Unser Wunsch der Woche

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  • "Und wieder geht ein Jahr vorbei ... 28.12.2015

    Und wieder geht ein Jahr vorbei ... 28.12.2015

     

     

    Und wieder geht  ein Jahr vorbei. Und wieder fragen wir uns, wo sind die einzelnen Tage geblieben. Tage, an denen wir manchmal bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit geraten sind. Aber auch diese Tage gehören bald der Vergangenheit an.

     

     

     

     

     

    Die nachstehenden Worte werden uns helfen, Kraft zu schöpfen.

     

    Ich weiß, dass ich gebraucht werde.
    Ich weiß, dass mir geholfen wird.
    Ich weiß, dass ich geliebt werde.
    Ich nehme alle Kraft zusammen
    und gehe das Stück des Weges zum Gipfel,
    und die Aussicht bleibt mir nicht verborgen.
    Ich sage dem Menschen, den ich liebe,
    was ich für ihn empfinde
    und ich übernehme den Auftrag,
    den man mir gibt.

     

    Lassen Sie uns gemeinsam nach vorne schauen und das Jahr 2016 mit neuer Tatkraft beginnen und uns gegenseitig unterstützen.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen für das Jahr 2016

    viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Achten Sie auf sich.

     

     

  • "Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ... 21.12.2015

     

     

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht.

     

    Mit ist das Herz so froh erschrocken, das ist die Liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken mich lieblich heimatlich verlocken in märchenstille Herrlichkeit.

     

    Ein frommer Zauber hält mich wieder, anbetend, staunend muss ich stehen; es sinkt auf meine Augenlieder ein goldner Kindertraum hernieder, ich fühl´s ein Wunder ist geschehn.

    (Theodor Storm)

     

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2016.

    Achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund, 
    Sie werden gebraucht.

     

     

     

     

  • "Wir wünschen uns einen Engel ... 14.12.2015

    Wir wünschen uns einen Engel des Lächelns, damit wir mit uns selbst verständnisvoller und zärtlicher umgehen und damit wir die Menschen um uns anstecken können zu neuer Lebensfreude.

     

     

    Der Engel des Lächels möge uns in Berührung bringen mit der Tiefe unserer Seele, in der wir manches nicht mehr so wichtig nehmen, was um uns herum geschieht. Er möge uns zeigen, dass wir wie die Engel schon schon jetzt an einer anderen Welt teilhaben, die alles relativiert, was uns widerfährt.

     

     

    Der Engel des Lächelns möge uns selbst zum Engel machen für viele, die in sich selbst verfangen sind. Der Engel wird zufrieden mit uns lächeln, wenn wir ab und zu einem mürrischen und unzufriedenen Menschen zu einem Lächeln bewegen können.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz ... 07.12.2015

    Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz ... 07.12.2015

    Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz verwandelte …
     ... eine alte Legende ...

     

    Zur Zeit des heiligen Nikolaus lebte ein Kaufmann, der war sehr reich, und Tag und Nacht dachte er daran, wie er noch reicher werden könnte. Eines Tages trat der Teufel an ihn heran und fragte ihn: „Möchtest du nicht der reichste Mann auf der ganzen Welt werden und mehr besitzen als alle anderen Menschen zusammen? Ich gebe dir alles Geld der Welt, aber unter der Bedingung, dass du mir dein Herz gibst.“

     

    Unermesslich reich sein – davon hatte der Kaufmann immer geträumt, und so ging er auf dieses beste Geschäft seines Lebens, wie er meinte, ein.

     

    Und wirklich, er wurde reicher als alle anderen Menschen auf der Welt, doch statt seines Herzens trug er jetzt einen harten Stein in seinem Leib. Da wollte keiner mehr mit ihm reden, so wie man von Mensch zu Mensch redet, und er wurde immer einsamer und unglücklicher.

     

    Eines Tages erschien ihm der heilige Bischof Nikolaus. „Warum bist du denn so traurig und so unglücklich“, fragte er den reichen Kaufmann. Dieser erzählte ihm seine Geschichte. Da lächelte der Heilige und  sagte: „Tu Gutes, verschenke deinen Reichtum an die Armen, und du wirst dein Herz wieder bekommen.“

     

    Der Kaufmann befolgte diesen Rat, und siehe da, bei jedem guten Werk, das er tat, schmolz der harte Stein, den er im Leib trug, und verwandelte sich, bis schließlich der Mann ein menschliches Herz hatte und glücklich war.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Ihr habt mich angezündet ... 30.11.2015

    Ihr habt mich angezündet und schaut – nachdenklich in mein Licht. Vielleicht freut Ihr Euch auch ein bisschen dabei. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne.

     

    Wenn ich nicht brennen würde, dann läge ich in einem Karton mit anderen. In so einem Karton haben wir ja überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur wenn ich brenne.

     

    Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir schon ausrechnen, wann ich so kurz bin, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen bin.

     

    Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten – entweder ich bleibe ganz und unversehrt und im Karton, dann werde ich nicht kürzer, aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll – oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muss ich aber etwas geben dafür: von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton. So ist das auch bei Euch Menschen.

     

    Entweder Ihr bleibt für Euch, dann passiert Euch nichts, dann geht Euch nichts ab – aber dann wisst Ihr auch eigentlich nicht so recht: warum. Dann seid Ihr wie Kerzen im Karton – oder Ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt Ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, dass es Euch gibt. Ihr seid dann nicht vergebens da. Aber dafür müsst Ihr etwas geben: von Euch selber, von allem was in Euch lebendig ist: von Eurer Freude, Eurer Herzlichkeit, von Eurer Treue, Eurem Lachen, Euren Sehnsüchten, von allem, was in Euch ist.

