) leidet unter semantischer Demenz, einer Form von FTD, bei der die Menschen allmählich den Bezug zu der Bedeutung von Wörtern und Objekten verlieren. Sie kann kein Mitgefühl mehr für andere empfinden, hat besondere Rituale entwickelt und legt ein zwanghaftes und zuweilen sogar kindliches Verhalten an den Tag. Für ihren Ehemann, Piet, und auch für andere Familienmitglieder ist dies zu einer großen Belastung geworden. Das Pflegezentrum, das sie besucht, hat ein spezielles Tagesprogramm für sie zusammengestlelt. Damit fühlt sie sich wohl.

Deutsche Untertitel von Helga Haas und Anne Harmsen

Richtig sprechen mit dementen Menschen

Richtig sprechen mit dementen Menschen

Autor: Friederike Leuthe

München Basel
ISBN 978-3-497-02060-7

Leichtfertiges Dahingesagtes kann Menschen mit Demenz verwirren und verletzten, weil sie es nicht verstehen und nicht immer antworten können Sensible Kommunikation ist nötig, wenn man zu dementen Menschen Kontakt herstellen will. Guter Wille allein genügt nicht, die Pflegekompetenz muss sich auch in der Sprache zeigen.

Blickrichtungswechsel / Lernen mit und von Menschen mit Demenz

Blickrichtungswechsel / Lernen mit und von Menschen mit Demenz

Autor: Brigitta Schröder

Selbstverlag
ISBN 978-3-00-031094-2

Brigitta Schröder hat ihre Erfahrungen, die sie im Umgang mit Menschen mit Demenz über lange Zeit erworben hat, in dieser Schrift zusammengefasst. Der Text atmet, er ist lebendig und man kann eine Menge aus der Lektüre lernen. Im Kern lenkt Brigitta Schröder den Blick auf das, was wichtig ist, wenn man mit der Demenz zu tun hat: Es sind nicht zuerst oder allein die medizinisch-pflegerischen Handlungen, sondern es sind die sozialen, einfühlsamen Aspekte, die zählen.

"Jeder Mensch ist wertvoll in seinem Dasein und in jeder Lebensphase" lautet die Devise der Schweizer Diakonisse. Sie ist 1935 in Winterhur geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Sie ist Supervisorin DGSv, Lebens- und Trauerbegleiterin und Absolventin des Seniorenstudiums in Dortmund mit dem Schwerpunkt Geragogik und Gerontologie. Sie verbrachte ihre Berufszeit als Krankenschwester im Gesundheitswesen.

Das Buch ist zusätzlich im Buchhandel zu erwerben zu je 12,- € zzgl. 3,-- € Versand.

Der Erlös aus dem Verkauf geht an Projekte für Menschen mit Demenz.

Altern wie ein Gentlemann

Altern wie ein Gentlemann

Autor: Sven Kuntze

C. Bertelsmann
ISBN 978-3-570-10091-2

"Als ich am ersten Morgen in meinem neuen Leben aufwachte und neugierig und erwartungsvoll um mich blickte, schien erst einmal alles beim Alten zu sein, mit Ausnahme des Berufs, der mir über Nacht abhanden gekommen war."

 Alt sein kann vieles bedeuten, und was da genau auf einen zukommt, weiß niemand im Voraus. Sicher ist nur: Alt werden wir alle. Doch statt der Tatsache ins Auge zu sehen, versuchen wir, uns dieses Thema so lange wie möglich vom Hals zu halten, nach dem Motto: Wirklich alt sind nur die anderen.

 Auch der preisgekrönte Fernsehjournalist und Moderator Sven Kuntze lebte bis zu seiner Pensionierung 2007 nach dieser Devise. Nun, im Ruhestand, berichtet er scharfsinnig, unverblümt und mit viel Witz, aber auch einer kräftigen Prise Selbstironie über Freud, Leid und neue Aufgaben in seinen ersten Jahren als Rentner, stets auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Müßiggang und Engagement.

MEINE SCHELLs

MEINE SCHELLs

Autor: Marie Theres Kroetz Relin

Langen-Müller
ISBN 978-3-7844-3251-9

Eine Familie gesucht und mich gefunden ...

