Chronik

Hier sehen Sie Einträge über unsere Aktivitäten, Unternehmungen und unsere Gesprächskreise sowie sonstige wissenwerte Informationen, die bereits älter als vier Wochen sind.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite Aktuelles

Klicken Sie auf eine der Überschriften, um den entsprechenden Inhalt zu lesen.

  • 31.12.2017 – Wir trauern um unseren Vorstandskollegen

    Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vorstandkollegen Eckard Harder.

    Eckard Harder war aktiv an der Gründung der Alzheimer Gesellschaft im Jahr 2001 beteiligt. Zu dieser Zeit begleitete er die Entwicklung des Vereins mit sehr großem Engagement. Er war uns stets ein guter Freund, und stand dem Verein zu jeder Zeit mit seiner klaren, ruhigen und kompetenten Art zur Seite.

    Der Verlust von Eckard Harder wird nicht nur im Vorstand, sondern darüber hinaus bei allen die ihn kannten, eine große Lücke hinterlassen.

    Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, besonders

                                                                                    seiner Ehefrau Dagmar.

    Lieber Eckard wir werden dich und deine Verdienste immer in dankbarer Erinnerung halten!

    Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V.

     

    Wir begleiten Herrn Eckard Harder zu einer letzten Ruhestätte

    am: 15.01.2018 um 11.00 Uhr

    Trauerhalle Friedhof Euskirchen / Frauenberger Straße

  • 22.12.2017 – Weihnachtsgruß

      Liebe Interessierte

    Das Alte Jahr verabschiedet sich und das Neue steht vor der Tür. Wir möchten uns bei allen für ihr Interesse sowie die Unterstützung der Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. herzlich bedanken.

    Wir wünschen ihnen und ihren Famielien ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr alles Gute !

     

     

    Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, das wir uns auf unserer stetigen Suche nach dem ganz Großen, dem Kleinen und Unscheinbaren zuwenden

  • 20.11.2017 – 22. Kurs "Leben mit Demenz"

    Wir bieten ihnen erneut in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt  AOK Rheinland/Hamburg Regionaldirektion Kreis Euskirchen und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. einen Gruppenpflegekurs zu Thema " Leben mit Demenz" an

    Die Teilnehmer erweben eine solide Basis für den umgang mit an Demenz erkrankten Menschen im Alltag.

     

    In 6 Modulen wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben ,sich über das Krankheitsbild Demenz und die dsamit einhergehenden Herausforderungen zu informieren und auszutauschen.

    Termine:

    Montag: 22.01.2018              18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

    Montag 29.01.2018               18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

    Montag 05.02.2018                18.00 Uhr bis 19.30 Uhr

    Montag 19.02.2018                18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

    Ort:

    Marienhospital Euskirchen

    Gottfried -Disse Str. 40

    53879 Euskirchen

    Medienraum ; 4. Etage

    Dei Teilnahme ist kostenlos

     

    Nähere Informationen und Anmeldung unter

    Telefon: 017654924166  ( Monika Kronenberg )

     

  • 10.11.2017 – Workshop für pflegende Angehörige

    Liebe Interessierte!

    Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften Nordrhein Westfalene. V. bietet in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln einen Workshop zum Thema: " Gelassen - nicht alleine lassen" in Euskirchen an. Der Workshop wird voraussichtlich Ende Januar stattfinden.  Die Teilnahme ist kostenfrei !

    Bei Interesse an einer Teilnahnahme wenden sie sich bitte an 

    Monika Kronenberg: Telefon 017654924166

    Nähere Informationen erhalten sie hier

     

  • 10.11.2017 – Wir nehmen Abschied von Peter Pick

    Mit großer Traurigkeit haben wir den Tod von Herrn Peter Pick zur Kenntnis genommen. Herr Pick war lange Jahre Mitglied in unserem Gesprächskreis " Pflegende Angehörige". Seine fröhliche Art wird uns in Erinnerung bleiben . In Verbundenheit nehmen wir Abschied.

    Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles - jedoch nie die verbrachte Zeit

    Herr Pick wurde im engsten Famielienkreis beigesetzt

    Im stillen Gedenken  

       Mitglieder des "Gesprächskreis Pflegende Angehörige"  Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. v.

  • 10.11.2017 – Ausflug: Gemeinsam etwas schönes erleben

    Liebe Mitglieder!

    Herzliche Einladung zu unserem nächsten Ausflug. dieser findet am 29.11.2017 statt. Wir fahren nach Gemünd wo wir im Kurhaus bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag verleben möchten.

    Los geht es um 14.00 Uhr mit dem Bus vom großen Parkplatz in Euskirchen am Erftstadion / Keltenring

    Wir freuen uns über viele Teilnehmer

    Anmeldung unter 017654924166 

    Monika Kronenberg

  • 20.10.2017 – Tipps zum guten Miteinander ... 20.102017

    „Wenn du diese Tipps berücksichtigst, kommen wir besser miteinander aus!“

     

     