     

    Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn Ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur Äußerlich. Innen werdet Ihr immer heller. Denkt ruhig daran, wenn Ihr in eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid Ihr selber.

     

    Wenn ich allein brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme, die ich gebe, ist gering. Ich allein – das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.

     

    Lasst Euch deshalb Mut machen und wartet nicht auf die anderen. Lasst euch anzünden, brennt, leuchtet und wärmt. Das ist der Sinn Eures Lebens, so wie es der Sinn einer einfachen Kerze ist.

     

    Und wenn Ihr Zweifel habt, ob das auch stimmt, dann zündet eine Kerze an, schaut in die lebendige Flamme und begreift das Gleichnis.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Dämmrung ... 23.11.2015

     

     

    Dämmrung senkte sich von oben, schon ist alle Nähe fern; doch zuerst emporgehoben holden Lichts der Abendstern!

    Alles schwankt ins Ungewisse, Nebel schleichen in die Höhe; schwarzvertiefte Finsternisse wiederspiegelnd ruht der See.

    Nebel schleichen in die Höh; schwarzvertiefe Finsternisse wiederspiegelnd ruht der See.

     

     

    Nun im östlichen Bereiche ahn ich Mondenglanz und -glut, schlanker Weiden Haargezweige scherzen auf der nächsten Flut.

    Durch bewegter Schatten Spiele zittert Lunas Zauberschein und durchs Auge schleicht die Kühle sänftigend ins Herz hinein.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Die Blätter fallen, ... 16.11.2015

    Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde.

     

    Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

     

    Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: Es ist in allen. Und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

     

    (Rainer Maria Rilke)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Ein alter Mann, ... 09.11.2015

    Ein alter Mann, ...   09.11.2015

    Ein alter Mann, der sich aus dem aktiven Leben zurückgezogen hat, gewinnt die Heiterkeit und Unbefangenheit der Kindheit zurück.

     

    Er ist bereit zu spielen ... Er kann nicht mit seinem Sohn um die Wette laufen, aber er kann mit seinem Enkel einhertappeln.

     

    Unsere ersten und letzen Schritte haben denselben  Rhythmus.

     

    (André Maurois)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Wenn du aufhörst ... 02.11.2015

    Wenn du aufhörst, darüber nachzudenken, wie sich die anderen ändern sollten, wirst du dich nicht mehr aufregen. Kümmere dich stattdessen um deine eigene Veränderung dann geschieht Gutes.

     

    Zum einen wirst du dich selber besser fühlen und zum anderen wirst du anfangen, gute Gefühle anderen gegenüber zu haben und sie verstehen.

     

    Zum dritten werden dei anderen dir gegenüber eine positive Haltung entwickeln.

     

    Es liegen viele verborgene Vorteile in der persönlichen Veränderung. (unbekannt)

     

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Stein des Gleichgewichts ... 26.10.2015

    Stein des Gleichgewichts ...   26.10.2015

    Denk - mal! Wie viel Mühe, Geduld und Feingefühl waren nötig, um diesen Stein so aufzurichten, dass er im Gleichgewicht sich halten kann!

     

    Wie viel Mühe und Geduld wendet der Mensch in den ersten Lebensmonaten auf, um sich aus der Erdenschwere zu befreien und sich in der Aufrichtung im Gleichgewicht halten zu können zwischen Schwerkraft und Leichtigkeit, zwischen unten und oben, rechts und links, hinten und vorne?

     

    Das Erringen des Gleichgewichts bedeutet das größte Glück des Menschen:

     

    Wie im Kunstwerk die Gegensätze sich aufheben, so ist der Mensch im Zustand des Gleichgewichtes leiblich, seelisch und geistig mit sich und dem Kosmos in Harmonie.

     

    (unbekannt)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

  • "Wir nennen sie ... 19.10.2015

    Wir nennen sie ...  19.10.2015

    Wir nennen sie "die da drüben", machen uns über sie lustig, überschütten sie mit Vorurteilen und gehen Kontakten aus dem Weg. Wir betrachten sie als Feinde und vergessen, dass sie nicht anders lieben als wir und sich nicht anders um ihre Kinder sorgen als wir, krank werden und sterben wie wir.

     

    Nur wenn wir den Mut fassen, die Straße zu überqueren, den Graben zu übersprigen, um zu ihnen zu gehen und einander in die Augen zu sehen, werden wir erkennen, dass sie Kinder desselben Gottes sind.

    (Henri Nouwen)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Liebe ist Zwiegespräch ... 12.10.2015

    Liebe ist Zwiegespräch oder Schweigen beim Nebeneinandergehn. Liebe ist Gipfel-Ersteigen und Stürme-gemeinsam-Bestehn.

     

    Liebe ist Mauern-Durchdringen, Durchmessen von Tiefen und Höhn. Liebe ist sanftes Bezwingen, ist Helfen, Verzeihen, Verstehn.

     

    Liebe ist keine Legende, wenn es auch manchmal so scheint. Liebe ist Anfang und Ende. Jeder von uns ist gemeint. (unbekannt)

     

     

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Holder Lenz, du bist dahin ... 05.10.2015

    Holder Lenz, du bist dahin ...  05.10.2015

     

    Holder Lenz, du bist dahin! Nirgends, nirgends kannst du bleiben; wo ich sah dein frohes Blühn, braust des Herbstes banges Treiben.

     

    Wie der Wind so traurig fuhr durch den Strauch, als ob er weine; Sterbeseufzer der Natur schauern durch die welken Haine.

