Unser Wunsch der Woche

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  • "Von guten Mächten treu ... 29.12.2014

    Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

     

    Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last, ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen das Heil, für das du uns geschaffen hast.

     

    Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und gelíebten Hand.

     

    Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.

     

    Lass warm und still die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht. Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

     

    Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jeden vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.

     

    Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

     

    Dietrich Bonhoeffer

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen  ein glückliches und gesundes Jahr 2015 und sind weiterhin gerne für Sie da.


    Achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund, 
    Sie werden gebraucht.

     

     

  • "Draußen schneit´s .... 22.12.2014

    Draußen schneit´s, es ist soweit, begonnen hat die Weihnachtszeit. Der Opa holt vom Abstellraum den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum. Sein Enkel hilft, so gut er kann und freut sich auf den Weihnachtsmann. Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell, den Stecker rein, schon strahlt er hell.

     

    Da wird der Opa nachdenklich. Wie war das früher eigentlich? Die Kerzen waren da noch echt, aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht. Der Enkel aber glaubt es kaum: "Echte Kerzen an dem Baum???"

     

    Die Zeit jedoch bleibt niemals steh´n und fünfzig weit´re Jahr´ vergeh´n. Der Enkel - längst erwachsen schon hat heute selbst´ nen Enkelsohn.

     

    Und wieder schneit´s zur Weihnachtszeit. Ja, wieder mal ist es so weit. Der Opa holt vom Abstellraum wie jedes Jahr den Plastikbaum. Sein Enkel hilft so gut er kann und freut sich auf den Weihnachtsmann. Der Christbaumschmuck wird angebracht. Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

     

    Da wird der Opa nachdenklich, wie war das früher eigentlich? Da war der Weihnachtsbaum noch echt, frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht. Der Enkel aber glaubt es kaum: "Im Wohnzimmer´ nen echten Baum???"

     

    Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh´n und nochmal fünfzig Jahr` vergeh´n. Der Enkel - längst erwachsen schon - hat wiederum` nen  Enkelsohn.

     

    Und schneit´s auch draußen noch so sehr, das Weihnachtsfest, das gibt´s nicht mehr. Man holt nichts mehr vom Abstellraum und hat auch keinen Weihnachtsbaum. Der Enkel denkt auch nicht daran, hat nie gehört vom Weihnachtsmann. Auch vieles andre gibt´s nicht mehr. Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

     

    Da wird der Opa nachdenklich. Wie war das früher eigentlich? Da feierte man wirklich echt ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht. Der Enkel aber glaubt es kaum und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"

     

    Legt ab die Hast, besinnt Euch wieder was dieses Fest im Ursprung war. Es strahlte einst ein Stern hernieder er leuchtet seitdem immerdar. Er will uns wärmen, Hoffnung geben und säen frohe Zuversicht.

     

    Wir feiern das Weihnachtsfest nach alter Tration und  wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches und frohes Fest und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2015.

    Achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund, 
    Sie werden gebraucht.

     

     

     

     

  • "Ansprache einer Kerze im Advent ... 15.12.2014

    Ansprache einer Kerze im Advent ... 15.12.2014

     

    Ihr habt mich angezündet und schaut – nachdenklich in mein Licht. Vielleicht freut Ihr Euch auch ein bisschen dabei. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne.

     

    Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton mit anderen. In so einem Karton haben wir ja überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur wenn ich brenne.

     

    Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir schon ausrechnen, wann ich so kurz bin, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen bin.

     

    Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten – entweder ich bleibe ganz und unversehrt und im Karton, dann werde ich nicht kürzer, aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll – oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muss ich aber etwas geben dafür: von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton. So ist das auch bei Euch Menschen.

     

    Entweder Ihr bleibt für Euch, dann passiert Euch nichts, dann geht Euch nichts ab – aber dann wisst Ihr auch eigentlich nicht so recht: warum. Dann seid Ihr wie Kerzen im Karton – oder Ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt Ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, dass es Euch gibt. Ihr seid dann nicht vergebens da. Aber dafür müsst Ihr etwas geben: von Euch selber, von allem was in Euch lebendig ist: von Eurer Freude, Eurer Herzlichkeit, von Eurer Treue, Eurem Lachen, Euren Sehnsüchten, von allem, was in Euch ist.

     

    Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn Ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur Äußerlich. Innen werdet Ihr immer heller. Denkt ruhig daran, wenn Ihr in eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid Ihr selber.

     

    Wenn ich allein brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme, die ich gebe, ist gering. Ich allein – das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.

     

    Lasst Euch deshalb Mut machen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden, brennt, leuchtet und wärmt. Das ist der Sinn Eures Lebens, so wie es der Sinn einer einfachen Kerze ist.

     

    Und wenn Ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet eine Kerze an, schaut in die lebendige Flamme und begreift das Gleichnis.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Zur Zeit des heiligen Nikolaus lebte ... 08.12.2014

    Zur Zeit des heiligen Nikolaus lebte ... 08.12.2014

    Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz verwandelte …
     ... eine alte Legende ...

     

    Zur Zeit des heiligen Nikolaus lebte ein Kaufmann, der war sehr reich, und Tag und Nacht dachte er daran, wie er noch reicher werden könnte. Eines Tages trat der Teufel an ihn heran und fragte ihn: „Möchtest du nicht der reichste Mann auf der ganzen Welt werden und mehr besitzen als alle anderen Menschen zusammen? Ich gebe dir alles Geld der Welt, aber unter der Bedingung, dass du mir dein Herz gibst.“

     

    Unermesslich reich sein – davon hatte der Kaufmann immer geträumt, und so ging er auf dieses beste Geschäft seines Lebens, wie er meinte, ein.

     

    Und wirklich, er wurde reicher als alle anderen Menschen auf der Welt, doch statt seines Herzens trug er jetzt einen harten Stein in seinem Leib. Da wollte keiner mehr mit ihm reden, so wie man von Mensch zu Mensch redet, und er wurde immer einsamer und unglücklicher.

     

    Eines Tages erschien ihm der heilige Bischof Nikolaus. „Warum bist du denn so traurig und so unglücklich“, fragte er den reichen Kaufmann. Dieser erzählte ihm seine Geschichte. Da lächelte der Heilige und  sagte: „Tu Gutes, verschenke deinen Reichtum an die Armen, und du wirst dein Herz wieder bekommen.“

     

    Der Kaufmann befolgte diesen Rat, und siehe da, bei jedem guten Werk, das er tat, schmolz der harte Stein, den er im Leib trug, und verwandelte sich, bis schließlich der Mann ein menschliches Herz hatte und glücklich war.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Zwei helle Sternlein funkeln ... 01.12.2014

    Zwei helle Sternlein funkeln ... 01.12.2014

     

     

    Zwei helle Sternlein funkeln dort über dem Häuschen so klein.
    Christkind steht draußen im Dunkel und schauet zum Fenster hinein.