    • Informiere dich über mich, dann fällt dir vieles leichter!
    • Gib dir nicht zu viel Mühe, mir einen abwechslungsreichen Tag zu organisieren. Es ist gut für mich, einen einfachen, überschaubaren Tag zu haben. Deshalb sollte ich jeden Tag zur gleichen Zeit die gleichen Dinge verrichten.
    • Wenn ich „nur“ dasitze, in meiner Welt und meinen Gedanken, dann halte an und schenke mir deine Nähe und Zuwendung.
    • Wenn du mit mir sprichst, kannst du es mit einer ruhigen, leisen und deutlichen Stimme versuchen. Dann bekomme ich auch keine Angst.
    • Es wäre gut für mich, wenn du mich ansiehst und leicht berührst, bevor du mich ansprichst, dann weiß ich auch, dass du mich meinst. Sei nicht traurig, wenn ich vergesse, was du mir gesagt hast, das passiert mir oft.
    • Es ist für andere nicht immer leicht, mich zu verstehen, aber für mich ist es auch nicht leicht, mein Gegenüber zu verstehen. Deshalb achte darauf, dass dein Gesichtsausdruck und deine Stimme zusammenpassen, sonst werde ich unsicher oder ärgerlich.
    • Ich verstehe nicht immer alles, was du sagst, doch manchmal ist es mehr als du denkst.
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    Tipps zum Umgang mit demenzkranken Menschen
    • Verbreite keine Hektik und Stress, verlange nicht zwei Dinge auf einmal von mir;  das überlastet mich und macht mich unsicher und wütend.
    • Verbessere mich nicht immer, das macht mich nur wütend.
    • Lass mich doch einfach das tun, was ich noch kann – dann habe ich eine Beschäfti-gung!
    • Falls ich doch mal aufgewühlt sein sollte, dann setze dich ganz ruhig neben mich und halte meine Hand. Dann weiß ich, dass du für mich da bist, das gibt mir Sicherheit.
    • Ich liebe es, meine Musik zu hören, doch leider weiß ich nicht mehr, welche es war. Dann ist es gut, wenn du sie kennst und für mich eine CD einlegst. Denke aber auch daran, die CD oder auch das Radio nicht zu lange an zu lassen. Das könnte mich unruhig machen. Wir können auch gemeinsam Lieder von früher singen, die Texte kenne ich gut.
    • Serviere mir bitte das Essen von vorn und kündige es mir an, dann erschrecke ich mich nicht. Reiche mir langsam mein Essen, sonst könnte es passieren, dass ich nicht verstehe, was du machst und ich mich bedroht fühle.
    • Es gibt unterschiedliche Esskulturen, ich habe immer mit Messer und Gabel geges-sen, jetzt kann ich es nicht mehr. Lass mich mit den Fingern essen. Es gibt überall auf der Welt Menschen, die es genauso machen.
    • Verstelle dich nicht, ich habe ein gutes Gefühl für Echtheit. Meine Gefühlswahrneh-mung geht nicht verloren. Die Spannung, die ich sonst spüre, kann viele Emotionen in mir wachrufen wie z. B. Traurigkeit, Wut, Zorn und Verzweiflung.
    • Merke dir meine Verstecke, dann brauchst du nicht so viel zu suchen.
    • Lass mich in deiner Erinnerung sein, wie ich war und akzeptiere mich, wie ich jetzt bin!
    • Sorge dich nicht nur um mich, sondern denk auch an dich!
    • Höre nicht immer, was die Leute sagen, sondern nimm mich lieber in den Arm und hab mich lieb! Das gibt mir Halt!
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    „Informiere dich über mich, dann fällt dir vieles leichter!“
    8 „Informiere dich über mich,  dann fällt dir vieles leichter!“
    Hilfreiches Wissen über meinen demenzkranken Angehörigen
    Wichtige Lebensereignisse  positive  negative
    Kindheitserlebnisse   
    Jugenderlebnisse   
    Familienereignisse   
    Krankheiten   
    Weltpolitische Ereignisse
    (Krieg, Vertreibung, 
    Gefangenschaft)   
    Wohnorte   
    Vorlieben früher  heute
    Abneigungen   
    Gewohnheiten   
    Fähigkeiten, Begabungen (praktisch, handwerklich künstlerisch, Sprachen) früher  heute
    Hobbys früher  heute
    Beruf   
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    So kann ein gutes Gespräch gelingen
    9 So kann ein gutes Gespräch gelingen

    • Nähern Sie sich Ihrem erkrankten Angehörigen in der Regel immer von vorne (denken Sie daran, dass sich das Blickfeld im Alter einschränkt).
    • Nehmen Sie Blickkontakt auf gleicher Blickhöhe auf und warten Sie einen Moment.
    • Geben Sie Ihrem Angehörigen Gelegenheit, Sie bewusst wahrzunehmen.
    • Sprechen Sie Ihren Angehörigen mit seinem Namen an.
    • Sprechen Sie langsam, ruhig und deutlich.
    • Unterstützen Sie das Gesprochene durch Gesten und Berührungen.
    • Verwenden Sie kurze und einfache Sätze mit vertrauten Worten.
    • Geben Sie nur eine Information oder Mitteilung auf einmal.
    • Stellen Sie nur eine Frage auf einmal.
    • Vermeiden Sie Sachdiskussionen.
    • Machen Sie Vorschläge, wenn Ihr Angehöriger Probleme hat, sich zu entscheiden.

    Validation – eine besondere Art Gespräche zu führen
    Eine gute Gesprächsmethode im Umgang mit demenziell erkrankten Angehörigen ist die Validation. Validation heißt Wertschätzung und bedeutet in diesem Fall, das Gesagte des Erkrankten für gültig zu erklären und wertzuschätzen. Das heißt nicht, auf den Sachinhalt der Aussage einzugehen, sondern auf das jeweilige Gefühl, welches „hinter“ dieser Aussage steht.
     

  • 12.10.2017 – Gruppenpflegekurs "Leben mit Demenz"

    Zur Zeit findet im Marienhospital Euskirchen der Gruppenkurs " Leben mit Demenz" statt der von der Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen in Kooperation mit dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW und der AOK angeboten wird.
    In fünf Modulen - an drei Terminen - wurde die Möglichkeit gegeben, sich über die Erkrankung Demenz, Verhaltensformen, den Umgang mit Menschen mit Demenz sowie rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote für Angehörige zu informieren.

     

    Präsentation Gruppenpflegekurs (M. Kronenberg)

  • 06.10.2017 – Ausflug: Gemeinsam etwas schönes erleben

    Liebe Mitglieder !

    Herzliche Einladung zu unserem nächsten gemeinsamen Ausflug am Mittwoch, den 25.10.2017!

    Diesmal geht es nach  Rurberg, wo wir in Cafe Henn gemeinsam bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag verbringen möchten.

    Achtung ! Wegen Kirmes treffen wir uns nicht wie gewohnt am Charleviller Platz sondern um 14.00 Uhr am großen Parkplatz auf dem Keltenring ( SVE Bushaltestelle Erftstadion!)

    Wir freuen uns über rege Teilnahme

    Anmeldung:

    Monika Kronenberg

    Telefon: 017654924166

  • 04.10.2017 – Einladung: Weilerswister Demenztag

    Am 06. Oktober 2017 laden wir herzlich zum Weilerswister Demenztag ein:

    "Unterwegs ins Ander(s)land" Impulse und Tipps für Angehörige

    Unter Mitwirkung von:

    - Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen

    - Alzheimer Gesellschaft Aufwind Brühl

    - Stationäre Pflegeeinrichtungen

    - Buchhandlung Fey

    Mit Vorträgen von:

    • Dr.Hartmut Bauer; Chefarzt der Neurologie am Marienhospital Euskirchen
    • Erich Schützendorf , Autor und Lehrbeauftragter für Soziale Gerontologie

    Die Veranstaltung findet ab 16 Uhr in der Aula der Gesamtschule Weilerswist statt

     

     

  • 14.08.2017 – Ankündigung: Kurs "Leben mit Demenz"

    Wir bieten ihnen erneut in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt AOK Rheinland/ Hamburg Regionaldirektion Kreis Euskirchen und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. einen Gruppenpflegekurs zum Thema "Leben mit Demenz" für Angehörige oder ehrenamtliche Personen an.

     

    Die Teilnehmer erwerben eine solide Basis für den Umgang mit an Demenz Erkrankten Menschen im Alltag.