     

    Wieder ist, wie bald! wie bald! mir ein Jahr dahingeschwunden. Fragend rauscht es aus dem Wald: "Hat dein Herz sein Glück gefunden?"

     

     

    Waldesrauschen, wunderbar hast du mir das Herz getroffen! Treulich bringt ein jedes Jahr welkes Laub und welkes Hoffen. (Lenau)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Danke, die Verständnis zeigen ... 28.09.2015

    Danke, die Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine lahmende Hand. Danke, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.

     

    Danke, die zu wissen scheinen, dass meine Augen trüb und meine Gedanken träge geworden sind. Danke, die mit freundlichem Lachen verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.

     

    Danke, die niemals sagen:" Diese Geschichte haben Sie mir heute schon zweimal erzählt". Danke, die es verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.

     

     

    Danke, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin. Danke, die in ihrer Güte die Tage, die mir noch bleiben auf dem Wege in die ewige Heimat, erleichtern.

     

    (aus Afrika)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

     

  • "Ohne Hoffnung, ohne Trauer ... 21.09.2015

    Ohne Hoffnung, ohne Trauer ... 21.09.2015

    Ohne Hoffnung, ohne Trauer hält er seinen Kopf gesenkt. Müde hockt er auf der Mauer. Müde sitzt er da und denkt:

     

    Wunder werden nicht geschehen. Alles bleibt so, wie es war. Wer nichts sieht, wird nicht gesehen. Wer nichts sieht, ist unsichtbar.

     

    Schritte kommen, Schritte gehen. Was das wohl für Menschen sind? Warum bleibt denn niemand stehen? Ich bin blind, und ihr seid blind.

     

    Euer Herz schickt keine Grüße aus der Seele ins Gesicht. Hörte ich nicht eure Füße, dächte ich, es gibt euch nicht.

     

    Tretet näher! Lasst euch nieder, bis ihr ahnt was Blindheit ist. Senkt den Kopf und senkt die Lider, bis ihr, was euch fremd war, wisst.

     

    Und nun geht! Ihr habt ja Eile! Tut, als wäre nichts geschehen. Aber merkt euch diese Zeile: "Wer nichts sieht, wird nicht gesehen".

     

    Erich Kästner: Der Blinde an der Mauer
    (Erstdruck am 20.09.1931 in der Neuen Leipziger Zeitung)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Ein weiser Mann sagte einmal ... 14.09.2015

    Ein weiser Mann sagte einmal ...   14.09.2015

    Ein weiser Mann sagte einmal: „Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise.“ Es ist ein weiter Weg bis zu dieser Erkenntnis. Und jeder muss sie für sich selbst machen.
     

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich , das nennt man “Authentisch-Sein”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden eschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war.Heute weiß, das nennt man
    “Selbstachtung”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
    Heute weiß ich, das nennt man “Reife”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist
    – von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich “Selbstachtung”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man
    “Ehrlichkeit”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
    so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man “Einfach-Sein”.

     

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit”.

     

    Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

     

    Heute weiß ich, das ist das Leben!

    Charles Chaplin: Selbstliebe

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Man muss nie verzweifeln ... 07.09.2015

    Man muss nie verzweifeln ...   07.09.2015

    Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verlorengeht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

     

    (Rainer Maria Rilke)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Was ist die Welt ... 31.08.2015

    Was ist die Welt ...   31.08.2015

    Was ist die Welt? ein ewiges Gedicht, daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, daraus der Laut der Liebe zu uns spricht und jedes Menschen wechselnden Gemüt, ein Strahl ist´s der aus dieser Sonne bricht, ein Vers, der sich an tausend andre flicht, der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht.

     

    Und doch auch eine Welt für sich allein, voll süß-geheimer, nicht vernommner Töne, begabt mit eigner, unentweihter Schöne und keines andern Nachhall, Widerschein. Und wenn du gar zu lesen drin verstündest, ein Buch, das du im Leben nicht ergründest.

     

    (Hugo von Hofmannsthal)

    Eins sein mit sich selbst
    ist eine sprudelnde Quelle der Energie.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "O, glücklich, wer ein Herz gefunden ... 17.08.2015

    O, glücklich, wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt, und, mit der Liebe treu verbunden, sein schönre´s Leben erst beginnt!

     

     

    Wo liebend sich zwei Herzen einen, nur eins zu sein in Freud´ und Leid, da muß des Himmels Sonne scheinen und heiter lächeln jede Zeit.

     

     

    Die Liebe, nur die Lieb´ ist Leben! Kannst du dein Herz der Liebe weihn, so hat dir Gott genug gegeben. Heil, dir! Die ganze Welt ist dein!

     

     

    (Hoffmann von Fallersleben)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Willkommen im alten Neste ... 10.08.2015

    Willkommen im alten Neste ... 10.08.2015

     

    Willkomen im alten Neste nach fröhlicher Sommerfahrt! Wir haben nicht Blumen und Aeste für euch, ihr Lieben, gespart.

     

    Wir wollten die alten Sachen im grauen Winterquartier so gerne euch traulich machen. Nun laßt´s euch gefallen auch hier!

     

    Ihr bringt ihn ja mit euch getragen, so köstlich und wundervoll, den Schimmer aus Sommertagen, der alles vergolden soll:

     

    Die Arbeit, die Pflichten und Feste - was immer sich um euch schart - willkommen im alten Neste, willkommen nach fröhlicher Fahrt!

     

    (aus der neue Hauspoet von Gertrud Triepel 1894)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Du warst allein ... 03.08.2015

    Du warst allein ... 03.08.2015

    Du warst allein, ich sah durchs Schlüsselloch den matten Schein der Lampe noch.