     

    Es horcht, ob die Kinder schön brav sind, ob sie nicht zanken und schrei’n
    und wenn die Kleinen im Schlaf sind, geht es zum Himmel hinein.

     

     

     

    Im Himmel, da hat es ein Gärtchen von Tannenbäumen voll.
    Christkind läutet am Pförtchen, dass man ihm aufmachen soll.

     

    Herr Nikolaus geht durch den Garten „Mein guter Knecht mach auf!“
    Christkindchen braucht nicht zu warten, Herr Nikolaus macht schon auf.

     

    Christkind durch Moos und Gebüsche dann in sein Häuschen geht.
    Dort sitzen die Engel am Tische und machen Christgerät.

     

    Nüsse vergolden die Einen, die Anderen machen Konfekt.
    Noch wieder andere haben die kleinen Wachskerzen schon aufgesteckt.

     

    Gärtchen und Häuschen sie machen Puppen, Soldaten viel,
    zahllose schöne Sachen, Bilderbücher und Spiel.

     

    Am Heiligen Abend werden die Bäumchen geputzt mit Pracht
    und heimlich auf die Erde zu braven Kindern gebracht.

     

    Dann stehen sie alle im Kreise und neigen die Flüglein sacht,
    beten mit dem Christkind leise und sagen sich gute Nacht.

     

    Alles schläft im Dunkeln bald wird es Weihnachten sein.
    Zwei helle Sternlein funkeln über dem Häuschen so klein.

     

    (aus dem Rheinland, Verfasser unbekannt, Überlieferung einer 91jährigen Dame, sie hat das Gedicht bereits im Kindergarten vorgetragen)

     

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

  • "Wir wünschen uns ... 24.11.2014

     

    Wir wünschen uns, dass das Glück für uns immer greifbar ist. dass immer gute Freunde in unserer Nähe sind.

     

    Dass uns jeder Tag, der kommt, eine besondere Freude bringt, die unser Leben heller macht.

     

    Welche Schwelle wir auch immer betreten, es soll jemand da sein, der uns willkommen heißt, der uns die Worte des Lebens sagt.

     

    Der ín unser Lachen einstimmt und unsere Lieder kennt. Denn Menschen, die zueinander gehören, finden auf wundersame Weise immer wieder zusammen.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Ich habe die Bäume vor vierzig ... 17.11.2014

     

    Ich habe die Bäume vor vierzig Jahren alle eigenhändig gepflanzt, ich habe die Freude gehabt sie heranwachsen zu sehen, und genieße nun schon seit geraumer Zeit die Erquickung ihres Schattens. Das Laub der Eichen und Buchen ist der mächtigsten Sonne undurchdringlich, ich sitze gerne an warmen Sommertagen nach Tische, wo denn auf diesen Wiesen und auf dem ganzen Parke umher oft eine Stille herrscht, von der die Alten sagen würden: dass der Pan schlafe.

     

    Johann Wolfgang von Goethe

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Und auf einmal ... 10.11.2014

    Und auf einmal ... 10.11.2014

     

    Und auf einmal merkst du äußerlich. Wie viel Kummer zu dir kam, wie viel Freundschaft leise von dir wich, alles Lachen von dir nahm.

     

    Fragst verwundert in die Tage. Doch die Tage hallen leer. Dann verkümmert deine Klage ... Du fragst niemanden mehr.

     

    Lernst es endlich, dich zu fügen, von den Sorgen gezähmt. Willst dich selber nicht belügen und erstickst es, was dich grämt.

     

     

    Sinnlos, arm erscheint das Leben dir, längst zu lange ausgedehnet. -  Und auf einmal - : steht es neben dir, an dich angelehnt - Was ? Das, was du so lang ersehnt.

     

    (Joachim Ringelnatz)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Deine Kinder ... 03.11.2014

    Deine Kinder ... 03.11.2014

     

    Deine Kinder sind nicht deine Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch dich, aber nicht von dir, und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht.

     

    Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken; denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihrer Seele; denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst - nicht einmal in deinen Träumen.

     

     

    Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber suche nicht, sie dir gleich zu machen; denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern. Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden ... Lass die Bogenrundung in deiner Hand Freude bedeuten.

    (Khalil Gibran)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Wir werden dazu gedrängt, etwas zu erledigen ... 20.10.2014

     

    Wir werden dazu gedrängt, etwas zu erledigen und schnell zu erledigen, selbst wenn Menschen dabei Verletzungen davontragen. Erfolg, die Fähigkeit, sich durchzusetzen, und Produktivität zählen, doch der Preis ist hoch.

     

     

    In solch einer Atmosphäre ist für Freundlichkeit wenig Platz. Freundlich ist, wer die Stärken und Schwächen des anderen achtet und sich mehr darüber freut, etwas gemeinsam zu tun, als nur etwas auszuführen.

     

    Ein freundlicher Mensch geht behutsam vor, hört aufmerksam zu, schenkt einen verständnisvollen Blick und klopft auch einmal auf die Schulter. - Kleiden wir uns mit Freundlichkeit! In unserer rauen und oft unerbittlichen Welt könnte unsere Freundlichkeit eine lebendige Erinnerung daran sein, dass wir nicht alleine sind.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Bringen wir Abwechslung ... 13.10.2014

    Bringen wir Abwechslung ... 13.10.2014

     

     

     

    Bringen wir Abwechslung in unser Leben und unternehmen etwas, was uns Freude bereitet. Denn wir müssen bedenken, dass niemand dauerhaft in Achtsamkeit verbringen kann, weil dadurch viel Alltagstauglichkeit, Freude und Spontaniät verloren geht. 

     

     

     

    Achtsamkeit heißt auch, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was uns gut tut und was uns schaden könnte. Beim bewussten Nichtstun geben wir unserem Herzen die Chance, seine Bedürfnisse anzumelden. Selbst eine zeitweilige Ablenkung schadet nicht, wenn wir uns dann wieder auf unsere Aufgaben und uns selbst besinnen. Machen wir alles in Ruhe und schöpfen wieder neue Kräfte für unsere Aufgaben.

     

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Wir brauchen Höhenflüge ... 06.10.2014

     

    Wir brauchen Höhenflüge, wenigstens ab und zu. Manchmal und völlig unerwartet kommen Momente, in denen wir alles, was uns belastet, vergessen und loslassen können. Wir sind oben, fühlen uns glücklich und können lauthals lachen, Aber dann brauchen wir auch wieder festen Boden unter den Füßen, brauchen das Gewohnte, den Alltag, unsere Arbeit unsere täglichen Pflichten und Zeit, unsere Probleme zu lösen.

