Unser Wunsch der Woche

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  • Der Alltag ... 02.01.2017

    Der Alltag ...   02.01.2017

     

    Der letzte Wunsch der Woche für dieses Jahr.

    Herzlichen Dank für Ihre Treue.

    Allen eine gute Woche und einen guten Start ins

    Jahr 2017 wünschen

     

    Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e.V.
    Für den Vorstand
    Dagmar Harder

     

    Der Alltag hält uns gefangen mit all dem, was getan werden muß, mit Ängsten und Sorgen, mit Hoffnungen und unerfüllten Sehnsüchten. Vieles ist selbstverständlich Wir nehmen es so hin, ohne darüber nachzudenken.

     

    Haben wir es verlernt, die Schönheit dessen wahrzunehmen. Die Blüte am Zweig, tausendfältig an den Bäumen und Sträuchern zu sehen. Staunen wir noch darüber, dass aus diesen kleinen Blüten Früchte heranreifen, von denen wir leben?

     

    Lernen wir neu, genau hinzusehen, die Wunder zu entdecken, zu jubeln und uns zu freuen über das was aus Gottes Hand kommt.

     

    Geht es dir gut,

    werde ich gefragt im Vorübergehen.

    Doch, gut, sage ich

    und zeige das passende Gesicht:

    Mein gutgehendes Gesicht.

     

    Mein anderes Gesicht

    verberge ich liebevoll unter meiner Kleidung.

    Zuhause ziehe ich mich aus.

    Dann darf es seine Gefühle zeigen.

     

    Wir wünschen Ihnen eine ruhige
    Zeit im Kreise Ihrer Lieben.

     

     

     

     

     

  • Die Weihnachtszeit ist die Zeit des ... 2016

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit des ... 2016

     

     

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Ruhigwerdens, des Einkuschelns, des Genießens, des Stillwerdens, des Nachsinnens etc. Die Natur steht still im Winter und erträumt das Neue herbei. Dem dürfen wir gerne folgen. Wir dürfen lernen wieder ruhiger zu werden und uns mit dem zufrieden zu geben, was gerade da ist. Dankbar für all die Erfahrungen aus diesem Jahr.



     

     

    Auch ich bin dankbar für das vergangene Jahr und möchte euch allen die ihr dazu beigetragen habt danken.

     

    Wir wünschen Ihnen einen schönen 4. Advent
    im Kreise Ihrer Lieben.

  • Geht es dir gut ... 02.01.2017

    Geht es dir gut,

    werde ich gefragt im Vorübergehen.

    Doch, gut, sage ich

    und zeige das passende Gesicht:

    Mein gutgehendes Gesicht.

     

    Mein anderes Gesicht

    verberge ich liebevoll unter meiner Kleidung.

    Zuhause ziehe ich mich aus.

    Dann darf es seine Gefühle zeigen.

     

  • Schon naht die liebe Weihnachtszeit ... 12.12.2016

    Schon naht die liebe Weihnachtszeit ... 12.12.2016

    Schon naht die liebe Weihnachtszeit, bald will das Christkind kommen! Da macht sich jedes Herz bereit , da jubeln alle Frommen. Am frohsten pocht den Kindern noch das Herz mit lautem Schlage, und jedes fragt: "Wie lange noch ist´s bis zum Weihachtstage?"

    Das Christkind aber blickt voll Huld auf all die lieben Kleinen. Und spricht:"Ihr Kinder, habt Geduld, bald werd` ich euch erscheinen! Es ist Advent! Drei Wochen nun sollt ihr euch recht bestreben, gar alles mir zu lieb zu tun, recht gut und brav` zu leben!

    Die Engel geh´n jetzt ein und aus in diesen heil´gen Wochen, in jedem frommen Christenhaus an Tür und Herz sie pochen! Sie wollen auf mein Kommen ja tagtäglich euch bereiten, und wenn der Heil´ge Abend da, euch an mein Krippelein geleiten!

    Sie mahnen zum Gehorsam euch, zu Fleiß und guten Sitten, und tragen in das Himmelreich all eure frommen Bitten! Drum folgt dem Engel treu und gern, den jetzt ich zu euch sende. dann ist der heil´ge Tag nicht fern, wo ich ich den Lohn euch spende!"