     

    Was stand ich nur und trat nicht ein? Und brannte doch, und war mir doch, es  müsste sein, dass ich noch einmal deine Stirne strich und zärtlich flüsterte: "Wie lieb ich dich! Was stand ich nur und trat nicht ein?

     

    Die alte böse Scheu, dir ganz mein Herz zu zeigen, sie quält mich immer neu. Nun lieg ich durch die lange Nacht und horche in das Schweigen - ob wohl dein weißes Haupt noch wacht?

     

    Und einmal hab ich leis gelacht: Was sorgst du noch, sie weiß es doch, sie hat gar feine Ohren, ihr geht von deines Herzens Schlag, obwohl die Lippe schweigen mag, auch nicht ein leiser Ton verloren.

     

    (Gustav Falke)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Nun ist der Sommer ... 27.07.2015

    Nun ist der Sommer ... 27.07.2015

     

    Nun ist der Sommer ins Land gekommen, die Vögel singen, die Blumen blühn; euch Städtern schlägt schon das Herz beklommen nach Blätterrauschen und Waldesgrün!

     

    Und hier - welche Leben an allen Ecken, welch Raunen und Knospen den ganzen Tag! Die Rosen duften an allen Hecken und schaun`n ob keiner sie pflücken mag.

     

     

     

    O Herz, nun darfst du nicht länger säumen, schnür hurtig dein Bündel und eile herzu aus eurer Häuser, dumpfigen Räumen zu Sonnenschimmer und Waldesruh`!

     

    Du findest die Thüren und Arme offen, besinn dich nicht lange und eile hinein, und laß uns das frohe, glückselige Hoffen, in kurzem mit dir zusammen zu sein.

     

    Viel tausend Grüße laß dich umwehen, komm, bade die schmachtende Seele gesund! Und nun ade und auf Wiedersehen - "Auf Wiedersehen!" aus Herzensgrund!

     

    (aus: der neue Hauspoet von Gertrud Triepel 1894)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Gott sei Dank, ein wenig Ruhe ... 20.07.2015

    Gott sei Dank, ein wenig Ruhe ... 20.07.2015

     

    Gott sei Dank, ein wenig Ruhe! Und daheim! Und ungestört, endlich einmal doch ein Abend, der mir wieder selbst gehört.

     

    Schön ist´s ja!, und bleibt es immer, guter Freunde Freund zu sein! Doch zuweilen gibt´s auch Stunden, da man gern einmal allein:

     

    Auszudenken, was tagsüber durch die Seele schwankt und schwirrt, eh sich´s halb erfasst nur wieder ungelöst ins Chaos wirrt.

     

     

    Ohne Lüge sich zu freuen! Wer es dürfte, wer es könnt! Selbst genug sich selbst zu leben, glücklich, selig, wem´s vergönnt!

     

    (Cäsar Flaischlen)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

     

     

  • "Lass ihn ein ... 13.07.2015

    Lass ihn ein ... 13.07.2015

     

    Lass ihn ein, den neuen Tag, den mühsalschweren mit seinem grauen Gewand. Bote ist er, Anruf, heute das Leben zu wagen.

     

    Nicht der Tag macht dich arm, der dir Last aufbürdet, dem Schmerz dich ausliefert. Arm bleibst du nur, wo du dich weigerst zu lieben, wo du dich wehrst das Unvolllommene zu umarmen, den Weg mitzugehen.

     

    (Sabine Naegeli)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Das schönste Herz ... 06.07.2015

     

    Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler auf ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut über sein schönes Herz.

     

    Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht mal so schön wie meines.“ Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, die entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer betrachtet waren an einigen Stellen tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an. Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

     

    Der junge Mann schaute auf das Herz des Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte. „Du musst scherzen“, sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Löchern“.

     

    „Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe geschenkt habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens dafür, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

     

    Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen, Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

     

    Der junge Mann stand still da und die Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten, jungen und schönen Herzen, riss ein Stück heraus und bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

     

    Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.

     

    (eingesandt von unserem Mitglied Susanne Gocht)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Zum Sehen geboren ... 29.06.2015

    Zum Sehen geboren ... 29.06.2015

     

     

    Zum Sehen geboren, zum Schauen bestelt, dem Turme geschworen, gefällt mir die Welt.

     

    Ich blick in die Ferne, ich seh in der Näh den Mond und die Sterne, den Wald und das Reh.

     

     

    So sehe ich in allen die ewige Zier, und wie mir´s gefallen, gefall ich auch mir.

     

    Ihr glücklichen Augen, was je ihr gesehn, es sei wie es wolle, es war doch so schön.

     

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Die Sonne blickt mit hellem Schein ... 22.06.2015

    Die Sonne blickt mit hellem Schein ...   22.06.2015

     

     

    Die Sonne blickt mit hellem Schein so freundlich in die Welt hinhein. Mach´s ebenso! Sei heiter und froh!

     

    Der Baum streckt seine Äste vor; zur Höhe strebt er kühl empor. Mach´s wie der Baum - im sonnigen Raum!

     

    Die Quelle springt und rieselt fort, zieht rasch und leicht von Ort zu Ort. Mach´s wie die Quell - und rege dich schnell!

     

    Der Vogel singt sein Liedlein schnell, freut sich an Sonne, Baum und Quell.

     

    Mach´s ebenso! Sei rüstig und froh!

     

    (Johann Gottfried Herder)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Dir und mir ... 15.06.2015

    Dir und mir ...   15.06.2015

    Dir und mir wünsche ich Augen, die die Lichter und Signale in unseren Dunkelheiten erkennen.