     

    In 6 Modulen wird den Teinehmern die Möglichkeit gegeben, sich über das Krankheitsbild Demenz und die damit einhergehenden Herausforderungen zu informieren und auszutauschen

     

    Termine:

    Montag : 02.10.2017    18.00 bis 19.30 Uhr

    Montag : 09.10.2017    18.00 bis 21.00 Uhr

    Montag : 16.10.2017    18.00 bis 19.30 Uhr

    Montag ; 23.10.2017    18.00 bis 21.00 Uhr

    Ort:

    Marienhospital Euskirche

    Gottfried - Disse - Str. 40

    53879 Euskirchen 

    Medienraum: 4. Etage

     

    Die Teilnahme ist kostenlos

                                                                      

    Nähere Informationen und Anmeldung unter 017654924166

    ( M. Kronenberg 02251/76546 oder Dagmar Harder 02251/80666)

  • 03.08.2017 – Produktliste

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Produktliste_2015_web.pdf

     

    der Katalog soll einen Überblick darüber geben, welche einfachen und erschwinglichen technischen Hilfen bei bestimmten Bedürfnissen und Problemen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen eine Hilfe darstellen können. Es wird aufgezeigt, welche Produktarten derzeit auf dem Markt angeboten werden. Diese werden durch mindestens ein konkretes

    Beispiel illustriert. Auf der Grundlage des Projekts „Technische Unterstützung bei Demenz – Fokus eigene Häuslichkeit“ wurde der Produktkatalog erstmals im Jahr 2013 herausgegeben. Mit dem Produktkatalog wird die Intention verfolgt, eine Übersicht über technische Hilfen zu geben, die Menschen mit Demenz auf eine einfache und möglichst kostengünstige Weise bei ihren Bedürfnissen und Problemen unterstützen können.

  • 28.07.2017 – Ankündigung

    Der Gesprächskreis " Pflegende Angehörige" macht Sommerpause ! Wir wünschen allen Teilnehmern und ihren Angehörigen eine Gute Zeit und freuen uns ,Sie am 30. August 2017 um 17 Uhr wieder zum ersten Gesprächskreis nach der Sommerpause, begrüßen zu dürfen. Dieser findet wie gewohnt in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft ; Oststraße 7 in Euskirchen statt.

    Unser nächster gemeinsamer Ausflug unter dem Motto " Gemeinsam etwas schönes erleben" findet am 27.09.2017 statt. Diesmal wird die Fahrt uns nach Insul führen,wo wir im schönen Cafe Everts gemeinsam einen schönen Nachmittag verleben werden. Wir treffen uns wie gewohnt um 14 Uhr am Charleviller Platz in Euskirchen - von dort aus wird uns der Bus nach Insul bringen. Wir freuen uns über viele Teilnehmer ! 

  • Alles hat seine Zeit ...

    Alles hat seine Zeit ...

    Ein jegliches hat seine Zeit und ales Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

    geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; Planzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

    töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit, abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

    weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit, klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

    Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

    suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

    zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seinen Zeit;

    lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

    Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.

    Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.

    Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelgt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

    Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.

    Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

    Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.

    Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen, und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

    Vergänglichkeit des Menschen

    Weiter sah ich unter der Sonne: An der Stätte des Rechts war Gottlosigkeit, und an der Stätte der Gerechtigkeit war Frevel.

    Da sprach ich in meinem Herzen: Gott wird richten den Gerechten und den Gottlosen; denn alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit.

    Ich sprach in meinem Herzen: Es geschieht wegen der Menschenkinder, damit Gott sie prüfe und sie sehen, dass sie selber sind wie das Vieh.

    Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel.

    Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub.

    Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre?

    So sah ich denn, dass nichts Besseres ist, als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit; denn das ist sein Teil. Denn wer will ihn dahin bringen, dass er sehe, was nach ihm geschehen wird?

     

    Der Prediger Salomo (Kohelet)

  • Eis essen für den guten Zweck: Schlemmen, so viel man will ...

    AKTUELLES

    Eis essen für den guten Zweck: Schlemmen, so viel man will

    Das Seniorenzentrum Haus Veybach lädt wieder alle Bürger zur großen „Eis-Party" ein — Alle Erlöse werden gespendet.

    Euskirchen. Der Sommer naht, die Hitze kommt: Zeit für ein Eis. Oder zwei. Oder auch drei. Ganz im

    Stil des Märchens „Tischlein-Deck-Dich" verwandelt sich erneut das Seniorenzentrum Haus

    Veybach in Euskirchen am 08.07.2017 in eine ganz besondere Eisdiele. An diesem Tag sind alle

    Bürger zur großen Eis-Party eingeladen, bei der die Becher niemals leer werden. Für einmalig vier Euro fünfzig kann man nämlich so viel Eis schlemmen, wie man möchte oder schafft und damit sogar etwas Gutes tun. Die Erlöse der Aktion gehen als Spende an die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V., Augenbroicher Str. 54, 53879 Euskirchen.

    „Eis schlemmen, so viel man schafft, gemeinsam Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun, darum geht es bei unserer Flatrate-Eis-Aktion", sagt Einrichtungsleiterin Monika Horst, „wir wollen mit allen Bürgern ein riesiges Eis-Fest gemeinsam mit unserem diesjährigen Sommerfest veranstalten und rundum gute Laune verbreiten!" Ab 11:30 Uhr wird sich am 08.07.2017 in der Residenz erneut alles um Schokolade, Vanille, Erdbeere, Eis am Stiel und kühle Getränke drehen. Wer dann kommt, kann für nur € 4,50 so viel Eis in der Einrichtung verzehren, wie man schafft. Die Eispauschale für Kinder bis 14 Jahre beträgt nur € 3,50.

    Neben dem Spaßfaktor hat der „Flatrate-Eis-Genuss" aber auch einen ernsten Hintergrund. Das Team der Residenz will damit nicht nur alle großen und kleinen Naschkatzen verführen, sondern spendet die Erlöse einem guten Zweck. „Die Erträge wollen die Bewohner und das Mitarbeiter-Team an die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V. spenden", sagt Monika Horst. Die Alzheimer

    Gesellschaft widmet sich im Kreis Euskirchen besonders der Situation um Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld und deren Angehörigen und arbeitet eng mit stationären Pflegeeinrichtungen zusammen, wenn es um einen Aufenthalt im Rahmen der Kurzzeitpflege geht, damit pflegende Angehörige vom Pflegealltag entlastet werden können."

    Bundesweit veranstalten alle zur Alloheim Gruppe gehörenden Residenzen die Eis-Flatrate-Tage für den guten Zweck. Alle Termine dazu findet man unter www.alloheim.de. Mehrere Tonnen Eis hat das Team um Service-Chef René Hartmann bereits organisiert, um es dann pünktlich an insgesamt 155 Standorte zu verteilen.

    Los geht das außergewöhnliche Eis-Festival in Euskirchen am 08.07.2017, ab 11:30 Uhr, Emil-FischerStr. 18 20.

    Pressekontakt:

    Seniorenzentrum Haus Veybach

    Monika Horst

    Emil-Fischer-Str. 18 — 20

    53879 Euskirchen

    Tel. 02251-952-0

    www.alloheim.de

  • Betroffene schützen Angehörige unterstützen Juni 2017

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    Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen

    Betroffene schützen – Angehörige unterstützen

    Berlin, 14. Juni 2017. Am 15. Juni wird weltweit der Tag gegen die Misshandlung älterer Menschen begangen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) fordert zu diesem Anlass einen besseren Schutz vor Gewalt für Menschen mit Demenz und mehr Unterstützung für die Angehörigen.