    Wir wünschen Ihnen einen schönen Advent
    im Kreise Ihrer Lieben.

    Alzheimer-Geschaft Kreis Euskirchen e.V.

     

     

     

  • Wenn du Ruhe brauchst ...12.12.2016

    Wenn du Ruhe brauchst ...12.12.2016

    Wenn du Ruhe brauchst dann hafte ein Schild "Bitte nicht stören" an deine Tür, und wenn du in der Nacht vor Grübeleien nicht in den Schlaf findest, dann hänge es vor deine Seele.

     

    Wir wünschen Ihnen einen schönen 3. Advent
    im Kreise Ihrer Lieben.

  • Markt und Straßen stehn velassen ... 05.12.2016

    Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh ich durch die Gassen alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug frommm geschmückt, tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill geglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld, hehres Glänzen, heil`ges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit, steigt`s wie wunderbares Singen - o du gnadenreiche Zeit!

    Joseph von Eichendorff

    Wir wünschen Ihnen eine ruhige
    und zufriedene Adventszeit im Kreise Ihrer Lieben.

  • Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ... 05.12.2016

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht.

    Mit ist das Herz so froh erschrocken, das ist die Liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken mich lieblich heimatlich verlocken in märchenstille Herrlichkeit.

    Ein frommer Zauber hält mich wieder, anbetend, staunend muss ich stehen; es sinkt auf meine Augenlieder ein goldner Kindertraum hernieder, ich fühl´s ein Wunder ist geschehn.

    (Theodor Storm)

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    eine besinnliche Adventszeit,

    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

  • Der kleine krumme Weihnachtsbaum ... 28.11.2016

    Der kleine krumme Weihnachtsbaum ... 28.11.2016

    Heiligabend fiel in diesem Jahr auf einen Montag. Zum Glück für alle, die erst am späten Morgen des 24. Dezembers loszogen, um einen Weihnachtsbaum zu kaufen.

    Entweder, weil sie es schlicht vergessen hatten, oder weil sie – wie der Vater der kleinen Sophie – von ihren Partnern und Kindern doch noch überzeugt wurden, dass ein Christbaum einfach ein absolutes Muss war.

    Eigentlich hatte Sophies Vater beschlossen, dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum zu kaufen, sie hatten doch jedes Jahr einen. Außerdem war er teuer, nadelte und musste nach Heiligabend irgendwo entsorgt werden.

    Da hatte der Vater die Rechnung aber ohne seine Familie gemacht. Seine Frau und vor allem seine kleine Tochter hatten ihn am Weihnachtsmorgen hartnäckig bearbeitet, dass Heiligabend ohne Christbaum einem Weltuntergang nahekäme. Also fuhr Papa los und klapperte die umliegenden Baumärkte ab, auf der Suche nach einem übrig gebliebenen günstigen Tannenbaum.

    Die Baumärkte waren wie leergefegt, es gab nur noch wenig Weihnachtsdekoration und erst recht keine Tannenbäume mehr. Zunehmend genervt, unter anderem wegen des Gedränges auf den Parkplätzen, steuerte der Vater die Eingangstür des letzten Baumarktes an und hatte Glück; Dort stand noch ein einziger Tannenbaum, ein rotes Band mit dem Preis hing an einem Zweig.

    Zugegeben er war nicht gerade ein Prachtstück; eine Nordmanntanne von kleinem unregelmäßigem Wuchs, deren Spitze etwas krumm war. Aber wenn man sich erst am Morgen des 24. Dezembers auf die Suche nach einem Weihnachtsbaum machte, musste man eben das nehmen, was die anderen übrig gelassen hatten. Immerhin war die Tanne günstig, dachte der Vater, als er den in ein Netz verpackten Baum ins Auto packte.

    Daheim angekommen, lud er ihn aus, bugsierte ihn durch die Terrassentür und stellte ihn mit seiner Frau in den steinernen Christbaumständer. Seine Frau musterte Beide, ihn und den Baum, stirnrunzelnd. „Na ja, schön ist er nicht mit der krummen Spitze, aber mit Christbaumschmuck wird es schon gehen“.

    Ihr Mann legt sich auf den Boden unter den Baum und zog die vier Schrauben im Ständer fest. „Mir wäre eine größere Tanne auch lieber gewesen. Ist sie gerade so?“, brummte er durch die unteren Zweige.