     

    Ohren die die Rufe und Erkenntnisse in unseren Betäubungen vernehmen.

     

    Dir und mir eine Seele die all das in sich aufnimmt und annimmt

     

    und eine Sprache die in ihrer Ehrlichkeit uns aus unserer Stummheit herausführt, uns aussprechen läßt was uns gefangen hält.

     

    (eingesandt von einem Vorstandsmitglied)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Die Jahreszeiten wandern ... 25.05.2015

    Die Jahreszeiten wandern ... 25.05.2015

    Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder. Man sieht es nicht.  Man liest es nur im Blatt. Die Jahreszeiten strolchen durch die Felder. Man zählt die Tage. Und man zählt die Gelder. Man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt.

     

    Das Dächermeer schlägt ziegelrote Wellen. Die Luft ist dick und wie aus grauem Tuch. Man träumt von Äckern und von Pferdeställen. Man träumt von grünen Teichen und Forellen. Und möchte in die Stille zu Besuch.

     

    Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

     

    Man flieht aus den Büros und den Fabriken. Wohin, ist gleich! Die Erde ist ja rund! Dort, wo die Gräser wie Bekannte nicken und wo die Spinnen seidne Strümpfe stricken, wird man gesund.

     

    (Erich Kästner)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Hast du gelebt ... 18.05.2015

    Hast du gelebt ... 18.05.2015

     

    Hast du gelebt? O, wolle Antwort geben: Hältst du dein Leben wirklich für ein Leben, das dich zu sich zurück, zum Leben führt? Wie weit bist du zum Urquell vorgedrungen, dem deine Seele, dem dein Sein entsprungen, dem deine ganze Strebenskraft gehört?

     

    Hast du geglaubt? O, wolle mir doch sagen, wie viele wohl von deinen Erdentagen den wahren, echten Sonnenschein gekannt. Der Glaube gibt Unendlichkeit des Schauens im klaren, warmen Lichte des Vertrauens und zeigt dir jenes nicht nur dieses Land.

     

    Hast du gewirkt? O, wolle mich verstehen: Ich sehe fleißig dich zur Arbeit gehen; du sorgst und kämpfest in und mit der Zeit. Doch öffnet sich dir einst die dunkle Pforte, so knarren in den Angeln dir die Worte: "Hast du gewirkt auch für die Ewigkeit?"

     

    (Karl May)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • "Das gesprochene Wort ... 11.05.2015

    Das gesprochene Wort ... 11.05.2015

     

    Das gesprochene Wort treibt im Wind, darf nicht bleiben. Welch ein Glück, dass es möglich ist, Briefe zu schreiben! Was geschrieben steht gilt, es verdeutlicht dein Wesen. Was du denkst, was du fühlst, kann der andere lesen.

     

    Was du niemals gewagt, mit dem Mund zu gestehn, wenn du´s schreiben darfst, wird es viel leichter geschehn. Du darfst fragen, erläutern, erwähnen, berichten und von all ihren Seiten die Dinge belichten.

     

    Was zu hart ist im Ton, kannst du dämpfen und mindern und durch Feilen und Glätten den Missklang verhindern; was offen ist, klären, die Zweifel zerstreuen, deinem Nächsten versichern, ihm hilfreich zu sein.

     

    Wenn du willst, kannst du schreiben, es tue dir leid, was dir einmal passiert ist in früherer Zeit. Dabei hilft dir die Feder, sie prägst in Papier. Denn wer fragt das schon gerne: "Verzeihst du es mir?"

     

    Vielleicht kannst du des Freundes Gesundheit erfragen, dich erkundigen, wie´s mit Beschwernissen steht - und anstatt nur das eigene Leid zu beklagen, lieber andere trösten, dass es wieder vergeht.

    Vielleicht liegt dir daran, nur ein Zeichen zu geben, falls es irgendein Echo noch irgendwo gibt, Während zwischen den Zeilen die Sehnsüchte schweben, aus der Antwort zu hören, du wirst noch geliebt.

     

    (eingesandt von einem Mitglied)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Wie liegt die Welt so frisch ... 04.05.2015

    Wie liegt die Welt so frisch ...   04.05.2015

    Wie liegt die Welt so frisch und tauig vor mir im Morgensonnenschein. Entzückt vom hohen Hügel schau ich ins grüne Tal hinein.

     

    Mit allen Kreaturen bin ich in schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühl es innig, und eben darum lieb ich sie.

     

    Und wird auch mal der Himmel grauer; wer voll Vertrauen die Welt besieht, den freut es, wenn ein Regenschauer mit Sturm und Blitz vorübrzieht.

     

    (Wilhelm Busch)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Butterblumengelbe Wiesen ... 27.04.2015

    Butterblumengelbe Wiesen ... 27.04.2015

    Butterblumengelbe Wiesen, sauerampferrot getönt, - o du überreiches Sprießen, wie das Aug dich nie gewöhnt!

     

    Wohlgesangdurchschwelte Bäume, wunderblütenschneebereift - ja, führwahr, ihr zeigt uns Träume, wie die Brust sie kaum begreift.

     

    (Christian Morgenstern)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Die meisten Menschen ... 20.04.2015

    Die meisten Menschen ...   20.04.2015

    Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.

     

    Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben und sich mit lauter Kleinigkeiten quälen, verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer, welche die Kinder, wennn sie aufmerksam und gut sind, bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.

     

    (Rainer Maria Rilke)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Die Amseln haben Sonne ... 13.04.2015

    Die Amseln haben Sonne ... 13.04.2015

    Die Amseln haben Sonne getrunken, aus allen Gärten strahlen die Lieder, in allen Herzen nisten die Amseln und alle Herzen werden zu Gärten und blühen wieder.