    Wenn von Gewalt gegen Menschen mit Demenz die Rede ist, geht es vor allem um psychische Formen von Gewalt, wie Anschreien und Beschimpfen, aber auch um Vernachlässigung und körperliche Gewalt. Auch die Gabe von Beruhigungs- und Schlafmitteln kann eine Form der Misshandlung sein, wenn die Medikamente nur gegeben werden, um jemanden „pflegeleichter“ zu machen. Genaue Untersuchungen darüber, wie häufig Menschen mit Demenz Opfer von Misshandlungen werden, gibt es nicht. Bekannt ist aber, dass Pflegebedürftigkeit und soziale Isolation die Entstehung von Gewalt begünstigen, ebenso wie veränderte Verhaltensweisen, die für Pflegende von Demenzkranken oft sehr belastend sind.

    Etwa 60 Prozent aller Demenzkranken werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Die meisten Angehörigen übernehmen diese Aufgabe mit großem Engagement und oft mit viel Hingabe. Trotzdem kann eine ständige Überforderung zu Aggressionen und Gewaltsituationen führen.

    Deshalb sind Beratungsangebote, die die betroffenen Familien auch erreichen, und flächendeckende Entlastungsangebote ein wichtiger Baustein zur Prävention von Gewalt gegen Menschen mit Demenz.

    Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG, sagte dazu: „Es gibt in Deutschland bisher keine verbindlichen Handlungsleitlinien zur Prävention von Gewalt gegen ältere Menschen. Es fehlen klare Zuständigkeiten und verbindliche Ansprechpartner für Hausärzte, Pflegedienste und Privatpersonen, die Anzeichen von Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen beobachten. Die Einführung von Strategien zum Schutz der Betroffenen ist längst überfällig“.

    Hintergrund

    Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 in Deutschland auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

    Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

    Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist ein gemeinnütziger Verein. Als Bundesverband von derzeit 134 Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden vertritt sie die Interessen von Demenzkranken und ihren Familien. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 - 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 - 259 37 95 14 (Festnetztarif).

     

     

  • Wahre Liebe Juni 2017

    Wahre Liebe …

     

    Es war so gegen 8:30 Uhr als ein 80jähriger Mann in die Praxis kam um die Fäden in seinem Daumen ziehen zu lassen.

    Er sagte, dass er es sehr eilig habe, weil er um 9:00 Uhr einen anderen Termin hatte.

    Ich überprüfte seine Vitalwerte und bat ihn sich hinzusetzen. Mir war klar, dass es länger als eine Stunde dauern würde, bis sich jemand um ihn kümmern könnte.

    Als ich jedoch sah wie unruhig er wurde, fragte ich ihn ob er noch einen anderen Arzttermin hatte. Nein, sagte er. Als ich jedoch sah wie unruhig er wurde, entschied ich mich ihn vorzunehmen. Er sagte, dass er ins Altersheim müsse um mit seiner Frau zu frühstücken.

    Ich erkundigte mich nach der Gesundheit seiner Frau und er erzählte mir, dass sie an Alzheimer leide.

    Während ich ihn weiter untersuchte fragte ich ihn weiter, ob sie sich aufregen würde, wenn er etwas zu spät komme. Der Mann antwortete, dass sie nicht mehr wisse, wer er ist.

    Überrascht fragte ich ihn und dann gehen sie trotzdem jeden Tag hin. Er lacht und sagte, sie weiß nicht mehr wer ich bin, aber ich weiß wer sie ist. Seit 5 Jahren gehe ich täglich zu ihr.

    Ich musste meine Tränen zurückhalten als er ging. Ich hatte Gänsehaut auf meinen Armen und ich dachte mir.

    Das ist die Art von Liebe, die ich in meinen Leben möchte.

    Wahre Liebe ist weder körperlich noch romantisch. Wahre Liebe ist die Akzeptanz all dessen, was ist, war, sein wird und nicht sein wird.

     

    Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V. Juni 2017

  • Notfallmappe Juli 2017

    Durch  eine großzügige Spende hat der Rotary Club Euskirchen-Burgfey es ermöglicht, dass die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V. ihre Notfallmappe neu auflegen konnte. Mit einem Dank für die geleistete Arbeit überreichte Präsident Bert Nolden die Spende an den Vorsitzenden Dr. med. Hartmut Bauer und freute sich, dass der Rotary Club Euskirchen-Burgfey einen Beitrag für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, leisten konnte.

     

    Die Notfallmappe ist eine der Hilfen für Menschen mit Demenz, die wir im Rahmen unseres Angebotes im Kreisgebiet Euskirchen entwickelt haben.

     

    Wir kümmern uns darum, die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit einer Demenz zu verbessern. Wie gut diese Versorgung ist – das ist davon abhängig, wie gut die Beteiligten zusammenarbeiten. Z.B. Haus- und Fachärztinnen/-ärzte, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus, Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste und Menschen, die sich in der Beratung und Betreuung von pflegenden Angehörigen engagieren. Mit diesem Projekt wollen wir diese Zusammenarbeit fördern und weiterentwickeln.

     

    Menschen mit einer Demenz, die noch zu Hause leben, kommen oft ohne entsprechende Informationen über ihrem Gesundheitszustand, ihren Gewohnheiten oder Möglichkeiten der Kontaktaufnahme ins Krankenhaus. Hier soll unsere Notfallmappe helfen.

     

    Menschen, die an einer Demenz erkranken - sowie ihre Familien - stehen am Beginn eines langen, oftmals schwierigen Weges. Doch sie müssen und sollen diesen Weg nicht allein gehen. Sie brauchen Informationen, Beratung und Unterstützung.

     

    Wir, die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V. haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen zur Seite zu stehen und haben auch bereits bestehende Anregungen aufgenommen um unsere Unterlagen zu vervollständigen.

     

    Wenn Sie an dieser "Notfallmappe" interessiert sind, empfehlen wir Ihnen, sich diese unter dem nachfolgenden Link herunterzuladen,
    oder jeweils Mittwoch´s in der Zeit von 18 – 18:30 Uhr in der Oststraße 7, 53879 Euskirchen abholen.
    Bitte nehmen Sie vorher unter der Telefonnummer 02251/80666 Kontakt zu uns auf.
  • 28.04.2017 – Tägliche Selbstsuggestion 28.04.2017

    Tägliche Selbstsuggestion
     

    ·    Ich will Monikas Krankheit mit meinem Herzen akzeptieren.

    ·    Ich will ihr Bedingungen schaffen, dass sie möglichst zufrieden und ruhig leben kann.

    ·    Ich will annehmen, dass Monika Inhalte oft vergisst – auch wenn wir etwas gerade besprochen haben.

    ·    Ich will mit Monika aus meiner Mitte mit Wärme eher leise und langsam sprechen.

    ·    Oft will ich ihr dabei ins Gesicht schauen. Manchmal berühre ich sie dazu, bevor ich spreche.

    ·    Ich will Monika immer wieder neu erklären was ich tue.

    ·    Ich will ihr ermöglichen, dass sie jeden Tag das gleiche machen kann, jeden Tag zur gleichen Zeit.

    ·    Ich will verstehen, dass Monika nicht an mehrere Dinge gleichzeitig denken kann.

    ·    Wenn sie schimpft, ich mich gekränkt fühle, muss ích innerlich einen Schritt zurück gehen und sie großzügig gewähren lassen.

    ·    Ich möchte Monika jeden Tag Zeiten anbieten, in denen ich ganz ruhig neben ihr sitze und ihr meine Hand reiche.