Sie ist die Tochter von Filmstar Maria Schell und Regisseur Veit Relin, die Nichte von Maximilian Schell. Der Tod ihrer Mutter im April 2005 lies sie innehalten, zurückblicken. Mit Laptop und Kamera sowie einem Zelt für Spontanübernachtungen ausgerüstet, begab sie sich auf die Suche nach Ihren Vorfahren. Marie Theres Kroetz Relin stöberte in Kisten und Tagebüchern, reiste quer durch Europa, fand neue Verwandte und alte Freunde. Das Ergebnis: Die Familienbiografie muss teilweise neu geschrieben werden. Warum wird über manche Begebenheiten seit Jahrzehnten geschwiegen? Woher kommen bestimmte Talente? Wer oder was hat mich geprägt, meine Entscheidungen beeinflusst? Diesen Fragen ist die Autorin auf den Grund gegangen und legt offen, was bislang über die Familie Schell nicht bekannt war. Eines ist klar: Es sind oft die Frauen, die alles zusammenhalten und um die Familie kämpfen. Zugleich ist diese unterhaltsame Reise in die Vergangenheit das Dokument einer Selbstfindung.

Mit zahlreichen, bisher unveröffentlichten Fotos aus dem Familienarchiv.

Das ABC der Gefühle

Das ABC der Gefühle

Autor: Udo Baer / Gabriele Frick-Baer

Beltz
ISBN 978-3-407-85866-5

60 Gefühle von Angst bis Zuversicht stellen die Autoren in diesem Buch vor. Sie erklären ihre Bedeutung für unser Leben und unsere Gesundheit und zeigen, wann sie uns Glück und Ausgewogenheit vermitteln und wie ihren negativen "Geschwistern" beizukommen ist.

Vom Schämen und Beschämt werden

Vom Schämen und Beschämt werden

Autor: Udo Baer / Gabriele Frick-Baer

Beltz
ISBN 978-3-407-85867-2

Warum es für unsere seelische Gesundheit so wichtig ist, die verschiedenen Formen der Scham unterscheiden zu lernen und richtig damit umzugehen, davon handelt dieses Buch. Es hilft, Scham als eine berechtigte Wärterin unseres Selbst zu achten, unerlässlich zur Erhaltung bzw. zur Wiedererlangung unserer Würde.

Es geht auch anders!

Es geht auch anders!

Autor: Udo Baer / Marion Scheffler

Affenkönig
ISBN 978-3-934933-31-6

Es geht auch anders! Würde im Pflegealltag und Verstehende Pflege ...

Viele Menschen bemühen sich darum, in der Altenhilfe Veränderungen in Gang zu setzen. Schwierig in diesem Pflegesystem und mit diesen Pflegesätzen sagen viele, doch das Schefflerheim in Hamnburg zeigt, es geht auch anders! Marion Scheffler und Udo Baer haben ein Buch aus der Praxis für die Praxis geschrieben. Es bietet Verständnis und praktische Anregungen und richtet sich an professionell Pflegende und pflegende Angehörige.

Wo geht´s denn hier nach Königsberg?

Wo geht´s denn hier nach Königsberg?

Autor: Dr. Udo Baer

Affenkönig
ISBN 978-3-934933-34-7

Wo geht´s denn hier nach Königsberg?

Wie Kriegstraumata im Alter nachwirken und was dagegen hilft ...
Zwei von drei Menschen, die 1946 und vorher geboren sind, haben traumatische Erfahrungen erleben müssen. Als Zeugen oder als unmittelbar Betroffene, als Erwachsene oder als Kinder.  Flucht, Bomben, Todesgefahr, Vergewaltigung, Verlust von Angehörigen und Freunden ...

Mit diesen Erfahrungen blieben die Menschen lange allein. Die Folgen verharrten oft lange im Verborgenen, im Alter brechen sie auf. Warum und wie dies geschieht, beschreibt Dr. Udo Baer anschaulich und für alle verständlich. Er zeigt anhand langjähriger Erfahrung auf, was hilft: Vor allem die vier Zauberworte "Du bist nicht allein!"

Ein Buch für Betroffene, Angehörige, Pflegende und alle, die verstehen wollen, was viele alte Menschen wirklich bewegt.

Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Autor: Martin Baltscheit


Der Fuchs wird vergesslich, er jagt und weiß nicht mehr, warum. Er vergisst den Geburtstag eines Freundes, oder er kommt mit einem Geschenk, aber niemand hat Geburtstag. Er erinnert sich nicht mehr an seinen Heimweg, klettert auf einen Baum und setzt sich in ein Vogelnest. Der Text ist gut entwickelt, besitzt Humor, erzählerischen Fluss und zarte Trauer. Nur wenige Zeichner können so gut mit Texten umgehen, zumal Baltscheits Texte selbst Teil des Bildes werden. Die Vergesslichkeit kündigt sich schon darin an, dass die Namen der Wochentage durcheinander purzeln. Im Finale führt Baltscheit Bild und Ton dramatisch zusammen, wenn der Fuchs die Hunde hört. Er weiß noch, dass Gefahr von ihnen ausgeht, aber er erinnert sich nicht mehr an ihre Namen, zögert, verliert Zeit, während die Meute lärmend auf ihn zu rast. Baltscheit thematisiert mit Charme die Tragweite der Demenz, indem er liebevoll zeigt, wie die Welt für die Betroffenen ihre Konsistenz verliert. Und wie mit dem Nachdenken über das Vergessen auch das Erinnern wieder teuer wird.

Briefe für Emily

Briefe für Emily

Autor: Camron Wright

Fischer
ISBN 978 3-596-15956-7

"Diese Briefe sind mein Geschenk an dich."

Harry Whitney hat Alzheimer. Nach seinem Tod finden sich verschlüsselte Briefe, die er an seine kleine Enkelin Emily geschrieben hat. Die Briefe verändern das Leben der ganzen Familie - und die verloren geglaubte Liebe kehrt zurück.

Liebe Oma

Liebe Oma

Autor: Alzheimer Europa


Oma hat die Alzheimer Krankheit.

Lukas und seine Schwester Julia erzählen in diesem Buch die Geschichte, die sie mit ihrer Großmutter erlebt haben. Dabei stellt sich heraus, dass die Kinder die mal traurigen und mal lustigen Situationen oft besser im Griff haben als ihre Eltern.

Gute Nacht Liebster

Gute Nacht Liebster

Autor: Katrin Hummel

Bastei Lübbe
ISBN 978-3-404-61646-6

Gemeinsam Alt sein.

Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen

 

Mit einem Vorwort und hilfreichen Hintergrundinformationen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.

 

Hilda und Hans sind seit dreißig Jahren verheiratet. Da beginnt Hans sich zu verändern, Zuerst wundert sich Hilda, findet ihn unverschämt. Als ein Neurologe Hans dann fragt: Wie heißen ihre Töchter?", weiß er die Antwort nicht. Die erschreckende Diagnose: Demenz. Schon bald kann er Hilda kein Partner mehr sein und wird schwer pflegebedürftig. Obwohl die Belastung fast unmenschlich erscheint, entscheidet Hilda, dass sie sich zu Hause um Hans kümmern wird. In diesem sehr persönlichen Buch spricht sie über ihren Alltag. Ihre Ängste und die intimsten Gedanken - ein bewegendes Plädoyer für die Liebe.

Sind Sie meine Tochter?

Sind Sie meine Tochter?

Autor: Gabriela Zander-Schneider

rororo
ISBN 978 3 499 621895

Leben mit meiner alzheimererkrankten Mutter

 

Zuerst war da nur eine gewisse Schusseligkeit. Dann ertappte Gabriela Zander-Schneider ihre Mutter dabei, dass sie das schmutzige Geschirr wieder in den Schrank zurückstellte, in Hausschuhen zum Einkaufen ging und anfing, wildfremde Menschen im Supermarkt zu umarmen. Sie wurde zänkischer, agressiver, um im nächsten Augenblick wieder überzusprudeln vor Charme. Gabriela Zander-Schneider berichtet von der allmählichen Persönlichkeitsveränderung ihre Muttter, von ihren Erfahrungen mit Ärzten, von den Problemen im Alltag, die die Pflege einer Angehörigen mit Alzheimer mit sich bringt.