     

    Nun wachsen der Erde die großen Flügel und allen Träumen neues Gefieder, alle Menschen werden wie Vögel und bauen Nester im Blauen.

     

    Nun sprechen die Bäume zu grünem Gedränge und rauschen Gesänge zur hohen Sonne, in allen Seelen badet die Sonne, alle Wasser stehen in Flammen, Frühling bringt Wasser und Feuer liebend zusammen.

    (Max Dauthendey)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

     

  • "In dem Augenblick ... 06.04.2015

    In dem Augenblick ... 06.04.2015

     

    In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.

     

    Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so geträumt haben könnte.

     

     

    Was immer du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt.

     

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Vom Eise befreit ... 30.03.2015

    Vom Eise befreit ...   30.03.2015

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick: im Tale grünet Hoffnungsglück; der alter Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur; aber die Sonne duldet kein Weißes, überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farbe beleben; doch an Blumen fehlt´s im Revier, sie nimmt geputzte Menschen dafür.

     

    Kehre dich um, von diesen Höhen nach der Stadt zurückzusehen. aus dem holen, finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden, aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, aus Handwerks- und Gewerbesbanden, aus dem Druck von Giebeln und Dächern, aus der Straße quetschender Enge, aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht sind sie alle ans Licht gebracht.

     

    Sieh nur, sieh!, wie behänd sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt, wie der Fluss in Breit und Länge so manchen lustigen Nachen bewegt, und bis zum sinken überladen entfernt sich dieser letzte Kahn.

     

    Selbst von des Berges fernen Pfaden blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel; hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!

     

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    ein ruhiges und erholsames Osterfest 2015.
    Gehen sie behutsam mit sich um, achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Sie da: Die Weide ... 23.03.2015

    Sie da: Die Weide ...  23.03.2015

    Sie da: Die Weide schon im Silberpelz, die Birken glänzen, ob auch ohne Laub, in einem Lichte, das wie Frühling ist. Der blaue Himmel zeigt türkisenblaub ganz schmale Streifen, und ich weiß, das ist des jungen Jahres erster Farbenklang, die ferne Flöte der Beruhigung:

     

    Die Liebe hat die Flügel schon gespannt, sie naht gelassenen Flügels himmelher, bald wird die Erde bräutlich heiter sein.

     

    Nun Herz, sei wach und halte dich bereit dem holden Gaste, der mit Blumen kommt und Liebe atmet wie die Blume Duft.

     

    Sei wach und glaube: Liebe kommt zu dir, wenn du nur recht ergeben und getrost dich auftust wie ein Frühlingsblumenkelch.

    (Otto Julius Bierbaum)

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Es sind nicht die bunten Farben ... 16.03.2015

    Es sind nicht die bunten Farben ...   16.03.2015

     

    Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne und die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern. Es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen, ein Vorgefühl vieler froher Tage des gedeihlichen Daseins so manigfaltiger Naturen, die Ahnung höherer ewiger Blüten und Früchte und die dunke Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.

     

    (Novalis)

      

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • Unterm weißen Baume sitzend ... 09.03.2015

     

    Unterm weißen Baume sitzend, hörst du fern die Winde schrillen, siehst wie oben stumme Wolken sich in Nebeldecken hüllen;

     

    siehst, wie unten ausgestorben Wald und Flur, wie kahl geschoren; - um dich Winter, in dir Winter, und dein Herz ist eingefroren.

     

    Plötzlich falllen auf dich nieder weiße Flocken, und verdrossen meinst du schon mit Schneegestöber hab der Baum dich übergossen.

     

    Doch es ist kein Schneegestöber, merkst es bald mit freud`gem Schrecken; duf´tge Frühlingsblüten sind es, die sich necken und bedecken.

     

    Welch ein schauersüßer Zauber! Winter wandelt sich in Maie, Schnee verwandelt sich in Blüten, und dein Herz, es liebt aufs Neue.

     

    (Heinrich Heine)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

  • "Nicht beiseite sehen ,,, 02.03.2015

    Nicht beiseite sehen ,,,   02.03.2015

    Nicht beiseite sehen, nicht drumrum gehen und ausweichen, nicht darüber hinwegträumen - standhalten, Aug in Auge seine Kraft erproben und Herr darüber werden und den richtigen Weg gehen!!

     

    Geschick ist nur, wozu du selbst mit eigener Kraft und eigenem Willen die Reihe deiner Tage webst - und Glück doch auch nur, was du selber aus deines Wunsches Tiefe hebst!

     

    Was du vor dir bist, nur entscheidet und wird des Ganzen immer Kern - nicht Glück, nicht Zufall oder Stern! Und was dann auch dagegen streitet, der Freie macht sich stets zum Herrn!

     

    Miss nicht nur an deinem Wunsche - er überfliegt sich gar zu leicht, miss an dem, dass du erreicht! Aber was du träumst und möchtest, was an Sehnsucht dich bewegt, sei und bleibe, was durch alle Zweifel dich, durch Kampf und Stille weiter stets und höher trägt!

     

    (Cäsar Flaischlen)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Was brauchst du ... 23.02.2015

    Was brauchst du ... 23.02.2015

     

    Was brauchst Du?