    ·    Ich nehme mir Zeit mit Monika zusammen unsere frühere Lieblingsmusik zu hören und Erinnerungsfotos (Urlaube + Familie) anzusehen.

    ·    Ich mache mich täglich auf die Suche, mit Monika kleine Dinge zu tun, die uns beide froh machen.
    (Ursprüngliche Fassung: Karl Sina 2017)

  • 19.04.2017 – Wir nehmen Abschied von Hans Weitershagen ...

    Wir sind traurig, wir haben einen liebenswerten Menschen verloren, den wir nie vergessen werden. Es ist schade, dass wir ihn gehen lassen mussten. Er hat uns viel von seinem Lebensmut und seiner Fröhlichkeit vermittelt, so dass wir uns bestimmt noch lange an ihn erinnern werden. Es war schön mit ihm zusammen zu sein und mit uns sind viele froh, dass es ihn gab.
    In Dankbarkeit und Verbundenheit  nehmen wir Abschied von Herrn Hans Weitershagen, * 07.07.1930, + 13.04.2017.

     


    Die Verabschiedung von Hans Weitershagen findet am
    Donnerstag, 20.04.2017, statt.

      9:00 Uhr, Exequien, St. Matthias, in 53879 Euskirchen
    10.00 Uhr, Friedhofskapelle Euskirchen, Frauenberger Str.
     
     
    In stillem Gedenken
    Gesprächskreis „Pflegende Angehörige“
    Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V.
    Dr. Bauer
    Vorsitzender
     

     

  • 10.04.2017 – Gruppenpflegekurs März 2017

    Bereits zum 20. Mal hatte die Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V., mit ihrem Vorsitzenden Dr. med. Hartmut Bauer, in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt NRW im Hause der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse - und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e. V. gemeinsam einen Gruppenpflegekurs zum Thema „Leben mit Demenz“ für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen, nach § 45 SGB XI, angeboten.

     

     

        In fünf Modulen - an drei Terminen - wurde die Möglichkeit gegeben, sich über die Erkrankung Demenz, Verhaltensformen, den Umgang mit Menschen mit Demenz sowie rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote für Angehörige zu informieren.

     

     

    Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat über ihre Teilnahme und können nun im Bereich ihrer Kenntnisse das Erlernte in die Tat umsetzen.

    Unter den jeweils aufgeführten Links bei den einzelnen Modulen, sind diese nachlesbar.

     

     

     

     

    Demenz  

    Hartmut Bauer  

    Neurologie Marien-Hospital Euskirchen  

    Alzheimergesellschaft Kreis Euskirchen e.V.  

    Neurologie  Bauer 2014 

    www.alzheimer-euskirchen.de              www.marienhospital.com

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Neurologie 

    Bauer 2014 

    Alzheimer-euskirchen.de              www.marien-hospital.com

    Was unterscheidet das Gehirn von einem Supercomputer?  Bauer 2014Neurologie   

        

    eimer Die Bildu-euskirchen.deng von Synapsen www.marien-hospital.com

    • Zusammengefasst die neuronale  

                  Plastizität                                                              

     

                  Was ist eine Demenz?                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Eine Erkrankung des Gehirnes:  

    –       Störung des Gedächtnisses  

    –       Orientierung in Zeit und Raum  

    –       Exekutivfunktionen (Planen, Organisieren)  

    –       Sprechen (Aphasie)  

    –       Durchführen von Handlungsabfolgen (Apraxie)  

    –       Erkennen von Gegenständen, Gesichtern (Agnosie)  

    –       Störung der Gefühlslage  

    •        Dauer mindestens 6 Monate  

    •        Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung  

    Was geschieht, wenn wir älter werden?  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Auch das Gehirn altert!  

    –          Ohne kognitiven Verlust  

    –          Leichter, nicht relevanter kognitiver Verlust  – Milde kognitive Beeinträchtigung   

    (wenn Biomarker-unterstützt 80% nach 10 Jahren AD)  

    –          Alzheimer Demenz (AD) oder andere  

    Demenzform  

    –          Mögliche Frühform: Subjektive kognitive

    Beeinträchtigung (SCD)  

    Neurologie 

    Bauer 2014 

    •        M. Alzheimer  

    –          Hippocampus  

     

     

    –          Gedächtnisstörung  

    –          …  

    Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT):  

                            Amyloid-Beta-Hypothese                            Bauer 2014Neurologie   

    •      Verminderter Abbau von Amyloid-

    Beta führt zu Ablagerungen (Plaques)  

    •      Bei genetischen

    AlzheimerErkrankungen (PräsenilinGene,  

    Kolumbien) wird vermehrt AmyloidBeta produziert  

                                                               Amyloid-Beta-Hypothese     Neurologie  

    Bauer 2014 

    •      Bestimmte Gen-Defekte (CD-33) führen zu verminderter Aufnahme von Amyloid-Beta in Immunzellen und fördern die Plaque-Bildung  

    •      Andere Genveränderungen führen zu verminderter Amyloid-Beta-Bildung und schützen vor Alzheimer- Erkrankung (AD)  

                                    Neurodegeneration                          Neurologie  

    Bauer 2014 

     

     

    Häufigkeit demenzieller Erkrankungen  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •         In Deutschland schätzungsweise   1 Million Menschen dement  

    •         Weltweit etwa 47 Millionen Menschen betroffen  

    •         2030: Weltweit 75 Millionen Betroffene geschätzt  

    •         5% der 65-Jährigen  und 30% der 90-Jährigen mit demenziellem Syndrom  

    •         Risikofaktor: Alter  

    •         70 – 80% Alzheimer-Demenz  

    •         20 -30% andere Demenzformen  

    Ursachen demenzieller 

                                                                                  Syndrome  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •     Alzheimer-Erkrankung (70%)  

    •     Vaskuläre Demenz (20%)  

    •     Frontotemporale Demenz  

    •     Demenzen bei neurodegenerativen Erkrankungen  

    •     Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung  

    •     Toxisch (Alkohol, …)  

    •     Normaldruckhydrocephalus  

    •     Chronische ZNS-Entzündungen (Lues, HIV, …)  

    •     Endokrine Störungen  

    •     Vitaminmangelzustände (B 1,6,12, Folsäure)  

     

     
     

    Demenz vom Alzheimer-Typ 

                                           (La malattia di Alzheimer-Perusini)               Bauer 2014Neurologie   

     

    B. Braun et al. Nervenarzt 2011, 82: 363-368  

                   Geschichte     Neurologie  Bauer 2014 

    •        1901 beschreibt Alois Alzheimer die erste Patientin  

    •        Die Patientin war 51 Jahre alt und hieß Auguste Deter  

    •        Alzheimer begleitete die Patientin bis zu ihrem Tod 1906 und veröffentlichte danach seine ersten wissenschaftlichen Ergebnisse zu diesem Krankheitsbild  

                                                                            Geschichte                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Aloys Alzheimer sezierte ihr Gehirn  

    •        Er fand die für die Erkrankung typischen Eiweißablagerungen, die sog. Plaques  