     

     

    Es gibt aber auch besondere Tage, an denen wir nicht mühsam danach Ausschau halten müssen, worüber wir uns freuen können. Wir müssen auch nicht darauf warten, dass uns jemand eine Freude bereitet. Es gibt Augenblicke, in denen ist die Freude einfach da, und es ist unmöglich uns ihr zu entziehen, sie ist einfach da - so - als würde ein Funke in unser Herz springen. Solche Augenblicke der Freude sind besonders kostbar, wir müssen nur lernen sie zu genießen..

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Als Kind standen ... 29.09.2014

    Als Kind standen ...  29.09.2014

     

    Als Kind standen uns zahllose Möglichkeiten offen. Wir hatten große Träume und malten uns das Leben in vielen bunten Farben aus. Heute ist uns klar, dass wir manches verpasst haben. Wir können die Zeit nicht noch einmal leben. Wir können auch nicht mehr nächtelang feiern oder arbeiten. Statt das zu bedauern wollen wir uns lieber über die Möglichkeiten freuen, die wir heute noch haben. Es sind immer noch sehr viele.

     

     

    Wir sind froh, dass wir längst aufgehört haben, das Leben dort zu suchen, wo "man" es sucht. Wir leben nicht mehr in der ständigen Angst, etwas zu versäumen und zu kurz zu kommen. Wir wagen es, unsere eigenen Träume zu träumen, und gehen den Weg, den wir für uns als richtig erkannt haben. 

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

  • "Freundschaft ist eines ... 22.09.2014

    Freundschaft ist eines ... 22.09.2014

     

    Freundschaft ist eines der größten Geschenke, die wir als Menschen bekommen können. Freundschaft stiftet eine Bindung, die mehr umfasst als gemeinsame Ziele, gemeinsame Interessen oder eine gemeinsame Vergangenheit zu haben.

     

    Freundschaft heißt beim anderen sein in Freude und Leid, selbst wenn wir die Freude nicht vergrößern und das Leid nicht verringern können. Freundschaft ist eine Einheit, Freundschaft gibt dem ganzen Leben Glanz, sie ist Verbundenheit.

     

    Verbundenheit mit einem Menschen ähnelt einer Waage. Beide Seiten hängen von einer gemeinsamen Mitte ab und sind fähig, ein Gleichgewicht zu erzeugen. Wer andere nicht fallen lässt wird selbst getragen.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

  • "Die schwerste und wichtigste Übung ... 15.09.2014

     

    Die schwerste und wichtigste Übung unserer zweiten Lebenshälfte wird das Loslassen sein.

     

    In der ersten Hälfte haben wir uns bemüht, alles zu bekommen, zu gewinnen, zu erhalten, festzuhalten und so unseren Besitz zu bauen. Das war die so nötige Übung des Aneignens. Durch sie haben wir uns heimisch auf dieser Welt gefühlt, wir hatten eine Bleibe, umgeben von Dingen, die unsere Handschrift trug.

     

    Jetzt wird, wenn wir weiter reifen wollen, die andere Übung von uns gefordert sein: Loslassen, abzugeben und zu erleben, dass uns nichts gehört, nichts gehören kann, überall die Begrenztheit unserer Prägung zu realisieren und zu begreifen, dass nichts gleich bleibt, dass alles im Fluss ist und wir es annehmen müssen.

     

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Dass jede Träne ... 08.09.2014

     

    Dass jede Träne, die wir weinen, unsere Seele reinwasche von allem Kummer und wir wieder lächeln können.

     

    Dass jede Gabe, die Gott uns schenkt, mit uns wachse und uns dazu diene, denen Freude zu schenken, die uns mögen.

     

    Dass wir immer einen Freund haben, der es wert ist, so zu heißen, dem wir vertrauen können.

     

    Dass wir immer einen Menschen haben, der uns hilft, wenn wir traurig sind, der mit uns gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt. Dass wir in jeder Stunde, der Freude und des Schmerzes diese Nähe spüren.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Zum Wohlfühlen gehört ... 01.09.2014

    Zum Wohlfühlen gehört unbedingt die Begabung, vergessen zu können. Wie können wir erwarten, dass sich das Wohlgefühl einstellt, wenn wir alles was uns ärgert und verletzt, hingebungsvoll sammeln und dann allabendlich im Museum unserer Kränkungen kummervoll vor den Vitrinen stehen?

     

    Aber wenn es uns gelingt, das, was geschehen ist und sich nicht mehr ändern lässt, gelassen dem Strom der Zeit anzuvertrauen, können wir unsere Sorgen und Traurigkeiten auf seinen Wellen davontanzen sehen wie Papierschiffchen.

     

    Wenn sie nicht bald schon sinken, wird die Zeit sie irgendwo hinter dem Horizont weiter bis ins Meer tragen. Doch dann werden wir längst nicht mehr wissen, dass es sie gab ...

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

  • "Steh froh auf zu ... 25.08.2014

    Steh froh auf zu ...  25.08.2014

    Steh froh auf zu deinem Werktage, wenn du es kannst. Und kannst du es nicht, was hindert dich daran? ist da etwas Schweres im Wege?

     

    Was hast du gegen das Schwere? Dass es dich töten kann. Es ist also mächtig und stark. Das weißt du von ihm. Und was weißt du vom Leichten? Nichts.

     

    An das Leichte haben wir gar keine Erinnerung. Selbst, wenn du also wählen könntest, müsstest du nicht eigentlich das Schwere wählen? Fühlst du nicht, wie verwandt es mit dir ist? ...

     

    Und bist du nicht im Einklang mit der Natur, wenn du es wählst? Meinst du, dem Keim wäre es nicht leichter, in der Erde zu bleiben? - Es gibt gar nicht ein Leichtes und ein Schweres. Das Leben selbst ist das Schwere. Und leben willst du doch?

     

    Du irrst also, wenn du das Pflicht nennst, dass du das Schwere auf dich nimmst. Es ist Selbsterhaltungstrieb, was dich dazu drängt. Was aber ist denn Pflicht? Pflicht ist, das Schwere zu lieben ... du musst da sein, wenn es dich braucht. 

    (Rainer Maria Rilke)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

  • "Schenken wir unseren ... 18.08.2014

    Schenken wir unseren ... 18.08.2014

     

    Schenken wir unseren Mitmenschen liebevolle Aufmerksamkeit und Freundschaft.  Seien wir achtsam den vielen Möglichkeiten gegenüber, welche sich uns bieten. Lassen wir die Chancen nicht verstreichen, welche uns das Leben mit jedem Augenblick bietet.

     

    Denn das Schönste an einer Freundschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, das freundliche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhebende Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem sein Vertrauen schenkt.