     

    Einen Baum ein Haus zu ermessen wie groß wie klein das Leben als Mensch wie groß wie klein wenn du aufblickst zur Krone dich verlierst in üppiger grüner Schönheit wie groß wie klein bedenkst du wie kurz dein Leben vergleichst du es mit dem Leben der Bäume du brauchst einen Baum du brauchst ein Haus keines für dich allein nur einen Winkel im Dach zu sitzen zu denken zu schlafen zu träumen zu schreiben zu schweigen zu sehen den Freund die Gestirne das Gras die Blume den Himmel.

     

     

    (Friedericke Mayröcker)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Die Welt in unseren Händen ... 16.02.2015

    Die Welt in unseren Händen…

    Menschenhände können klein sein, sie können schmutzig oder rein sein, oder stark und groß.



    Sie können grob sein oder zart, geschmeidig, rissig, rau und hart. Sie können feucht sein oder trocken, Abstand halten oder locken.



    Hände können etwas tun, können hämmern oder ruhn. Hände können bauen, hilfreich sein, vertrauen, fühlen, tasten, spüren, oder Kinderhände führen.



    Hände können streicheln, trösten oder schmeicheln, und durch Gesten etwas sagen. Sie können betteln und auch geben, und ein Kind ins Leben heben.



    Hände können Menschen retten, Blumen pflücken, Kranke betten, sie können beten, heilen, hegen, oder sich auf andre legen.



    Menschenhände können bitten und Zerbrochenes wieder kitten. Menschenhände können segnen,
    sich im Händedruck begegnen.



    Hände können andre schlagen oder sie auf Händen tragen. Was zu denken gibt am Ende:



    Uns Menschen formten Gottes Hände!

    (Autor unbekannt)

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!


                                                                                            
                                                                                                     

     

  • "Wer alles ernst nimmt ... 09.02.2015

    Wer alles ernst nimmt ...  09.02.2015

    Wer alles ernst nimmt, was Menschen sagen, darf sich nicht über Menschen beklagen.

     

    Alles Reden ist meist nur Gered.

     

    Weiß man erst, was dahintersteht, lässt man´s klappern wie die Mühlen am Bach und geht stillfein in sein eigen Gemach.

     

    (Christan Morgenstern)

    Es ist viel gesünder sich zu wundern
    als sich zu ärgern.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

  • "Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte ... 2.02.2014

     

    Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte, er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet. Und er ist euer Tisch und euer Herd, denn ihr kommt zu ihm mit eurem Hunger und ihr sucht euren Frieden bei ihm. Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das "Nein" in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem "Ja" zurück Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen.

     

    Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche, alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt mit Freude, die keinen Beifall braucht. Wenn ihr von eurem Freund weggeht, trauert ihr nicht: denn was ihr am meisten an ihm liebt, ist vielleicht in seiner Abwesenheit klarer - wie der Berg dem Bergsteiger von der Ebene aus klarer erscheint.

     

    Die Freundschaft soll keinen anderen Zweck haben, als den Geist zu vertiefen. Lasst euer Bestes für euren Freund sein. Wenn er die Ebbe eurer Gezeiten kennen muß, lasst ihn auch das Hochwasser erkennen. Denn was ist ein Freund, wenn ihr ihn nur aufsucht, um die Stunden totzuschlagen?. Sucht ihn auf, um die Stunden mit ihm zu erleben. Denn er ist da, eure Bedürfnisse zu befriedigen, nicht aber eure Leere auszufüllen. Und in der Süße der Freundschaft lasst Lachen sein und geteilte Freude. Denn im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.

     

    (Khalil Gibran)

    Es ist viel gesünder sich zu wundern
    als sich zu ärgern.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

  • "Der Sinn des menschlichen Lebens ist ... 26.01.2015

    Der Sinn des menschlichen Lebens ist ... 26.01.2015

     

    Der Sinn des menschlichen Lebens ist das Menschsein.

     

    Mensch sein bedeutet, Mitmensch sein.

     

    Mitmensch sein bedeutet, den anderen lieben.

     

    Den anderen lieben bedeutet, bei ihm sein, wenn niemand bei ihm sein will, Zeit für ihn zu haben, wenn alle an ihm vorüberhasten, ihn aus seinen Verworrenheiten und Verranntheiten herausholen, ja zu ihm sagen, trotz Gleichgültigkeit und Kälte, seinem Verrat und seiner Feindseligkeit, ja sagen zu seinem ganzen Wesen, zu all seiner Besonderheit und Unbegreiflichkeit.

     

    Mensch sein heißt versuchen, in der zerstörten Schöpfung die ursprüngliche Ordnung wiederherzustellen oder doch im Grauen der Welt ein Stückchen Geborgenheit zu schaffen.

     

    Mensch sein ist das Schwerste, was es gibt.

     

    Manfred Hausmann (1898 -1986)

     

    Es ist viel gesünder sich zu wundern
    als sich zu ärgern.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

  • "Von den Kindern ... 19.01.2015

    Von den Kindern ... 19.01.2015

    Auszug aus der Prophet von Khalil Gibran "Von den Kindern"
     

     

    Und eine Frau, die einen Säugling an ihrer Brust hielt, sagte: Sprecht zu uns von den Kindern.

     

    Und er sagte:

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.

     

    Und wenn sie auch mit euch sind, so sind sie dennoch nicht euer Besitz. Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

     

    Ihr dürft ihren Körpern ein Zuhause geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft und das könnt ihr nicht betreten, nicht einmal in euren Träumen.

     

    Ihr dürft bestrebt sein, ihnen zu gleichen, aber versucht nicht, sie euch gleich zu machen. Denn das Leben schreitet nicht rückwärts noch verweilt es im Gestern.

     

    Ihr seid der Bogen, von dem eure Kinder wie lebendige Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit und Er ist es, der euch mit Seiner Kraft spannt, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.