    „Ja, sieht so aus“, sagte seine Frau, die den Stamm festhielt.

    Da hüpfte die sechsjährige Sophie ins Wohnzimmer und sprang auf Papas Rücken, als er gerade unter dem Baum hervorkroch. Er stemmt Sophie ein paarmal hoch in die Luft, dass die vor Vergnügen kreischte, und setzte sie wieder ab. Das Mädchen betrachtete die Tanne mit großen Augen. „So viele dünne Zweige, schade, dass ich nicht darauf sitzen kann.“

    Dieses Jahr wird es eben ein weniger prachtvoller Baum, Schatz“, sagte die Mutter zu ihr.

    „Aber besser als gar keine.“ Der Vater war schon ganz mit der Lichterkette beschäftigt, die sich einfach nicht entwirren ließ, während die Mutter eine rote Glaskugel nach der anderen in die Hand nahm und goldene Schnüre zum Aufhängen daran band.

    Sophie ließ einen der unteren Zweige durch die Finger gleiten. „Wie weich der ist, der pikst gar nicht. Sie steckte ihre Nase in die Zweige und atmete tief ein. „Und wie gut der riecht!“

    Das Mädchen trat einen Schritt zurück, schlang die Arme um sich und sagte: „Ich find unseren Baum schön, so wie er ist.“

    Sie drehte sich um zum Wohnzimmertisch und steckte sich einen von Mamas feinen Kokosplätzen in den Mund. Plötzlich konnte man ein leises Ächzen und Knacken hören, als sei gerade etwas in Bewegung. Als Sophie sich wieder umdrehte, vergaß sie vor Erstaunen, das Plätzchen zu kauen. „Schaut nur!“ Das Kind zeigte mit offenem Mund auf den Baum.

    Da staunte die Familie nicht schlecht! Vor ihnen stand der schönste Nadelbaum, den sie jemals gesehen hatten. Aus der kleinen krummen Nordmanntanne war ein aufrechter Weihnachtsbaum geworden, mit kräftigen Zweigen und einer kerzengeraden Spitze bis knapp unter die Zimmerdecke. Sophies Vater blickte vollkommen ratlos zu seiner Frau, die ihm einen genauso überwältigten Blick zuwarf. Dann sahen sie beide zu ihrer Tochter.

    Die strahlte übers ganze Gesicht, klatschte in die kleinen Hände und rief: „Ich habe ja gesagt, er ist schön. Jetzt ist richtig Weihnachten!“

    Diese Geschichte zeigt, was aus manch einem werden kann, wenn er nur einen einzigen Menschen hat, der fest an ihn glaubt.

    Wir wünschen Ihnen eine schöne  Adventszeit im Kreise Ihrer Lieben!

     

     

     

     

  • Es gibt so viele Sterne am Himmel ... 21.11.2016

    Es gibt so viele Sterne am Himmel ... 21.11.2016

    Es gibt so viele Sterne am Himmel, aber keiner ist wie der andere. Es gibt so viele Wellen im Meer aber keine ist wie die andere. Es gibt so viele Bäume im Wald, aber keiner ist wie der andere. Es gibt so viele Menschen auf der Welt aber keiner ist so wie Du. Wohin mit meiner Traurigkeit, wenn ich merke, dass mein Angehöriger mir durch seine Krankheit immer mehr entrückt. Jeder sagt mir, du musst für dich sorgen, aber wie denn. Wir sind fast 50 Jahre verheiratet und wir haben alles zusammen gemacht.

     

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • Was brauchst Du?... 05.09.2016

    Sehr geehrte Mitglieder des Gesprächskreises,
    sehr geehrte Förderer der Alzheimer Gesellschaft,
    sehr geehrte Teilnehmer der Gruppenpflegekurse,
    sehr geehrte Interessenten der Notfallmappe,

    sehr geehrte Damen und Herren,

    sehr geehrte Vorstandsmitglieder,

     

     

    http://www.alzheimer-euskirchen.de/de/Aktuelles.html

     

     

     

     

    was brauchst du? Einen Baum ein Haus zu ermessen wie groß wie klein das Leben als Mensch wie groß wie klein wenn du aufblickst zur Krone dich verlierst in üppiger Schönheit wie groß wie klein bedenkst du wie kurz dein Leben vergleichst du es mit dem Leben der Bäume du brauchst einen Baum du brauchst ein Haus keines für dich allein nur einen Winkel im Dach zu sitzen zu denken zu schlafen zu träumen zu schreiben zu schweigen zu sehen den Freund die Gestirne das Gras die Blume den Himmel.