     

    Vertrauen wir einfach darauf und wir werden alles wunderbar meistern. Vertrauen wir unserem Weg und erleben die unendlichen Möglichkeiten, welche das Leben uns bietet. Wir nutzen mutig die Kraft der Veränderung und erschaffen somit vieles Neue.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Wir rennen durchs Leben ... 11.08.2014

    Wir rennen durchs Leben ... 11.08.2014

     

     

    Wir rennen durchs Leben, wir nehmen uns keine Zeit mehr, die Wunder unserer Welt richtig wahrzunehmen, achtsam zu schauen. Wir müssen wieder lernen innezuhalten, uns Ruhe zu gönnen. Stille, die zu uns sprechen kann wie ein guter Freund, die uns mehr sagen kann als all das laute Geschwätz. Wir brauchen Momente der Besinnung, in denen wir wieder ganz bei uns selbst sind.

     

     

    Seien wir jeden Tag neugierung auf das Wunder Wandlung. Werden wir uns der unzähligen Geschenke des Lebens bewusst, die uns durch freundliche und freundschaftliche Gesten und durch die Wunder des Lebens zuteilwerden. Erkennen wir, was uns schon alles Wunderbares widerfahren ist.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

  • "Er liegt so still ... 04.08.2014

    Er liegt so still ... 04.08.2014

    Er liegt so still im Morgenlicht, so friedlich, wie ein fromm Gewissen; wenn Weste seinen Spiegel küssen, des Ufers Blume fühlt es nicht; Libellen zittern über ihn, blaugoldne Stäbchen und Karmin, und auf des Sonnenbildes Glanz die Wasserspinne führt den Tanz; Schwertlilieekranz am Ufer steht und horcht des Schilfes Schlummerliede; ein lindes Säuseln kommt und geht, als flüstr´es: Friede! Friede! Friede!

    Annete von Droste-Hülshoff

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

  • "Nur für heute ... 28.07.2014

     

    Nur für heute will ich mich mühen; den heutigen Tag will ich leben, ohne gleichzeitig an alle Probleme meines Lebens zu denken.

     

    Nur für heute will ich gewiss sein, dass ich für das Glück geschaffen wurde, und zwar nicht erst für die andere Welt, sondern auch für diese.

     

    Nur für heute will ich mich den Umständen anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich meinen Wünschen unterordnen.

     

     

    Nur für heute will ich fest daran glauben, auch wenn äußere Umstände Widersprüchliches nahelegen, dass die Güte Gottes sich um mich kümmert, so als gäbe es sonst niemanden mehr auf dieser Erde.

     

    Nur für heute will ich keine Angst haben: Im Gegenteil, ich will mich an allem freuen, was schön ist, und ich will an das Gute im Menschen glauben.

     

    Papst Johannes XXIII

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

  • "Jeder Tag ist ein Geheimnis ... 21.07.2014

    Jeder Tag ist ein Geheimnis ... 21.07.2014

     

     

    Jeder Tag ist ein Geheimnis, ja ein ganzes Leben für sich. Er kündet sich mit den ersten Sonnenstrahlen am Morgen an und schenkt uns in der vor uns liegenden Zeit die Möglichkeit, uns selbst und die Welt wieder neu zu entdecken. Natürlich wartet meistens eine ganze Reihe von Pflichten auf uns, die wir erfüllen müssen.

     

     

    Aber selbst in solchen anstrengenden Stunden lassen sich immer wieder Augenblicke entdecken, in denen etwas Unerwartetes geschieht, das uns schmunzeln oder gar lächeln lässt. Es kommt auf unsere eigene innere Einstellung an, ob wir auch die kleinen netten Erlebnisse im Alltag als Bereicherung und lohnende Erfüllung unseres Lebens wahrnehmen können.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich

  • "Es gibt immer wieder Situationen ... 14.07.2014

    Es  gibt immer wieder Situationen ... 14.07.2014

     

     

    Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir eine Rolle spielen müssen. Einmal wird von uns erwartet, dass wir freundlich lächeln, auch wenn uns eher zum Weinen zumute ist. Ein anderes mal wird von uns freundschaftliche und sachkundige Hilfe erwartet, obwohl wir eigentlich gerade selbst jemanden bräuchten, der einen in den eigenen Unsicherheiten und Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht.

     

     

     

    Mögen wir uns über all solche Anforderungen, die von außen an uns herangetragen werden, nicht selbst vergessen und unsere eigenen Empfindungen und Sehnsüchte dauerhaft überspielen. Mögen uns immer Freiräume bleiben und menschliche Beziehungen geschenkt werden, in denen wir unser Rollenspiel ablegen und ganz wir selbst sein können.

    (eingesandt von einem Mitglied)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

  • "Niemand wird uns jemals ... 07.07.2014

    Niemand wird uns jemals ... 07.07.2014

     

     

    Niemand wird uns jemals vollständig verstehen. Wir werden aber auch niemals einen anderen Menschen vollständig verstehen. Also erwarten wir es am besten gar nicht, dann wird das auch kein Punkt für Konflikte werden. Dann können wir lieben, ohne die Liebe daran messen zu müssen, wie sehr wir verstanden werden. Dann können wir jedes Verstehen, das dennoch kommt, als neues Geschenk betrachten und dankbar sein.

     

     

    Was wir tun können ist: Den anderen nicht mehr dazu bringen zu wollen, etwas zu erkennen oder zu verstehen, weil jeder Druck und jede Erwartung die Möglichkeit zum Verstehen blockiert statt öffnet.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine gute Woche, achten Sie auf sich.

  • "Wie viel Mühe, Geduld und ... 30.06.2014

    Wieviel Mühe, Geduld und Feingefühl waren nötig um diesen Stein so aufzurichten, dass er im Gleichgewicht sich halten kann! Wie viel Mühe und Geduld wendet der Mensch in den ersten Lebensmonaten auf, um sich aus der Erdenschwere zu befreien und sich in der Aufrichtung im Gleichgewicht halten zu können zwischen Schwerkraft und Leichtigkeit, zwischen unten und oben, rechts und links, hinten und vorne?

     

    Das Erringen des Gleichgewichts bedeutet das größte Glück des Menschen: Wie im Kunstwerk die Gegensätze sich aufheben, so ist der Mensch im Zustand des Gleichgewichtes leiblich, seelisch und geistig mit sich und dem Kosmos in Harmonie.

    Vera Gudrun Glatz

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich

     

     

  • "Ich denk es muß sich ... 23.06.2014

     

     

    Ich denk es muss sich für die Seele lohnen, an einem großen, schönen Fluß zu wohnen, am Fluß, der sich entfernt in kühnem Lauf von seinen erst bescheidnen Quellen und nimmt die kleinen Flüsse bei sich auf als mit ihm wandernde Gesellen.

     

    Dort, wo das Land am schönsten ist, begehrt der Fluß es zu umarmen. Doch wenn er einmal überfließt, dann kennt er kein Erbarmen.