     

    Lasst es euch zur Freude geschehen, dass die Hand des Schützen euch spannt; Denn wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er genauso den Bogen, der bleibt.

     

    Es gibt im Leben keinen Misserfolg, kein
    Versagen, solange ich aus meinen Fehlern lerne,
    bin ich erfolgreich.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Warum erfüllen uns Gräser ... 12.01.2015

     

    Warum erfüllen uns Gräser, eine Wiese, eine Tanne mit so reiner Lust?

     

     

    Weil wir da Lebendiges vor uns sehen, das nur von außen her zerstört werden kann, nicht durch sich selbst.

     

     

    Der Baum wird nie an gebrochenem Herzen sterben und das Gras nie seinen Verstand verlieren. Von außen droht ihnen jede mögliche Gefahr, von innen her aber sind sie gefeit. Sie fallen sich nicht selbst in den Rücken wie der Mensch mit seinem Geist und ersparen uns damit das wiederholte Schauspiel unseres eigenen zwiespältigen - darum aber freilich auch umso entwicklungsfähigeren - Lebens.

     

    (Christian Morgenstern)

    Es gibt im Leben keinen Misserfolg, kein
    Versagen, solange ich aus meinen Fehlern lerne,
    bin ich erfolgreich.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Das Fest der Hoffnung ...

    Das Fest der Hoffnung und des Lichtes es rückt nun näher Tag für Tag. Geborgenheit und Glück verspricht es, Vertrauen, was auch kommen mag.

     

    Legt ab die Hast, besinnt Euch wieder was dieses Fest im Ursprung war. Es strahlte einst ein Stern hernieder er leuchtet seitdem immerdar.

     

    Er will uns wärmen, Hoffnung geben und säen frohe Zuversicht.

     

    In jedes Erdenmenschenleben vergessen wir die Botschaft nicht.

    (eingesandt von einem Mitglied)

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2015.

    Achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund, 
    Sie werden gebraucht!

  • "Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz ... 07.12.2015

    Wie Sankt Nikolaus ein steinernes Herz verwandelte …
     ... eine alte Legende ...

     

    Zur Zeit des heiligen Nikolaus lebte ein Kaufmann, der war sehr reich, und Tag und Nacht dachte er daran, wie er noch reicher werden könnte. Eines Tages trat der Teufel an ihn heran und fragte ihn: „Möchtest du nicht der reichste Mann auf der ganzen Welt werden und mehr besitzen als alle anderen Menschen zusammen? Ich gebe dir alles Geld der Welt, aber unter der Bedingung, dass du mir dein Herz gibst.“

     

    Unermesslich reich sein – davon hatte der Kaufmann immer geträumt, und so ging er auf dieses beste Geschäft seines Lebens, wie er meinte, ein.

     

    Und wirklich, er wurde reicher als alle anderen Menschen auf der Welt, doch statt seines Herzens trug er jetzt einen harten Stein in seinem Leib. Da wollte keiner mehr mit ihm reden, so wie man von Mensch zu Mensch redet, und er wurde immer einsamer und unglücklicher.

     

    Eines Tages erschien ihm der heilige Bischof Nikolaus. „Warum bist du denn so traurig und so unglücklich“, fragte er den reichen Kaufmann. Dieser erzählte ihm seine Geschichte. Da lächelte der Heilige und  sagte: „Tu Gutes, verschenke deinen Reichtum an die Armen, und du wirst dein Herz wieder bekommen.“

     

    Der Kaufmann befolgte diesen Rat, und siehe da, bei jedem guten Werk, das er tat, schmolz der harte Stein, den er im Leib trug, und verwandelte sich, bis schließlich der Mann ein menschliches Herz hatte und glücklich war.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Die Fenster eures Hauses ... 05.01.2015

    Die Fenster eures Hauses ...  05.01.2015

    Die Fenster eures Hauses sollen die Sonnenstrahlen einfangen und die Türen immer weit offen sein für Freunde und alle, die ihr liebt.

     

    Jeder Raum soll mit Lachen erfüllt sein und die Wände sollen allen Ärger draußen, aber Wärme und Vergnügen im Inneren halten.

     

    Am Morgen soll dieses Haus mit Freude erfüllt sein und mit guten Träumen in der Nacht.

     

    Es soll ein Haus sein, in dem die Liebe zum Leben erweckt wird.

     

    (Walisischer Haussegen)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • Schritt für Schritt ... 19.10.2015

    Schritt für Schritt gehen wir unseren Weg. Manchmal kommt es uns so vor, als würden wir einen Umweg gehen oder eine Kurve scheint unabsehbar.

    Aber dann liegt wieder ein Stück geraden Weges vor uns und wir können ein wenig nach vorne schauen. Oder wir erklimmen einen Hügel.

    Der Pfad hinauf mag vielleicht mühsam ein, aber wenn wir erst oben stehen, ist die Aussicht umso schöner.

    Aber immer ist es unser eigener, ganz individueller Weg. Und schließlich ist ja nicht die Ankunft das, worauf es ankommt, sondern der Weg an sich ist das eigentlich Wichtige.

  • "Von guten Mächten treu ... 29.12.2014

    Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.

     

    Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last, ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen das Heil, für das du uns geschaffen hast.

     

    Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und gelíebten Hand.

     

    Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz.

     

    Lass warm und still die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht. Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

     

    Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jeden vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.

     

    Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

     

    Dietrich Bonhoeffer

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen  ein glückliches und gesundes Jahr 2015 und sind weiterhin gerne für Sie da.


    Achten Sie auf sich, bleiben Sie gesund, 
    Sie werden gebraucht.

     

     

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