Mein Leben ohne Gestern

Mein Leben ohne Gestern

Autor: Lisa Genova

Luebbe
ISBN 948-3-7857-6016-1

Alice ist zufrieden mit sich und ihrem Leben. Sie ist glücklich verheiratet, ihre drei Kinder sind bereits aus dem Gröbsten raus, und auch beruflich hat sie ihren Traum verwirklichen können. Als Professorin für kognitive Psychologie ist sie eine anerkannte Größe in Harvard. Doch plötzlich beginnt sie, die immer so zuverlässig war, Termine zu vergessen. sie verlegt ihre Sachen, und beim Joggen weiß sie auf einmal nicht mehr den Weg nach Hause. Obwohl sie nur wenige Blocks weit gelaufen ist. Ein beängstigender Verdacht schleicht sich in ihr Leben: Ein Hirntumor? Alice rechnet mit dem Schlimmsten. Als sie erfährt, dass sie an einer frühzeitigen Form von Alzheimer leidet, kann sie es zunächst gar nicht glauben. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie ihre Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten ......

 

Die ergreifende Geschichte einer Frau in den besten Jahren, die ihr eigenes und wohl vertrautes Leben schwinden sieht. MEIN LEBEN OHNE GESTERN ist ein schmerzliches Porträt und ein Buch, das Sie nicht vergessen werden. Lisa Genova zeigt und: Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, bleiben immer noch die Gefühle.

Alzheimer was tun?

Alzheimer was tun?

Autor: Rose Götte / Edith Lackmann

Beltz
ISBN 3 407 22813 9

Eine Familie lernt, mit der Krankheit zu leben

 

"Heilen, das wußten wir, ist nach dem heutigen Stand der Forschung nicht möglich. Aber helfen, lindern beistehen, die Krankheit erträglich machen für sie und für uns, das mußte doch zu machen sein!"

 

Weil die Suche nach Ratschlägen für die Betreuung ihrer an der Alzheimerschen Demenz erkrankten Mutter wenig ergiebig war, entwickelte die Autorin gemeinsam mit ihrer Familie ein Konzept für den Umgang mit der Pflegebedürftigen mit dem Ziel, Unruhe, Angst und Depression der Kranken zu mildern und sie so weit wie möglich in das Leben der Familie einzubeziehen. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, wie es gelungen ist, der kranken Mutter in ihrer zunehmenden Hilfsbedürftigkeit die Menschenwürde zu bewahren.

Demenz und Alzheimer

Demenz und Alzheimer

Autor: Daniela Flemming

Beltz
ISBN 978-3-407-22894-9

Dieses Buch will Angehörigen und professionell Pflegenden helfen, sich auf altersverwirrte Menschen trotz aller Schwierigkeiten einzulassen, sie ernst zu nehmen und ihre Würde zu wahren, ohne die eigenen Bedürfnisse außer Acht lassen zu müssen. Es macht Mut, auf altersverwirrte Menschen zuzugehen und in ihre Erlebniswelt einzutauchen, und kann so unsere Beziehung und unseren Umgang mit ihnen nachhaltig verändern. In ihrer einzigartigen Sprache bietet Daniela Flemming Verständnis und Erklärungen ebenso an wie sie unsere Liebe und Zuneigung zu den Erkrankten weckt.

Zahlreiche Tipps für den Alltag und ein umfangreicher Adressteil ergänzen dieses "Mutmachbuch".

WO BIST DU?

WO BIST DU?

Autor: Julia Engelbrecht-Schnür / Britta Nagel

Hoffmann und Campe
ISBN 978-3-455-50107-0

Auf der Suche nach dem verlorenen Ich -

ein Fototextbuch über Demenz

 

Der unsichtbare Zelltod im Gehirn entfremdet. Auf welch dramatische Weise die Diagnose "Demenz" nicht nur das Leben der Kranken, sondern auch das ihrer Angehörigen verändert, haben die Autorinnen selbst erlebt. Während Britta Nagel die Folgen der Krankheit bei ihrer Mutter erfuhr, begleitete Julia Engelbrecht-Schnür eine Freundin bei der schmerzlichen Auseinandersetzung mit ihrem dementen Vater. Für die Entstehung dieses Buches sprachen die Journalistinnen über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit Töchtern, Söhnen, Enkeln und Ehepartnern über deren Erleben dieses Abschieds zu Lebzeiten.