     

     

    Gewaltig wächst im Lauf der Zeit der Fluß heran, wird groß und breit, trägt Boot und Schiffe hafenwärts und ist wie eines Menschen Herz voll wilder, starker Leidenschaft. Die Brückenpfeiler brauchen alle Kraft.

     

    Im Wasser spiegelt sich - o Wonne - das schöne Bild der roten Sonne beim abendlichen Wellenspiel. Was treibt den Fluß voran mit seiner ganzen Fülle? Der Traum von seinem nicht mehr fernen Ziel, von einem sanften Meer der Stille.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

     

  • "Ich danke dir ... 16.06.2014

    Ich danke dir ... 16.06.2014

    Ich danke dir, Herr, dass du mich durch die lange Nacht wieder in den beginnenden Tag geführt hast. Ich habe deine Stimme gehört: Aufgeben ist keine Lösung. Ich danke dir auch für die Krankheit. Denn das Leid ist ein besserer Lehrmeister, als das uneingeschränkte Wohlergehen es jemals sein kann. Ich weiß jetzt wie schwer es ist, zu leben ohne die Kraft.

     

    Ich danke dir für stärkende Nahrung und Trank, für heilende Medikamente. Für verantwortungsbewußte Ärzte und für Zuwendung durch fürsorgliche Pflege. Aufgeben ist keine Lösung. Laß mich sammeln in Freude die Kraft.

     

    Ich danke dir, dass ich geliebt werde und selbst lieben darf und es sich deshalb lohnt, weiterzuleben. Ich danke dir, dass du mir nur so viel aufbürdest, wie ich tragen kann, und daß es Menschen gibt, die versuchen, mir die Last zu erleichtern. Voll von Willen bin ich und voller Geduld. Lass mich sammeln in Freude die Kraft, meine schwach gewordenen Füße auf die Erde zu stellen, meine verlorene Sicherheit wiederzugewinnen und fest an die Zukunft zu glauben in der Hoffnung auf das Geschenk der Erneuerung der Freude am Dasein.

     

    (eingesandt von einem Mitglied)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

     

     

  • "Das gesprochene Wort ... 09.06.2014

    Das gesprochene Wort ... 09.06.2014

    Das gesprochene Wort treibt im Wind, darf nicht bleiben. Welch ein Glück, dass es möglich ist, Briefe zu schreiben! Was geschrieben steht gilt, es verdeutlicht dein Wesen. Was du denkst, was du fühlst, kann der andere lesen.

    Was du niemals gewagt, mit dem Mund zu gestehn, wenn du´s schreiben darfst, wird es viel leichter geschehn. Du darftst fragen, erläutern, erwähnen, berichten und von all ihren Seiten die Dinge belichten.

    Was zu hart ist im Ton, kannst du dämpfen und mindern und durch Feilen und Glätten den Mißklang verhindern; was offen ist, klären, die Zweifel zerstreun, deinem Nächsten versichern, ihm hilfreich zu sein.

    Wenn du willst, kannst du schreiben, es tue dir leid, was dir einmal passiert ist in früherer Zeit. Dabei hilft dir die Feder, sie prä´gt´s in Papier. Denn wer sagt das schon gerne: "Verzeihst du es mir?"

    Vielleicht kannst du des Freundes Gesundheit erfragen, dich erkundigen, wie´s mit Beschwernissen steht - und anstatt nur das eigene Leid zu beklagen, lieber andere trösten, dass es wieder vergeht.

    Vielleicht liegt dir daran, nur ein Zeichen zu geben, falls es irgendein Echo noch irgendwo gibt, Während zwischen den Zeilen die Sehnsüchte schweben, aus der Antwort zu hören, du wirst noch geliebt.

    (eingesandt von einem Mitglied)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

     

  • "Grenzen ... 02.06.2014

    Grenzen ...   02.06.2014

    Grenzen - dabei denken wir möglicherwise an Grundstücksgrenzen, oft mit Zäunen markiert. Oder an Landesgrenzen, an denen man anhalten muss und kontrolliert wird. Das Wort "Grenze" ist bei vielen von uns eher negativ besetzt, denn es hört sich nach Verbot und Einschränkung an.

     

    Doch Begrenzungen sind auch eine sehr hilfreiche Einrichtung. Leitplanken am Straßenrand dienen unserer Sicherheit, Geländer an Treppen und Aussichtsplattformen bewahren uns vor dem Absturz. Geschwindigkeitsbegrenzungen in Wohngebieten schützen uns im Regelfall vor gefährlichen Rasern. wir schirmen unseren privaten Raum mit Hilfe einer Haustür von der Außenwelt ab. Wenn wir zu Fuß unterwegs sind, sind wir erleichtert, wenn sich zwischen uns und manch wütend bellendem Hund ein stabiler Gartenzaun oder eine Mauer befindet.

     

    Grenzen schränken ein, Grenzen trennen - aber sie schützen auch. Auch wir Menschen haben unsichtbare "Räume" um uns herum. Denn wir als vertraute Menschen sollten sich gegenseitig immer wieder deutlich machen: "Hier sind meine Grenzen und ich bitte dich sie zu respektieren.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich

  • "Die Menschen, die ich kenne ... 26.05.2014

    Die Menschen, die ich kenne ... 26.05.2014

    "Die Menschen, die ich kenne, sind so unterschiedlich", sagte ein Besucher zum Gastgeber. "Manche wirken gleichgültig, andere sind ängstlich. Manche sind so ernst, als hätten sie das Lachen verlernt, andere wirken so bedrückt, als würden sie das Gewicht der ganzen Welt auf ihren Schultern tragen. Mansche erscheinen mir so hilflos, so mutlos, andere bringen mich mit Ihren Lügen zur Verzweiflung. Wie kann ich ihnen allen nur gerecht werten?"

     

    "Sei freundlich zu den Gleichgültigen, und du wirst sehen, dass deine Freundlichkeit sie ansteckt", riet ihm der Gastgeber. "Sei herzlich zu den Ängstlichen, und du wirst merken, dass deine Herzlichkeit ihnen Mut macht. Gehe fröhlich mit den allzu Ernsten um, und du wirst feststellen, dass deine Fröhlichkeit sie aufheitert. Schenke den Bedrückten Zuversicht, und du wirst spüren, dass ihr Gemüt sie aufhellt. Hilf den Hilflosen, ermutige die Mutlosen und versuche, die Lügner zu verstehen, bevor du sie verurteilst.  