     

    Friedrich Mayröcker.

     

  • "Der Zug des Lebens ... 22.08.2016

    Der Zug des Lebens ... 22.08.2016

    Man steigt oft ein und aus; es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen. Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: UNSERE ELTERN.

    Leider ist die Wahrheit eine andere...Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
    Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
    Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.

    Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
    Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.

    Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht. Manche steigen ein und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt. Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagen setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen. Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagen durchzukämpfen. Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

    Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden... ....aber ohne Rückkehr. Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise. Versuchen wir, mit unseren Mitreisenden gut auszukommen und suchen wir das Beste in jedem von ihnen. Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
    Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
    Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige... Ja, das glaube ich. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt und ich hab das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, dass sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
    Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
    Ihr meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt...

    Denen, die Teil unseres Zuges sind, wünschen wir
    ... G U T E       R E I S E ...
    (eingesandt von einem Mitglied)

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

  • "Lade an deinen Tisch ... 11.07.2016

    Lade an deinen Tisch ... 11.07.2016

    Lade an deinen Tisch den ein, der dich liebt, und lass deinen Feind draußen. Auch den, der dir am nächsten wohnt, lade ein, denn in der Not vor Ort kommt der  Nachbar auch nachts angelaufen, derweil die Verwandten sich erst ankleiden müssen. Der böse Nachbar ist ein großes Unglück, doch der Gute ein großer Schatz.

     

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • "Nun ist er Sommer gekommen ...04.07.2016

    Nun ist er Sommer gekommen ...04.07.2016

    Nun ist der Sommer ins Land gekommen, die Vögel singen, die Blumen blühn; euch Städtern schlägt schon das Herz beklommen nach Blätterrauschen und Waldesgrün!

     

    Und hier - welche Leben an allen Ecken, welch Raunen und Knospen den ganzen Tag! Die Rosen duften an allen Hecken und schaun`n ob keiner sie pflücken mag.

     

     

     

    O, Herz, nun darfst du nicht länger säumen, schnür hurtig dein Bündel und eile herzu aus eurer Häuser, dumpfigen Räumen zu Sonnenschimmer und Waldesruh`!

     

    Du findest die Thüren und Arme offen, besinn dich nicht lange und eile hinein, und laß uns das frohe, glückselige Hoffen, in kurzem mit dir zusammen zu sein.

    O Herz, nun darfst du nicht länger säumen, schnür hurtig dein Bündel und eile herzu aus eurer Häuser, dumpfigen Räumen zu Sonnenschimmer und Waldesruh`!

     

    Du findest die Türen und Arme offen, besinn dich nicht lange und eile hinein, und laß uns das frohe, glückselige Hoffen, in kurzem mit dir zusammen zu sein.

     

    Viel tausend Grüße laß dich umwehen, komm, bade die schmachtende Seele gesund! Und nun ade und auf Wiedersehen - "Auf Wiedersehen!" aus Herzensgrund!

     

    (aus: der neue Hauspoet von Gertrud Triepel 1894)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • Wahre Freunde nennt man solche ... 27.06.2016

    Wahre Freunde nennt man solche ... 27.06.2016

    Wahre Freunde nennt man solche, die vom Bösen fern uns halten, aber mit bedächt`gem Sinne für des Freundes Vorteil walten, das Geheimnis treu verbergen, nur das Gute laut verkünden, wenn es Zeit ist, gerne helfen und im Unglück nicht verschwinden. 

     

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

  • Die Menschen sehen, wie sie sind 20.06.2016

    Die Menschen sehen, wie sie sind 20.06.2016

    Die Menschen sehen, wie sie sind -, dazu gehört ein scharfer Blick, die Menschen nehmen, wie sie sind -, dazu gehört ein eigner Schick,  und sie verstehen, wie sie sind -, ist schwer -, nicht jeder hat es weg: sie aber lieben, wie sie sind -, braucht´s nur das Herz am rechten Fleck.