Die geburtenstarke Generation, die die Last der neuen Volkskrankheit Demenz schultern muss, spricht hier zum ersten Mal mit entwaffnender Offenheit über ihre Gefühle und Erfahrungen. Porträtiert werden auch Pfleger, Psychiater und führende Wissenschaftler. Entstanden ist ein Buch, dessen sehr persönliche Reportagen dem Leser helfen, die Beziehung zu den Kranken trotz des schleichenden Verfalls lebendig zu halten und auf einer anderen Ebene weiterzuführen. Es zeigt, wie es gelingen kann, an einer unheilbaren Krankheit vorbei zu leben.

 

 

Ich habe Fulsheimer

Ich habe Fulsheimer

Autor: Christa Matter / Noel Matoff

Dölling und Garlitz
ISBN 978-3-937904-82-5

Ich habe Fulsheimer

Angehörige und ihre Demenzkranken

 

In Deutschland sind rund eine Million Menschen von mittelschweren und schweren demenziellen Erkrankungen betroffen. Zwei Drittel der Demenzkranken werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Damit tragen die Familien die Hauptlast der Betreuung. Die fotografischen Porträts von Noel Matoff halten Momente des Zusammenseins, der Vertrautheit und der Entspannung, aber auch der Anstrengung und Irritation fest. Sie zeigen, wie besonders das Verhältnis zwischen zwei Menschen ist, bei denen der eine den anderen in naher Zukunft nicht mehr erkennen wird. Die bewegenden Texte, in denen sich Angehörige in diesem Buch offen mitteilen, machen Anderen Mut, freier mit der Krankheit umzugehen. Zahlreiche Informationen und ein medizinischer Überblick geben zusätzlich Hilfestellungen in diesem von der Alzheimer-Gesellschaft Berlin herausgegebenen Buch.

In Würde altern

In Würde altern

Autor: Doris Tropper

Patmos
ISBN 3-491-72460-0

In Würde Altern

Pflege und Begleitung älterer Menschen

 

Das Altern bringt zwangsläufig körperliche und soziale Verluste mit sich, die für viele Betroffene nicht mehr alleine zu bewältigen sind.

Dieser praxisorientierte Wegweiser bietet Angehörigen und Pflegekräften erprobte Tipps und Strategien für einen kompetenten und zugleich einfühlsamen Umgang mit alten, kranken und auch verwirrten Menschen.

Darüber hinaus möchte die Autorin zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensverlusten und Alterungsprozessen anregen.

Ich habe Alzheimer

Ich habe Alzheimer

Autor: Stelle Braam

Beltz
ISBN 978-3-407-85763-7

Wie die Krankheit sich anfühlt

Diagnose "Alzheimer" - dem Wissenschaftler und Schriftsteller René van Neer ergeht es wie unzähligen anderen Menschen auch. Orientierungslosigkeit und Angst, Ruhelosigkeit und Wut nehmen von ihm Besitz. Er zieht in ein Pflegeheim, begegnet freundlichen und überforderten Helfern, kämpft um menschenwürdige Behandlung. Schließlich erkennt er seine Familie und die Pflegerinnen nicht mehr. Er bekommt Medikamente, die ihn fast zum Verstummen bringen. Nach ihrer Absetzung erholt er sich wieder; ein ständiges Auf und Ab. "Es ist, als existiere man immer weniger. Ein Mensch allein kann das nicht ertragen".

 

René hat seine Tochter, die sich um ihn kümmert. Die mit ihm zusammen ein Buch schreibt über seine Krankheit. Über seine Gefühle, seine Wünsche. "Alzheimerkranke haben viel zu sagen über ihre eigene Situation. Man muss sie ernst nehmen. Man muss ihnen zuhören". So schreibt Stelle Braam die Geschichte ihres Vaters und setzt sich zugleich kritisch auseinander mit dem Pflegenotstand - eine, der drängendsten Probleme unserer immer älter werdenden Gesellschaft.

Am Ende des Gedächtnisses gibt es eine andere Art zu leben

Am Ende des Gedächtnisses gibt es eine andere Art zu leben

Autor: Brigitta Andersson

Brunnen
ISBN 978-3-7655-1947-5

"Wir wollen mal nicht gleich das Schlimmste glauben", sagte der Arzt.