     

    Der Besucher nickte. "Ich will mein Bestes geben, aber ich frage mich, ob meine Kräfte ausreichen werden". "Sie werden ausreichen, wenn du sie nicht vergeudest. Gib den Menschen nicht mehr, als die verdienen. Sei geduldig, aber nicht zu denen, die deine Geduld nur ausnutzen. Sei großzügig, aber nicht zu denen, die deine Großzügigkeit mit Geiz erwidern. Offenbare deine Gefühle, aber nicht jenen, die bloß mit ihnen spielen. Gieße das Wasser deines Lebens nicht in Fässer ohne Boden. Gieße es auf die Erde, in der die Blumen des Herzens wachsen."

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich

  • "Wo sind die Wurzeln ...19.05.2014

    Wo sind die Wurzeln ...19.05.2014

    Wo sind die Wurzeln unserer Kraft?

     

    Immer werden sie dort zu finden sein, wo wir zu Hause sind. Und wo sind wir zu Hause? Nicht nur in einem Land, an einem Ort, in einer Straße, in einem Haus. Wir sind zu Hause in einer Arie von Mozart, in einem Streichquartett von Haydn, in einem Gedicht von Rilke, in einem Abendgebet, das wir als Kind von der Mutter gelernt haben, in der Erinnerung an eine Reise in das Land unserer Sehnsucht, im Herzen eines Freundes, in der Seele und in den Gedanken derer, die wir lieben.

     

    Hier sind die Wurzeln unserer Kraft.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Nach jedem Ausatmen ... 12.05.2014

    Nach jedem Ausatmen ... 12.05.2014

    Nach jedem Ausatmen macht der Körper eine winzige Pause, bevor das Einatmen einsetzt. Sie ist das Vorbild für die große Atempause, die jeder hin und wieder nötig hat.

     

    Eine Atempause braucht jeder, der eine Wegstrecke schnell zurücklegt. Für den eine Entwicklung zu schnell geht. Die Atempause sorgt dafür, dass Geist und Körper mitkommen. Das Nichtstun ist so gesehen wie eine gedehnte Atempause im Lauf des Lebens, ein Innehalten und Im-Gleichgewicht-Sein zwischen den Spannungspolen, denen wir beständig ausgesetzt sind.

     

    Ohne Atempause wirkt nicht nur die Stimme gehetzt, sondern der ganze Mensch. Die Atempause sorgt für das Gleichgewicht im Leben.

     

    (eingesandt von einem Mitglied)

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Versuchst du zum Schluß ... 05.05.2014

    Versuchst du zum Schluß, all die Jahre zusammenzufassen, die die Liebe geprägt hat: Warum ihnen gram sein, weil sie dich alt werden lassen?

     

    Verliert unsre menschliche Hoffnung an Stärke, so geht doch ihr göttlicher Bruder, der Trost, mit seinen mächtigen Kräften zu Werke:

     

    Des Frühlings Stürme vermögen dich nicht mehr zu schrecken; die Farben des Sommers von Jahr zu Jahr neu zu entdecken war dir so oft schon vergönnt.

     

    Ist es so schlimm, daß die Leidenschaft nicht mehr so brennt? Und bist du vielleicht nicht mehr ganz so spontan - zu vieles liegt lange schon hinter dir, so wirft dich das Leben dafür auch nicht mehr so schnell aus der Bahn.

     

    Hört doch dein Ohr jetzt auf einmal ganz fein bis tief ins Geheimnis der Dinge hinein, und dein Auge durchdringt alles äußre Geschehn.

     

    Damit wächst dein Gefühl für das Wesentlichsein: Du kannst alles verstehen und vieles verzeihn.

     

    (eingesandt von einem Mitglied)

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Seltsames, unbegreifliches Menschenleben ... 28.04.2014

    Seltsames, unbegreifliches Menschenleben ... 28.04.2014

     

    Seltsames, unbegreifliches Menschenleben, Jahr um Jahr, Tag um Tag bewegst du dich zwischen Menschen und Dingen. Es gibt Tage, da scheint die Sonne, und du weißt nicht warum. Du bist zufrieden. Du siehst die guten, schönen Seiten des Lebens.

     

    Du lachst, du bist dankbar, du möchtest vor Freude springen. Die Arbeit geht dir von der Hand. Alle sind freundlich zu dir. Du weißt nicht warum. Vielleicht hast du gut geschlafen. Vielleicht hast du einen guten Menschen gefunden und fühlst dich verstanden, geborgen. Du denkst: so soll es bleiben, dieser Friede, diese Freude.

     

    Doch auf einmal ist alles wieder anders. Als ob eine überhelle Sonne die Wolken anzieht – derart fällt Trauer über dich, unerklärlich. Dir erscheint alles wieder schwarz. Du meinst, daß die anderen nichts mehr an dir mögen. In Belanglosigkeiten suchst du Gründe, um zu jammern, zu nörgeln, zu beneiden, anzuklagen.

     

    Du denkst: so wird es immer weitergehen. Dieser Zustand wird sich nicht mehr ändern. Und du weißt nicht warum. Vielleicht bist du müde. Du weißt es nicht. Warum muß das so sein? Weil ein Mensch ein Stück Natur ist, mit Frühlingstagen und Herbsttagen, mit der Wärme des Sommers und der Kälte des Winters.

     

    Weil der Mensch dem Rhythmus des Meeres folgt. Ebbe und Flut. Weil unser Dasein eine ständige Wiederholung ist von Leben und Sterben. Wenn Du das begreifst, kannst du wieder weiter mit Mut, voller Vertrauen, denn dann weißt du: Auf jede Nacht folgt ein neuer Morgen. Wenn du dazu ja sagst, wenn du das hinnimmst, wirst du durch dieses Auf und Ab zu immer größerer Lebenstiefe und Lebensfreude kommen.

    (Phil Bosmans)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Höchste Zeit aus dem Winterschlaf ... 21.04.2014

     

    Höchste Zeit aus dem Winterschlaf zu erwachen.
    Deinen Kokon zu durchbrechen

    und die Sonne hinter den Wolken hervor zu holen.
    Fühle den Frühlingswind,
    eine neue Wärme,
    die das Dürre neu färbt,
    ein Lächeln, das das Eis schmelzen lässt.
     

     

     

    Gib Träumen wieder eine Chance,
    lasse Optimismus die Untergangsstimmung verändern,
    lasse Hoffnung  Deinen Worten Keimkraft geben.

    Aufstehen, um zu leben,
    weitergehen, nicht stehen bleiben
    auf dem was vorbei oder nicht umkehrbar ist.
    Auferstehen aus den Trümmern.

    Leben ist stärker!
    Lebe! 

    (Verfasser unbekannt)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Wenn all meine Wünsche vergeblich sind ... 14.04.2014

     

     

    Wenn all meine Wünsche vergeblich sind, dann bleibt nur noch einer zu sagen: Ich weiß, Du stehst mitten im Lebenswind - ich wünsche Dir Kraft zum Ertragen.