    (aus den fliegenden Blättern)

     

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     
  • "Ohne Hoffnung. 06.06.2016

    Ohne Hoffnung. 06.06.2016

    Ohne Hoffnung, ohne Trauer hält er seinen Kopf gesenkt. Müde hockt er auf der Mauer. Müde sitzt er da und denkt:

     

    Wunder werden nicht geschehen. Alles bleibt so, wie es war. Wer nichts sieht, wird nicht gesehen. Wer nichts sieht, ist unsichtbar.

     

    Schritte kommen, Schritte gehen. Was das wohl für Menschen sind? Warum bleibt denn niemand stehen? Ich bin blind, und ihr seid blind.

     

    Euer Herz schickt keine Grüße aus der Seele ins Gesicht. Hörte ich nicht eure Füße, dächte ich, es gibt euch nicht.

     

    Tretet näher! Lasst euch nieder, bis ihr ahnt was Blindheit ist. Senkt den Kopf und senkt die Lider, bis ihr, was euch fremd war, wisst.

     

    Und nun geht! Ihr habt ja Eile! Tut, als wäre nichts geschehen. Aber merkt euch diese Zeile: "Wer nichts sieht, wird nicht gesehen".

     

    Erich Kästner: Der Blinde an der Mauer
    (Erstdruck am 20.09.1931 in der Neuen Leipziger Zeitung)

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen
    nachtrauert, die er nicht besitzt,
    sondern der Dinge sich erfreut, die er hat.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • Denk mal ... 30.05.2016

    Denk mal ... 30.05.2016

    Denk - mal! Wie viel Mühe, Geduld und Feingefühl waren nötig, um diesen Stein so aufzurichten, dass er im Gleichgewicht sich halten kann!

     

    Wie viel Mühe und Geduld wendet der Mensch in den ersten Lebensmonaten auf, um sich aus der Erdenschwere zu befreien und sich in der Aufrichtung im Gleichgewicht halten zu können zwischen Schwerkraft und Leichtigkeit, zwischen unten und oben, rechts und links, hinten und vorne?

     

    Das Erringen des Gleichgewichts bedeutet das größte Glück des Menschen:

     

    Wie im Kunstwerk die Gegensätze sich aufheben, so ist der Mensch im Zustand des Gleichgewichtes leiblich, seelisch und geistig mit sich und dem Kosmos in Harmonie.

     

    (unbekannt)

    Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen
    zu Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
    (Wilhelm von Humboldt)

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Mit der Freude zieht der Schmerz ... 23.05.2016

    Mit der Freude zieht der Schmerz ... 23.05.2016

    Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zu Zeiten.

     

    Und wo eine Träne fällt, blüht auch eine Rose. Schon gemischt, noch eh wir´s bitten, ist für Throne und für Hütten Schmerz und Lust im Lose.

     

    War´s nicht so im alten Jahr? Wirds´s im neuen enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken gehn und kommen wieder und kein Mensch wird`s wenden.

     

    Gebe denn, der über uns wägt mit rechter Waage, jedem Sinn für seine Freuden, jedem Mut für seine Leiden in die neuen Tage, jedem auf dem Lebenspfad einen Freund zur Seite, ein zufriedenes Gemüte und zu stiller Herzensgüte Hoffnung ins Geleite!

     

    (Johann Peter Hebel)

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

     

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

  • "Habe Mut und vertraue dir ... 16.05.2016

    Habe Mut und vertraue dir ... 16.05.2016

    „Habe Mut und vertraue dir, du wirst alles meistern.

    Denn Vertrauen bedeutet, sich mutig dem Leben und seinen Herausforderungen zu stellen.

    Dadurch wachsen wir über unseren bisherigen Horizont hinaus und begreifen immer mehr, wer wir wirklich sind, nämlich ein Mensch, welcher über die Liebe alle Beschränkungen aufheben kann“.

    (eingesandt von einem Mitglied)

     

    Es ist viel gesünder sich zu wundern
    als sich zu ärgern.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

     

     

  • "Es gibt Momente ... 09.05.2016

    Es gibt Momente ...   09.05.2016

    Es gibt Momente da wünschte ich ich wäre ein Boot für dich, ein Boot, das dich fortträgt wo immer du dich hinsehnst.