                   Andere Demenzerkrankungen  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •           Alzheimer-Erkrankung (70%)  

    •           Vaskuläre Demenz (20%)  

    •           Toxisch (Alkohol, …)  

                     Diagnostik der Demenzen 

    Neurologie  

    •           Normaldruckhydrocephalus  

    •           Frontotemporale Demenz  

    •           Demenzen bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen  

    •           Chronische ZNS-Entzündungen (Lues, HIV, …)  

    •           Endokrine Störungen  

    •           Vitaminmangelzustände (B 1,6,12, Folsäure)  

    •           Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung  

    •           Neuropsychologische Diagnostik  Bauer 2014

     

     

    •           Laboruntersuchungen  

    •           Nervenwasseruntersuchung (Amyloid-beta, Tau-Protein)  

    •           Doppler/Duplex  

    •           MRT-Gehirn mit Darstellung des Hippokampus  

    •           PET (Glucose, aggregiertes Beta-Amyloid: 11C PIB PET)  

    •           Neuropathologie  

    –       Beta-Amyloid Plaques  

    –       Neurofibrillen  

      

    –       Zusätzlich Beta-Amyloid und Tau-Protein im Nervenwasser  

     
     

     

     

     

     
     


     

     
     


     

    Therapie der Alzheimer-Demenz                           Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Eine Heilung ist heute noch nicht möglich  

    •        Problem: Therapiebeginn, wenn Demenz bereits vorliegt ist zu spät!  

    •        Seit 2003 keine neuen Medikamente auf den Markt gekommen!  

    •        „Deadline“ für effektive Medikamente 2025       

      

     

     

    Therapie der Alzheimer-Demenz                           Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Medikamentöse Therapie:   

    –     Antidementiva (rein symptomatisch)  

    –     Ziel: Medikamente, die den Verlauf bremsen oder stoppen können  

    •        Nicht-medikamentös:   

    –     Förderung der neuronalen Plastizität!  

    –     Unterstützung der Angehörigen  

      

    Antidementiva:  

      Acetylcholinesterasehemmer                           Bauer 2014Neurologie   

      

               Donepezil (Aricept®)  

               Rivastigmin (Exelon®)  

               Galantamin (Reminyl®)  

      

    •        Indikation: leichte bis mittelschwere AD  

    •        Rivastigmin auch bei Parkinsondemenz  

    •        Wirkung: Progressionsverzögerung um bis zu 1 Jahr         

    Antidementiva:  

                                                       NMDA-Antagonist                              Bauer 2014Neurologie   

      

                  Memantin (Axura®)  

    • Indikation: mittelschwere bis schwere AD  

                          Neue Medikamente?                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Derzeit ~ 70 Phase 1-3 Studien   

    Cummings et al. Alzheimers Resaerch and Therapy (2016)8: 39  

    •        Medikamente mit Ansatz Amyloid-beta:  

    –     Vaccines  

    –     Antibodies  

    –     Inhibitors or Modulators of γ- and βsecretase  

    •        Medikamente mit Ansatz Tau-Protein  

                   Vielen Dank für Ihre                         Neurologie 

    Bauer 2014 

     

     

    Aufmerksamkeit!  

     

       

     

     

    Demenz  

    Hartmut Bauer  

    Neurologie Marien-Hospital Euskirchen  

    Alzheimergesellschaft Kreis Euskirchen e.V.  

    Neurologie  Bauer 2014 

    www.alzheimer-euskirchen.de              www.marienhospital.com

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Neurologie 

    Bauer 2014 

    eimer-euskirchen.de              www.marien-hospital.com

    Was unterscheidet das Gehirn von einem Supercomputer?  Bauer 2014Neurologie   

        

    eimer Die Bildu-euskirchen.deng von Synapsen www.marien-hospital.com

    • Zusammengefasst die neuronale  

                  Plastizität                                                              

     

                  Was ist eine Demenz?                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Eine Erkrankung des Gehirnes:  

    –       Störung des Gedächtnisses  

    –       Orientierung in Zeit und Raum  

    –       Exekutivfunktionen (Planen, Organisieren)  

    –       Sprechen (Aphasie)  

    –       Durchführen von Handlungsabfolgen (Apraxie)  

    –       Erkennen von Gegenständen, Gesichtern (Agnosie)  

    –       Störung der Gefühlslage  

    •        Dauer mindestens 6 Monate  

    •        Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung  

    Was geschieht, wenn wir älter werden?  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Auch das Gehirn altert!  

    –          Ohne kognitiven Verlust  

    –          Leichter, nicht relevanter kognitiver Verlust  – Milde kognitive Beeinträchtigung   

    (wenn Biomarker-unterstützt 80% nach 10 Jahren AD)  

    –          Alzheimer Demenz (AD) oder andere  

    Demenzform  

    –          Mögliche Frühform: Subjektive kognitive

    Beeinträchtigung (SCD)  

    Neurologie 

    Bauer 2014 

    •        M. Alzheimer  

    –          Hippocampus  

     

     

    –          Gedächtnisstörung  

    –          …  

    Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT):  

                            Amyloid-Beta-Hypothese                            Bauer 2014Neurologie   

    •      Verminderter Abbau von Amyloid-

    Beta führt zu Ablagerungen (Plaques)  

    •      Bei genetischen

    AlzheimerErkrankungen (PräsenilinGene,  

    Kolumbien) wird vermehrt AmyloidBeta produziert  

                                                               Amyloid-Beta-Hypothese     Neurologie  

    Bauer 2014 

    •      Bestimmte Gen-Defekte (CD-33) führen zu verminderter Aufnahme von Amyloid-Beta in Immunzellen und fördern die Plaque-Bildung  

    •      Andere Genveränderungen führen zu verminderter Amyloid-Beta-Bildung und schützen vor Alzheimer- Erkrankung (AD)  

                                    Neurodegeneration                          Neurologie  

    Bauer 2014 

     

     

    Häufigkeit demenzieller Erkrankungen  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •         In Deutschland schätzungsweise   1 Million Menschen dement  

    •         Weltweit etwa 47 Millionen Menschen betroffen  

    •         2030: Weltweit 75 Millionen Betroffene geschätzt  

    •         5% der 65-Jährigen  und 30% der 90-Jährigen mit demenziellem Syndrom  

    •         Risikofaktor: Alter  

    •         70 – 80% Alzheimer-Demenz  

    •         20 -30% andere Demenzformen  

    Ursachen demenzieller 

                                                                                  Syndrome  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •     Alzheimer-Erkrankung (70%)  

    •     Vaskuläre Demenz (20%)  

    •     Frontotemporale Demenz  

    •     Demenzen bei neurodegenerativen Erkrankungen  

    •     Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung  

    •     Toxisch (Alkohol, …)  

    •     Normaldruckhydrocephalus  

    •     Chronische ZNS-Entzündungen (Lues, HIV, …)  

    •     Endokrine Störungen  

    •     Vitaminmangelzustände (B 1,6,12, Folsäure)  

     

     
     

    Demenz vom Alzheimer-Typ 

                                           (La malattia di Alzheimer-Perusini)               Bauer 2014Neurologie   

     