     

    Ich wünsche Dir Kraft aus der eigenen Mitte, um Halt zu verleihen dem unsichren Schritt. Und wo es Dir schwerfällt, dich zu entscheiden, mögen Dich all Deine Kräfte begleiten.

     

     

    Ich wünsche Dir Kraft, die in den Stand Dich versetzt, wieder heilen zu lassen, was Dich verletzt. Ich wünsche Dir Kraft, die Dir Sicherheit gibt aus dem niemals versiegenden Strom jener Kraft eines Menschen, der liebt.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Vergiss die Träume nicht ... 07.04.2014

    Vergiss die Träume nicht, wenn die Nacht über dich hereinbricht und die Dunkelheit dich wieder gefangen zu nehmen droht.

     

    Noch ist nicht alles verloren. Deine Träume und deine Sehnsüchte tragen Bilder der Hoffnung in sich. Deine Seele weiß, dass in der Tiefe Heilung schlummert und bald in dir ein neuer Tag erwacht.

     

    Ich wünsche dir, dass du die Zeiten der Einsamkeit nicht als versäumtes Leben erfährst, sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst noch Unerschlossenes in dir entdeckst.

     

    Ich wünsche dir, dass dich all das Unerfüllte in deinem Leben nicht erdrückt, sondern dass du dankbar sein kannst für das, was dir an Schönem gelingt.

     

    Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten nicht vergeblich sind, sondern dass du aus der Berührung mit deinen Tiefen auch Freude wieder neu erleben kannst. (unbekannt)

     

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Du stößt an Grenzen, ... 31.03.2014

    Du stößt an Grenzen, fühlst die Strenge, sobald sich deine Kraft verbraucht. Und doch hat Gott auch deiner Enge des Lebens Atem eingehaucht.

     

    Du gibst ihn ab und nimmst ihn auf, daß immer neu die Brust sich weitet. Ein Wunderwerk nimmt seinen Lauf, von dem dein Leben abgeleitet.

     

    Macht dich der Tag auch atemlos, läßt dich die Nacht nach Atem ringen, geschieht das Atmen doch nicht bloß, um Luft in dich hineinzuschlingen.

     

    In jedes Menschen Atemzügen versucht des Himmels Leichtigkeit die Erdenschwere zu besiegen. Das löst die Seele, macht sie weit.

     

    Und wollen Hast und Schnelligkeit dir auch die Kräfte lähmen, so laß dir nur das bißchen Zeit zum Atemholen niemals nehmen!

     

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Frühling lässt sein blaues Band ... 24.03.2014

    Frühling lässt sein blaues Band
    Wieder flattern durch die Lüfte;
    Süße, wohlbekannte Düfte
    Streifen ahnungsvoll das Land.
    Veilchen träumen schon,
    Wollen balde kommen.
    —  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
    Frühling, ja du bist's!
    Dich hab' ich vernommen!
     
    Eduard Mörike
    (Erstdruck 1828)
     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Wir wünschen uns Mut ... 17.03.2014

     

    Wir wünschen uns Mut ...

    Vielleicht werden wir sagen: Gesundheit ist ein viel höheres Gut.

    Wir aber wünschen uns Mut, zu ertragen  - auch das was manchmal nicht geht - und uns verletzt.

    Wir wünschen uns Mut, uns vom Stuhl zu erheben, nur ein Stückchen, nicht viel. Wir werden sehen: Nehmen wir Anteil am Leben, sind wir wieder im Spiel.

    Wir wünschen uns Mut zu Beginn einer Reise in die Welt oder auch in uns selber hinein, damit wir auf unsere Weise uns einmal ganz groß fühlen statt klein.

     

    Wir wünschen uns Mut, so zu sein, wie wir sind und uns mögen, und immer nur so zu denken, wie wir es sagen,
    Mut, um unser Glück selber zu lenken.

    Wir wünschen uns Mut für den Tag, für die Stunde, für all unser Beginnen.

    Wir wünschen uns Mut für jede Sekunde, in der wir uns mühen, den Tag neu zu gewinnen.

     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

     

     

  • "Es war einmal ein Mann ... 10.03.2014

    Es war einmal ein Mann ...  10.03.2014

    Es war einmal ein Mann, den verstimmte der Anblick seines eigenen Schattens so sehr, er war so unglücklich über seine eigenen Schritte, das er beschloss, die Schritte und den Schatten hinter sich zu lassen. Er sagte zu sich: "Ich laufe ihnen einfach davon." So stand er auf und lief davon. Aber jedes Mal, wenn er seinen Fuß aufsetzte, hatte er wieder einen Schritt getan, und sein Schatten folgte im mühelos. Er sagte zu sich: Ich muß schneller laufen." Also lief er schneller und schneller, so lange, bis er zu Boden sank. Wäre er einfach in den Schatten eines Baumes getreten, so wäre er seinen eigenen Schatten losgeworden, und hätte er sich in Ruhe hingesetzt, so hätte es keine Schritte mehr gegeben. Aber darauf kam er nicht.

     

    Auf die Idee, sich einfach in den Schatten eines Baumes zu setzen, kommen viele Menschen heute nicht mehr. Sie laufen lieber vor sich selbst davon.

     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Suchen wir die offenen Türen ... 03.03.2014

     

    Suchen wir die offenen Türen, statt auf die verschlossenen zu blicken. Denn wenn uns jemand die Tür vor der Nase zuschlägt, wenn wir eine Chance vertan oder nicht genutzt haben, schauen wir vielleicht voller Wehmut auf die verschlossene Tür. Wir sind dann so mit der verpassten Chance und der Enttäuschung beschäftigt, dass wir nicht die Türen sehen, die uns offen stehen.
     
    Üben wir uns darin, unseren Blick ganz bewusst weg von der verschlossenen Tür auf die vorhandenen Möglichkeiten zu richten, und lassen wir uns überraschen, welche Chancen sich uns auftun“.
     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Wochen,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Was hinter uns liegt, war nicht falsch ... 24.02.2014

    Was hinter uns liegt, war nicht falsch ... 24.02.2014

    Was hinter uns liegt, war nicht falsch. Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Wir sind den richtigen Weg gegangen, auch wenn wir jetzt eine neue Richtung einschlagen müssen, verborgene Talente aktivieren und negative Verhaltensmuster abbauen müssen. Unsere positiven Gedanken werden uns helfen, Hemmungen und mangelndes Sebstbewusstsein zu überwinden, damit wir die neuen Herausforderungen annehmen können, die unserem Herzen entsprechen.

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Wochen,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Du weißt, dass hinter den Wäldern ... 17.02.2014

    Du weißt, dass hinter den Wäldern blau die großen Berge sind. Und heute nur ist der Himmel grau und die Erde blind.

     

    Du weißt, dass über den Wolken schwer die schönen Sterne stehn, und heute nur ist aus dem goldenen Heer kein einziger zu sehn.