     

    Ein Boot, das schwer genug ist für all deinen Ballast, den du mit dir trägst ein Boot, das niemals kentert. Egal, wie unruhig du bist. Egal, wie stürmisch die Lebenssee ist auf der wir treiben.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • Es gibt die Familie 09.05.2016

    Es gibt die Familie 09.05.2016

     

     

    Es gibt die Familie, die sich durch Heirat - oder zusammen Leben - ergibt. Aber darüber hinaus gibt es noch die Familie, die man sich aussucht: Freunde, Menschen, die einem etwas bedeuten, die ein Stück Weg im Leben mit einem gehen, die für einen da sind und einem das Gefühl geben, dass man für sie da sein darf. Das zeichnet Freundschaft aus, dass ein anderer Mensch einem vertraut und es einem erlaubt, sich um ihn kümmern zu dürfen.

     

     

    "Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein! Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund, und wer´s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund."

    (Friedrich von Schiller)

    Es ist viel gesünder sich zu wundern
    als sich zu ärgern.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich.

     

  • "Das muss ein starker Engel sein ... 02.05.2016

    Das muss ein starker Engel sein ...  02.05.2016

     

    Das muss ein starker Engel sein, der uns den Mut macht für ein Nein. Ein Kämpferengel, der gerade geht, der sicher auf beiden Füßen steht. Ein trotziger Engel hell wie der Tag. Einer, der offene Worte mag. Das muss ein starker Engel sein, der uns den Mut macht für ein Nein.

     

    Ein Nein, das heißt ja etwas wagen. Das nicht zu tun was alle sagen, ist schwer, viel schwerer als zu nicken, sich einzufügen und zu schicken. Das muss ein starker Engel sein, der uns Mut macht für ein Nein.

     

    Jutta Richter

     

     

     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche.
    Achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Zu zweit sein - da ist einer ... 25.04.2016

    Zu zweit sein - da ist einer ...   25.04.2016

     

    Zu zweit sein - da ist einer, der mitdenkt, einer, dem ich nicht egal bin, einer, der mir den Rücken freihält. Da ist einer, der ein gutes Wort für mich hat, einer, der mich ermutigt, aber auch mal konfrontiert, wenn es nötig ist, da ist einer, der für mich ist, mit dem ich verbunden bin. Das ist das, was ich mit Freundschaft verbinde.

     

    Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg zu lang, so sagt es ein altes Sprichwort. Mit einem Freund an der Seite trau ich mich, die verrücktesten Sachen zu tun, mit einem Freund an der Seite kann ich hin stehen, für eine Sache einstehen. Ein Freund, das ist einer, der mich trägt, wenn ich nicht mehr kann - und der mir offen sagt, wenn er an Grenzen kommt. das ist einer, bei dem ich weinen kann - und der weiß, wenn es notwendig ist, mich in den Arm zu nehmen. Das ist einer, der sich mir zumuten kann - und der nicht nur die gegenseitige Ermutigung, sondern auch die gegenseitige Korrektur.

     

    Wer solche Freunde hat, kann sich auf den Weg machen - und wer sich auf den Weg macht, der bekommt solche Freunde zur Seite gestellt.

     

    (eingesandt von einem Mitglied)

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben
    eine gute Woche,
     achten Sie auf sich!

  • Tröste dich ... 18.04.2016

    "Tröste dich, die Stunden eilen und was all dich drücken mag. Auch das Schlimmste kann nicht weilen und es kommt ein andrer Tag.

     

    In dem ew´gen Kommen, Schwinden wie der Schmerz liegt auch das Glück und auch heitre Bilder finden ihren Weg zu dir zurück.

     

    Harre, hoffe! Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens und - es kommt ein neuer Tag.

    (Theodor Fontane)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Man kann den Frühling ... 11.04.2016

    "Man kann den Frühling im Jahr nicht festhalten, aber man kann jung bleiben in der Seele bis an sein Ende, wenn man die Liebe lebendig erhält in seinem Herzen für die Menschen, die der Liebe würdig sind, und das Auge offen behält für das Schöne, Große, Gute und Wahre.

    Fanny Lewald

     

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

  • "Ich freue jeden Tag ... 04.04.2016

    Ich freue jeden Tag ...   04.04.2016

     

    Ich freue jeden Tag dem Abend mich entgegen und jede Nacht im Traum mich auf den Morgensegen.