    B. Braun et al. Nervenarzt 2011, 82: 363-368  

                   Geschichte     Neurologie  Bauer 2014 

    •        1901 beschreibt Alois Alzheimer die erste Patientin  

    •        Die Patientin war 51 Jahre alt und hieß Auguste Deter  

    •        Alzheimer begleitete die Patientin bis zu ihrem Tod 1906 und veröffentlichte danach seine ersten wissenschaftlichen Ergebnisse zu diesem Krankheitsbild  

                                                                            Geschichte                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Aloys Alzheimer sezierte ihr Gehirn  

    •        Er fand die für die Erkrankung typischen Eiweißablagerungen, die sog. Plaques  

                   Andere Demenzerkrankungen  Neurologie  

    Bauer 2014 

    •           Alzheimer-Erkrankung (70%)  

    •           Vaskuläre Demenz (20%)  

    •           Toxisch (Alkohol, …)  

                     Diagnostik der Demenzen 

    Neurologie  

    •           Normaldruckhydrocephalus  

    •           Frontotemporale Demenz  

    •           Demenzen bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen  

    •           Chronische ZNS-Entzündungen (Lues, HIV, …)  

    •           Endokrine Störungen  

    •           Vitaminmangelzustände (B 1,6,12, Folsäure)  

    •           Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung  

    •           Neuropsychologische Diagnostik  Bauer 2014

     

     

    •           Laboruntersuchungen  

    •           Nervenwasseruntersuchung (Amyloid-beta, Tau-Protein)  

    •           Doppler/Duplex  

    •           MRT-Gehirn mit Darstellung des Hippokampus  

    •           PET (Glucose, aggregiertes Beta-Amyloid: 11C PIB PET)  

    •           Neuropathologie  

    –       Beta-Amyloid Plaques  

    –       Neurofibrillen  

      

    –       Zusätzlich Beta-Amyloid und Tau-Protein im Nervenwasser  

     
     

     

     

     

     
     


     

     
     


     

    Therapie der Alzheimer-Demenz                           Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Eine Heilung ist heute noch nicht möglich  

    •        Problem: Therapiebeginn, wenn Demenz bereits vorliegt ist zu spät!  

    •        Seit 2003 keine neuen Medikamente auf den Markt gekommen!  

    •        „Deadline“ für effektive Medikamente 2025       

      

     

     

    Therapie der Alzheimer-Demenz                           Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Medikamentöse Therapie:   

    –     Antidementiva (rein symptomatisch)  

    –     Ziel: Medikamente, die den Verlauf bremsen oder stoppen können  

    •        Nicht-medikamentös:   

    –     Förderung der neuronalen Plastizität!  

    –     Unterstützung der Angehörigen  

      

    Antidementiva:  

      Acetylcholinesterasehemmer                           Bauer 2014Neurologie   

      

               Donepezil (Aricept®)  

               Rivastigmin (Exelon®)  

               Galantamin (Reminyl®)  

      

    •        Indikation: leichte bis mittelschwere AD  

    •        Rivastigmin auch bei Parkinsondemenz  

    •        Wirkung: Progressionsverzögerung um bis zu 1 Jahr         

    Antidementiva:  

                                                       NMDA-Antagonist                              Bauer 2014Neurologie   

      

                  Memantin (Axura®)  

    • Indikation: mittelschwere bis schwere AD  

                          Neue Medikamente?                          Neurologie  

    Bauer 2014 

    •        Derzeit ~ 70 Phase 1-3 Studien   

    Cummings et al. Alzheimers Resaerch and Therapy (2016)8: 39  

    •        Medikamente mit Ansatz Amyloid-beta:  

    –     Vaccines  

    –     Antibodies  

    –     Inhibitors or Modulators of γ- and βsecretase  

    •        Medikamente mit Ansatz Tau-Protein  

                   Vielen Dank für Ihre                         Neurologie 

    Bauer 2014 

     

     

    Aufmerksamkeit!  

     

      

  • 29.01.2017 – Wir brauchen Unterstützung ,,, 29.1.2017

    Wir haben uns vorgenommen das Thema Alzheimer aus der Grauzone herauszuführen und der Öffentlichkeit zugänglich zu nachen. Wer kann ein wenig Zeit für diese Aufgabe mit uns gemeinsam aufbringen. Die Alzheimer-Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. braucht Ihre Hilfe.Wir sind eine Gesellschaft mit vielen Angeboten, wir haben ein festes Fundament, ein herzliches Klima und eine Tür, die offen steht. 

    Bitte rufen Sie uns unter 02251/80666 (Dagmar Harder) an und teilen uns Ihre Einsatzwünsche mit.

     

    Vielen Dank und herzliche Grüße 
    Alzheimer-Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V.

     

  • 22.01.2017 – Weil mir die Gesundheit wichtig ist ... 22.01.2017

    WEIL MIR GESUNDHEIT WICHTIG IST gelingt mir als pflegender Angehöriger eines an Demenz Erkrankten, nicht auszubrennen? Wie bleibe ich trotz belastender Umstände selbst gesund und jung im Kopf? Prof. Dr. Giovanni Maio erläutert, wie man Kraft aus intensiver Zuwendung und eigenen Freiräumen schöpft

     

    Demenz, also der Verlust des Geistes, trifft niemals nur einen Menschen. In den allermeisten Fällen stehen Angehörige und die Familie demjenigen zur Seite. Aus Anteilnahme, um zu helfen, später womöglich zu pflegen. Doch genau hier beginnen sich die Probleme und sogar die Symptome der Krankheit auszuweiten, sodass einige der Risikofaktoren bereits kurz nach Diagnosestellung auch auf Angehörige eines Erkrankten zutreffen: finanzielle Sorgen, Zukunftsängste, der Stress und die harte körperliche Arbeit der Pflege. All das führt dazu, dass ein solches geteiltes Schicksal inzwischen als ein weiterer Risikofaktor für Demenz gilt. Das haben Studien eindeutig erwiesen. Die Krankheit vererbt sich gewissermaßen - ohne den Einfluss der Gene. Die Angst vor Demenz macht dement, weil wir die eigenen Ressourcen zu sehr beanspruchen. Ein Teufelskreis.

    Wie können wir diesem Teufelskreis entkommen, Herr Professor Maio? Man sollte sich nicht selbst so verausgaben, in dem idealisierten Sinn, immer da sein zu wollen — das ist nicht realisierbar, man muss seine Grenzen anerkennen.

    Wie aber schaffen wir das?

    Dazu bedarf es in einer solchen Extremsituation der professionellen Hilfe, um sich die eigene Kraft zu bewahren, für den anderen da zu sein.

    Viele Studien belegen, dass sich die Angehörigen oft zu sehr unter Druck setzen und ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie etwas delegieren.

    Und das ist grundlegend falsch. Die professionelle Hilfe — etwa ein ambulanter Pflegedienst — ist überhaupt erst eine Bedingung dafür, selbst da sein zu können. Sonst ist es eine Überforderung. Und davon hat der Patient überhaupt nichts, weil die Überforderung umschlägt: man hat nicht mehr die Geduld und die innere Kraft, um zu helfen.