"Und ... was ist das Schlimmste?", fragte ich. "Alzheimer", sagte der Arzt.

 

Agneta Ingberg ist 58, als die sie Diagnose "Alzheimer" bekommt. Jetzt weiß sie, warum sie manchmal etwas vergisst, nicht mehr mit der U-Bahn zurechtkommt oder einfach nicht die richtigen Worte findet. Sie erlebt Angst und Scham, kämpft aber tapfer und mit Humor. Muss ihr die Krankheit peinlich sein? Gibt es wirklich keine Therapie"

 

Agnetas Freundin Brigita Andersson lässt sie an ihren Gedanken und Leben vor und nach der Diagnose teilhaben.

Ein trauriges und doch warmes und hoffnungsvolles Buch!

Eine wahre Geschichte, die bewegt!

Warum ich meine Demente Mutter belüge

Warum ich meine Demente Mutter belüge

Autor: Cyrille Offermans

Antje Kunstmann GmbH München
ISBN 978-3-8897-485-4

"Meine Mutter glaubte, es sei Krieg, nicht im übertragenen, sondern im blutig-ernsten Sinn des Wortes. Man habe sie gefangengenommen, und sie werde nun >vom Feind< bewacht. Es war ihr ein Rätsel, wie wir unbehelligt durch die feindlichen Linien gelangt seien und sie gefunden hätten".

Aus nächster Nähe, mit der Genauigkeit der Liebe beschreibt Cyrille Offermans das Schicksal seiner alten, dement werdenden Mutter: die ersten Anzeichen wie Vergesslichkeit, Verwirrung und Misstrauen und wie schwer die plötzliche Distanz zu ertragen ist. Wie die Aufnahme ins Heim unvermeidlich wird, weil es keine gemeinsame Realität mehr gibt, wenn die innere Welt eines Menschen sich auflöst. Die eigene Scham und die Schuldgefühle, die ständigen Zweifel, ob man als nächster Angehöriger, als Sohn das Richtige tut. Und wie es dennoch möglich ist, mit den Schwächen des Alters - und den eigenen - zu leben: in Würde, achtsam, liebevoll.

Alzheimer Spurensuche im Niemandsland

Alzheimer Spurensuche im Niemandsland

Autor: Michael Jürgs

List
ISBN 3-548-60019-0

Die Alzheimersche Krankheit gilt als Geißel des Jahrhunderts, die Ursachen des unaufhaltsamen Verlöschens des Geistes kennt man bis heute nicht. Im Mittelpunkt dieses Buches steht der Wissenschaftler, der der Krankheit seinen Namen gab: Alois Alzheimer. Nicht nur seine Arbeit als Neurologe, auch die Biographie des Privatmannes Alzheimer ist eine spannende Geschichte. Was das Vermögen seiner jüdischen Frau mit seiner Entdeckung zu tun hatte, wie die gemeinsamen Kinder als "Mischlinge" im Nationalsozialismus um ihr Leben zittern mußten, wie die frühe Diagnose Alzheimers für Jahrzehnte vergessen wurde - das alles ist Medizingeschichte, wie sie interessanter nicht sein kann.

Aufgetrennte Tage

Aufgetrennte Tage

Autor: Gudrun Schneider

Residenz
ISBN 979-3-7017-1514-5

"Hermann ist tot, jetzt weiß sie es wieder ganz genau." Mariannes Mann ist über die Treppe gestürzt und hat sich das Genick gebrochen - ein Unfall. Sie weiß genau, wann das war: Sie hat es sich auf einem Zettel notiert, um es nicht zu vergessen, wie sie manchmal auch das Mittagessen vergisst oder den Namen der Nachbarin oder ihre Tabletten. Marianne hat Alzheimer, sie verliert ihr Gedächtnis, nun hat sie auch noch ihren Mann verloren."Sie weint, weil sie weiß, dass es zu spät ist, obwohl er tot ist." Ein Unfall? Friederike, Mariannes Tochter, hat Zweifel. Ist ihre Mutter zur Mörderin geworden, um sich zu befreien?