     

    Und warum glaubst du dann nicht auch, dass uns die Wolke Welt nur heute als ein flücht´ger Hauch die Ewigkeit verstellt ?

     

    Eugen Roth

    Wir wünschen Ihnen eine gute Wochen,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Manchmal wünschen wir uns ein Haus ... 10.02.2014

    Manchmal wünschen wir uns ein Haus mit Zauberwänden, in das die Welt nicht dringt mit ihrem seelenlosen Unverständnis, wo wir nichts von ihr sehen, hören, spüren, wo wir allein sind und uns ganz öffnen können dem Leben, das wir meinen, wo nichts uns behindert und niemand uns stört, wo jeder Atemzug uns gehört und alles nach unserer Willenlosigkeit geht.

     

    Leider vergessen wir manchmal, daß dieses Haus in uns steht.

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Wochen,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Können wir nicht einmal ... 03.02.2014

    Gedanken außerhalb des Üblichen ...,

    "Können wir nicht einmal" fragte die Gestalt des Kindes, "den Mut aufbringen und denken, wir wären auch ohne Leistung und Arbeit berechtigt zu leben? Können wir nicht einmal denken, wir selber, unsere Person, wäre liebenswürdiger und wertvoller als unsere vorweisbaren Taten? Können wir uns nicht einmal gestatten, an etwas anderes zu denken als an das, was wir tun müssen und was wir noch zu machen haben? Können wir uns nicht einfach mal dem Empfinden überlassen, dass wir berechtigt sind zu lieben und geliebt zu werden?"

     

    Ja, wir können!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

     

     

  • "Nicht rechnen und nicht zählen ... 27.01.2014

    Nicht rechnen und nicht zählen, sondern reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht.

     

    So als würde dahinter kein Sommer kommen. Er kommt doch!

     

    Aber nur die Geduldigen, die da sind, als würde die Ewigkeit vor ihnen liegen.

     

    Ich lerne es täglich unter tausend Schmerzen, denen ich dankbar bin:

     

    Geduld ist alles.

    (Rainer Maria Rilke)

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Frühling im Alter ... 20.01.2014

     

     

    Singen die Vöglein im grünen Wald,
    Klingen die
    Bächlein bergunter,
    Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
    Klopfet das
    Herz ihm so munter:
    Denket der Wonnen verschiedener Lenze,
    Denket der Kränze und denket der Tänze,
    Fallen auch
    Tränen herunter.



    Singet und klinget!
    Das Heute ist mein,
    Heut will ich singen und klingen
    Lustig mit spielenden Kindern feldein,
    Fröhlich mit fröhlichen Dingen,
    Will mir bekränzen die Locken, die greisen:
    Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
    Wo mir die Vögel nicht singen.

     

    Ernst Moritz Arndt, 1841

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

  • "Der Blinde und der Lahme ... 13.01.2014

    Der Blinde und der Lahme ... 13.01.2014

     

    In einem Wald hielten sich Menschen versteckt, die aus Furcht vor einem grausamen König die Stadt verlassen hatten. Doch bald gerieten sie auch dort in Gefahr, überfallen zu werden. Sie flohen und ließen ihre Wagen, all ihr Hab und Gut und zwei der ihren zurück, die so gut wie hilflos waren, einen Blinden und einen Lahmen.

     

    Als der Überfall vorüber war, breitete der Wind das Feuer aus, an dem die Leute gelagert hatten, und bald stand der Wald in Flammen. Die beiden Zurückgelassenen gerieten in panische Angst. Der Blinde warf seinen Mantel ab und floh geradewegs auf das Feuer zu. Der Lahme rief ihm zu: „Flieh nicht dorthin, Blinder! Gerade dort ist das Feuer!“

     

    Der andere fragte: Wohin soll ich mich denn wenden?“ Da sagte der Lahme: „Ich könnte dir den Weg aus dem Feuer zeigen. Da ich aber lahm bin, musst du mich auf deinen Schultern tragen, damit ich dir angebe, wo du den Schlangen, Dornen, dem Feuer und anderen Gefahren aus dem Wege gehen musst, damit ich dich glücklich aus der Gefahr führen kann.“

     

    Der Blinde nahm den Vorschlag an und richtete sich vertrauensvoll nach den Weisungen des Lahmen.
    Und so gelangten beide in Sicherheit.


     

    NACH EINEM INIDSCHEN MÄRCHEN (eingesandt von einem Mitglied)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Fünf Tipps für ein gutes Leben ... 06.01.2014

    Erstens: Nehmen wir uns die Zeit, und öffnen unser Herz.


    Zweitens: Erinnern wir uns daran, dass wir jetzt leben. Jetzt. Heute. Die Vergangenheit ist vergangen, die Zukunft noch nicht da.


    Drittens: Vergessen wir nicht, dass unser Herz und unser Geist trainiert werden können - und dass es niemals  zu spät ist, damit anzufangen. Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl werden uns wachsen lassen. Werden uns beschützen, uns klar und weise handeln lassen. Ohne Kurzschlussreaktionen. Ohne Angst.


    Viertens versuchen wir die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Denn jeder Tag ist neu. Unser Alter, unser Vermögen, unsere Beziehung, das alles, unsere kleine Welt wollen wir festhalten. Doch Lob und Tadel, Gewinn und Verlust, Freude und Schmerz - der Teppich unseres Lebens wandelt sich ständig.


    Fünftens: Liebe ist das Einzige das zählt.

     

    Denn am Ende unseres Lebens werden wir uns nur zwei Fragen stellen können: Habe ich wirklich geliebt? Habe ich tatsächlich gelebt? Darum geht es - nicht um mehr und nicht um weniger.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Die Welt um uns herum verändert sich ... 30.12.2013

     

    Die Welt um uns herum verändert sich. Wir spüren es. Viele von uns haben hohe Erwartungen an die Zukunft. Ein neues Jahr steht vor uns, macht Hoffnung.

     

    Das alte Jahr hinterlässt uns ein wertvolles Geschenk. Es ist eine kleine Schatulle, die randvoll gefüllt ist mit Eindrücken, Ereignissen und Bildern, die uns bewegten und auch noch weiter bewegen werden.

     

    Eine Schatulle, gefüllt mit all den Erinnerungen an Momente, in denen wir gelacht oder auch geweint, getrauert, gehofft und gewagt haben.

     

    Eben eine Schatulle voller LEBEN – ja, unser LEBEN.

     

    Ob wir dieses Geschenk in einer dunklen Schublade mit der Zeit vergessen, oder wir es als einen Schatz in uns tragen und zu gegebener Zeit öffnen werden, liegt einzig und allein an uns selbst.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen

    ein gesundes und zufriedenes Jahr 2014!
    Ihr

    Dr. med. Hartmut Bauer
    Vorsitzender

     

     

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