    Stattdessen haben viele ein schlechtes Gewissen, sobald sie etwas delegieren. Das ist nicht nötig und auch nicht berechtigt: Man müsste eher ein schlechtes Gewissen haben, wenn man nicht auf sich aufpasst, weil man dann nämlich nicht weitsichtig ist. Doch genau das muss man, um zu erkennen, dass man nicht immer da sein kann — auf Dauer. Es würde vielleicht ein Jahr gut gehen, aber im zweiten Jahr werde ich selbst krank, und dann habe ich der Sache auch nicht gedient. Wichtig ist, die eigene Seele behutsam zu behandeln, indem ich mir einen Wechsel erlaube. Man muss helfen und dann aber auch helfen

     

     

  • Gruppenpflegekurs März 2017

        Wir bieten Ihnen   in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt im Hause der AOK Rheinland/Hamburg Regionaldirektion Kreis Euskirchen und dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e. V. unseren 18. Gruppenpflegekurs zum Thema "Leben mit Demenz" für Angehörige und ehrenamtliche Personen nach § 45, SGB XI, an.
     
    Die Teilnehmer erwerben eine solide Basis für den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen im Alltag. Sie können anschließend im Bereich Ihrer Kenntnisse tätig werden und das Erlernte umsetzen.
     
    • Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme.
    • In fünf Modulen - an drei Terminen - wird die Möglichkeit gegeben, sich über die Erkrankung Demenz, Verhaltensformen, den Umgang mit Menschen mit Demenz sowie rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote für Angehörige zu informieren.
    Termine:
    Montag, 06.03.2017      18:00 – 19:30 Uhr
    Montag, 13.03.2017      18:00 – 21:00 Uhr
    Montag, 20.03.2017      18:00 – 19:30 Uhr
    Montag, 27.03.2017      18:00 - 21:00 Uhr

    Ort:      53879 Euskirchen
                 Marien-Hospital Euskirchen
                 Gottfried-Disse-Str. 40
                 Medienraum,  4. Etage
     
    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Eine Anmeldung unter 02251/80 666 ist erforderlich.
    Das Programm erhalten Sie unter dem angegebenen Link.

     

     

     

    Gruppenpflegekurs zum Thema „Leben mit Demenz“ für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen nach  $ 45 SGB XI

    Angebot der Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der AlzG NRW e. V. und dem Pflegestützpunkt im Hause der AOK Rheinland/Hamburg Regionaldirektion Kreis Euskirchen Die Schulungen werden in 6 Modulen angeboten:

    Modul 1

    Referent: 

    Dr. med. Hartmut Bauer, Chefarzt der Abteilung Neurologie Stroke Unit

                 

                 

    und Klinische Neurophysiologie, Marien-Hospital Euskirchen und 

                 

                 

    Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V. 

    Das Krankheitsbild Demenz

    •        Formen und Verlauf der Demenz, Die Prozesse im Gehirn verstehen

    •        Selbstsorge: Sich selbst „Wertschätzen“ und Freiräume schaffen

     

    Modul 2          Referentin:              Monika Kronenberg,  Fachschwester für Geriatrie und                                                                      Gerontopsychiatrie

                                                             Leiterin des Fachbereichs Demenz, der Diakonie Euskirchen

    Menschen mit  Demenz verstehen:

    •        Zugang finden, Krankheitserleben von Menschen mit Demenz, 

    •        Herausforderndes Verhalten 

    •        Selbstsorge: Die psychischen Belastungen erkennen

     Modul 3        Referentin:      Monika Kronenberg, Fachschwester für Geriatrie und
    Gerontopsychiatrie

                                                    Leiterin des Fachbereichs Demenz, der Diakonie Euskirchen

    Bewältigungsstrategien für Pflegende:

    •        Kommunikation, Umgang mit Menschen mit Demenz, Orientierungshilfen  

    •        Selbstsorge: Entspannungstechniken, Hobbys reaktivieren

     

    Modul 4          Referentin:               Monika Kronenberg, Fachschwester für Geriatrie und Gerontopsychiatrie

                                                    Leiterin des Fachbereichs Demenz, der Diakonie Euskirchen

    Krisenbewältigung für Pflegende

    •        Krisen erkennen, einschätzen, begegnen – Krankenhausaufenthalt, Umgang mit Aggressionen, 

    •        Menschen mit Demenz am Lebensende

    •        Selbstsorge: Wann ist Loslassen notwendig – ein Gefühl für die eigene Kompetenz entwickeln und eigene Grenzen beachten

    Modul 5          Referent:         N.N.                 Landesverband der AlzG NRW e.V.

    Entlastungsmöglichkeiten für Pflegende:

    •        Körperliche und Psychische Belastungen Pflegender, Einbindung des sozialen Netzwerkes in die Pflege und Betreuung

    •        Selbsthilfegruppen, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege

    •        Selbstsorge: Zeit für Regenerationen – Möglichkeiten der Erholung

        Referent:         N.N.                  Landesverband der AlzG NRW e.V.

    Rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten:

    •        Hilfen durch die Krankenversicherung (SGB V) und Pflegeversicherung (SGB XI)  Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Betreuung (BGB 1896 ff.)

    •        Haftpflicht

    •        Unterbringung

    •        Selbstsorge: Hilfe durch Kontakt zu anderen Betroffenen – Selbsthilfeorganisationen  

  • 13.01.2017 – Pflegetagebuch

    Bis Ende 2016 diente ein Pflegetagebuch dazu, Art und Dauer des täglichen Pflegebedarfs zu dokumentieren. Notiert wurden alle pflegerischen Handlungen mit der dafür benötigten Anzahl an Minuten. Die Summe der Minuten pro Tag bestimmte über die Bewilligung der Pflegestufe.
     
    Seit 2017 gibt es ein vollkommen neues „Begutachtungsassessment (NBA)“ zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit, die zudem nicht mehr in Pflegestufen, sondern in Pflegegraden gemessen wird. Bei diesem neuen Begutachtungsverfahren kommt es nicht mehr darauf an, eine bestimmte Minutenzahl zu erreichen. Vielmehr wird der Grad der Selbständigkeit einer pflegebedürftigen Person beurteilt und einem Punktwert zugeordnet. Je geringer die Selbständigkeit, desto höher der Punktwert und der Pflegegrad und desto höher die Leistungen der Pflegeversicherung.
     
    Wenn Sie mehr über die Führung eines Pflegetagebuches wissen möchten, können Sie sich auf dem angegebenen Link informieren.
     
     
     
  • Was mache ich, wenn mein Angehöriger immer noch Auto fahren will 05.01.2017

     

     

    Was mache ich, wenn mein Angehöriger immer noch Auto fahren weill. 

    Wenn Sie an dem Thema interessiert sind, erhalten die hierzu erforderlichen Informationen auf den u. a. Links.

     

    http://www.alzheimer-euskirchen.de/bilder/content/files/Mail0028.PDF

     

    http://www.alzheimer-euskirchen.de/bilder/content/files/Mail0029.PDF

     

    http://www.alzheimer-euskirchen.de/bilder/content/files/Mail0030.PDF

     

     

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