Während sich Friederike durch den Tod des Vaters dazu gezwungen sieht, sich ihrer Mutter zu stellen, weicht diese immer weiter zurück: in eine Vergangenheit, in der sie noch Kind war und noch keine Zettel brauchte, um nicht zu vergessen.

Ich spreche für mich selbst

Ich spreche für mich selbst

Autor: Demenz Support Stuttgart (Hrsg.)

Mabuse Verlag
ISBN 978-3-940529-54-1

Menschen mit Demenz sind nach landläufiger Vorstellung als, pflegebedürftig und hilflos. Das ist ein völlig schiefes Bild. Es wird viel über Menschen mit Demenz gesprochen, aber wenig mit Ihnen. Auch und gerade, wenn es um die Frage geht, wie sie unterstützt werden können. Das ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis.

In diesem Buch ergreifen Menschen mit Demenz das Wort. Sie artikulieren Wünsche und Forderungen, an das unmittelbare soziale Umfeld und an die Gesellschaft. Auch Stimmen aus Ländern, in denen bereits eine organisierte Selbstvertretung von Menschen mit Demenz existiert, wurden in den Band aufgenommen.

 

Ein inspirierendes und aufrüttelndes Buch. Es wird seinen Beitrag leisten, dass künftig mehr Menschen mit Demenz mitreden, wenn es um ihre Belange geht.

Das Herz wird nicht dement

Das Herz wird nicht dement

Autor: Udo Baer / Gabi Schotte

Affenkönig
ISBN 978-3-934933-29-3

Demenz ist mehr als Gedächtnisverlust. Demenz beeinflusst Gefühle, die gesamte Art, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Auch derjenigen, die pflegen und begleiten. Das beschreiben die Autor/innen verständlich und einfühlsam. Sie kommen zu erstaunlichen Schlussfolgerungen, wie unerreichbar scheinende Menschen erreicht werden können: über das Herz.

 

Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon vor fünf Jahren lesen können, als die Demenz bei meiner Mutter begann", schreibt eine pflegende Angehörige zum Vorabdruck des Textes.

DEMENZ  Abschied von meinem Vater

DEMENZ Abschied von meinem Vater

Autor: Tilman Jens

Gütersloher Verlagshaus
ISBN 978-3-579-06998-2

"Mein Vater weiß heute nicht mehr, wer er ist".

 

Das allmähliche Vergessen begann im Jahr 2004, nur wenige Wochen nachdem in den Medien diskutiert worden war, ob Walter Jens 1942, mit knapp 20 Jahren, dem Nationalsozialismus für kurze Zeit näher stand, als er es selbst später wahr haben wollte. Hat eine alte, verdrängte Geschichte die Demenz, den Verlust von Gedächtnis und Sprache, ausgelöst oder zumindest beschleunigt? Mit der Anamnese beginnen die Fragen.

Tilmann Jens`Buch ist die Chronik eines Abschieds vom geliebten und bewunderten Vater. Schmerzhaft erzählt es von der Entdeckung eines ganz anderen, hilflosen Menschen, von der Grausamkeit der Krankheit, von einem quälend langen Weg in die letzte Stufe des Dämmerns.

Der Sohn berichtet von einem Lebensende, das so gänzlich anders verläuft, als sein Vater der "Virituose des Wortes", der Anwalt eines selbstbestimmten Todes, erhofft hatte.

 

Du denkst, du weißt alles

Du denkst, du weißt alles

Autor: Marie Peterson

Atrium Verlag Zürich
ISBN 3-85535-973-3

Eine Dreiecksgeschichte zwischen einer Mutter, einer Tochter und der Alzheimererkrankung. Zunächst will es die Tochter nicht wahrhaben, aber dann kommt sie um die bittere Wahrheit nicht mehr herum: ihre Mutter hat Alzheimer, eine Krankheit, die nicht aufzuhalten ist.

Die Tochter reagiert im Verlauf der Krankheit mit Trauer und Mitleid, aber auch mit Abwehr, Ekel und Wut. Währenddessen versucht die Mutter ihre Geschichte mit Hilfe von Fotos zu erinnern und zu bewahren. Die Tochter, die als Journalistin arbeitet, verdrängt zuerst noch erfolgreich die Krankheit, indem sie mit interessierter Distanz die sprachlichen Veränderungen und Eskapaden der Mutter betrachtet. Doch der Zustand der Mutter wird zunehmend schlechter, und die Tochter muss eine schwere Entscheidung fällen. Trotzdem bemüht sie sich, eine echte Beziehung zu ihrer Mutter aufzubauen. Ein später Versuch, denn die Mutter hat ihre Tochter schon früh verlassen.

 

Eine tragische, aber manchmal auch unfreiwillig komische Geschichte über den Weg einer Frau in das Vergessen und den beharrlichen Versuch der Tochter, den Dialog mit der Mutter zu suchen.

 

Das Vergessen erleben

Das Vergessen erleben

Autor: Gudrun Piechotta (Hrsg.)

Mabuse-Verlag
ISBN 978-3-938304-70-9

Lebensgeschichten von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung

 

Was  empfinden Menschen, deren Erinnerung und Orientierung langsam verloren gehen? Dieses Buch gibt denjenigen eine Stimme, die den beginnenden Demenzprozess am eigenen Leib erleben. Die Betroffenen selbst erzählen von ihren Lebenswegen, Mitmenschen und Schicksalen.

 
Eindrucksvoll beschreiben die Autorinnen und Autoren ihre Wahrnehmung der Krankheit und die damit einhergehenden Belastungen, Gefühle und Wünsche. Mit großer Offenheit schildern sie - zum Teil ihre Angehörigen -, wie es sich anfühlt, wenn sie Menschen, Straßen und Häuser nicht mehr finden oder Gesprächen nicht mehr folgen können.

 

Das Anti-Alzheimer-Buch

Das Anti-Alzheimer-Buch

Autor: Hans Förstl

Kösl Verlag München
ISBN 978-3-466-30814-9

Ängste, Fakten, Präventionsmöglichkeiten

 

Unsere Gesellschaft wird immer älter - daher wird es auch immer mehr Demenzkranke geben. Revolutionäre Heilungsverfahren werden jedoch frühestens in zehn Jahren zur Verfügung stehen. Bis dahin ist für Patienten und Angehörige Aufklärung über die bestmöglichen Behandlungsweisen entscheidend  und alle Gesunden müssen die Chancen der Prävention nützen.
 

Alzheimer und Kunst

Alzheimer und Kunst

Autor: Konrad und Ulrike Maurer

Novartis Pharma Verlag Nürnberg
ISBN 3-933185-51-3

"Wie aus Wolken Spiegeleier werden"
 

 

Dies ist die erste Darstellung einer Ausstellung über einen Grafiker und Designer, der die Werbung der Nachkriegszeit, das sogenannte Wirtschaftswunder, prägte. Mit Anfang 60 erkrankte er an Alzheimer.

10 Jahre litt er an der schrecklichen Erkrankung und machte alle Stadien durch. Jeder dachte, jetzt ist es vorbei mit seiner Kunst. Die Krankheit eröffnete ihm jedoch neue Wege der Gestaltung und, was noch wichtiger ist, der Leser und Betrachter versteht das Leiden besser.

Als Oma seltsam wurde

Als Oma seltsam wurde

Autor: Ulf Nilsson - Eva Eriksson

Moritz Verlag Frankfurt am Main
ISBN 978 3 89565 196 0

Als ich klein war, wurde meine Oma plötzlich verwirrt. Mal ging es ihr etwas besser, mal etwas schlechter. Ich hatte Angst vor der Krankheit, denn ich verstand sie nicht. Auf so etwas vorbereitet zu sein, ist vielleicht ganz gut. Sich zu trauen, darüber zu sprechen, sich zu trauen, darüber zu scherzen. Als ich erwachsen war und meine Mutter alt, wurde sie plötzlich verwirrt. Eines Tages erkannte sie mich nicht wieder. Und sie versteckte ihr Geld, weil sie glaubte, ich würde es ihr nehmen. Ein Arzt gab ihr Penizillin. Und tatsächlich wurde sie fast wieder gesund. Als es ihr besser ging konnten wir lachen über das, was sie gesagt hatte. Aber die Krankheit kam zurück, immer mehr und mehr. Und dann half keine Medizin mehr.