     

    Ich freue still mich mit unungestümer Lust nicht ungeduldig ist die Freud in meiner Brust. Ich freue mich auf die Stund und auf den Augenblick, auf groß und kleines, mein und anderer Geschick.

     

    Vom Herbst den Winter durch freu ich dem Lenz mich zu und aus dem Sommer durch den Herbst zur Winterruh.

     

    Ich freu mich durch des Jahrs und durch des Lebens Zeit und aus der Zeit hinaus mich in die Ewigkeit.

     

    (Friedrich Rückert)

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

     

     

     

     

  • "Schritt für Schritt ... 28.03.2016

     

    "Schritt für Schritt gehen wir unseren Weg. Manchmal kommt es uns so vor, als würden wir einen Umweg gehen oder eine Kurve scheint unabsehbar.

    Aber dann liegt wieder ein Stück geraden Weges vor uns und wir können ein wenig nach vorne schauen. Oder wir erklimmen einen Hügel.

    Der Pfad hinauf mag vielleicht mühsam ein, aber wenn wir erst oben stehen, ist die Aussicht umso schöner.

    Aber immer ist es unser eigener, ganz individueller Weg. Und schließlich ist ja nicht die Ankunft das, worauf es ankommt, sondern der Weg an sich ist das eigentlich Wichtige.

     

    Schau nicht darauf was nicht mehr geht,
    sondern auf das, was noch möglich ist!

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Vom Eise befreit ... 21.03.2016

    Vom Eise befreit ...  21.03.2016

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick: im Tale grünet Hoffnungsglück; der alter Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur; aber die Sonne duldet kein Weißes, überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farbe beleben; doch an Blumen fehlt´s im Revier, sie nimmt geputzte Menschen dafür.

     

    Kehre dich um, von diesen Höhen nach der Stadt zurückzusehen. aus dem holen, finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden, aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, aus Handwerks- und Gewerbesbanden, aus dem Druck von Giebeln und Dächern, aus der Straße quetschender Enge, aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht sind sie alle ans Licht gebracht.

     

    Sieh nur, sieh!, wie behänd sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt, wie der Fluss in Breit und Länge so manchen lustigen Nachen bewegt, und bis zum sinken überladen entfernt sich dieser letzte Kahn.

     

    Selbst von des Berges fernen Pfaden blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel; hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!

     

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
    ein ruhiges und erholsames Osterfest 2016
    Gehen sie behutsam mit sich um, achten Sie auf sich!

     

  • "Frühlings Ankunft ... 29.02.2016

    Grüner Schimmer spielet wieder drüben über Wies`und Feld. Frohe Hoffnung senkt sich nieder auf die stumme trübe Welt. Ja, nach langen Winterleiden kehrt der Frühling uns zurück, will die Welt in Freude kleiden, will uns bringen neues Glück.

     

    Seht, ein Schmetterling als Bote zieht einher in Frühlingstracht: meldet uns, dass alles Tote nun zum Leben auferwacht. Nur die Veilchen schüchtern wagen aufzuschau´n zum Sommenschein, ist es doch, als ob sie fragen: "Sollt´es denn schon Frühling sein?"

     

    Seht, wie sich die Lerchen schwingen in das blaue Himmelszelt! Wie sie schwirren, wie sie singen über uns herab ins Feld! Alles Leid entflieht auf Erden vor des Frühlings Freud´und Lust - Nun, so soll´s auch Frühling werden, Frühling auch in unsrer Brust!

     

    (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

     

  • "Ich wünsch mir ... 22.02.2016

     

    Ich wünsche mir einen treuen Freund, der meinen Schmerz vertreibt, der mir nie schmeichelt, niemals lügt und immer standhaft bleibt.

     

    Der wenn ich irre, mich ermahnt, der meine Seele kennt; und der, genauso wie ich ihn, auch einen Freund mich nennt.

    (John Adams)

     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

  • "Wir wünschen uns Mut ... 15.02.2016

    Wir wünschen uns Mut ...

    Vielleicht werden wir sagen: Gesundheit ist ein viel höheres Gut.

    Wir aber wünschen uns Mut, zu ertragen  - auch das was manchmal nicht geht - und uns verletzt.

    Wir wünschen uns Mut, uns vom Stuhl zu erheben, nur ein Stückchen, nicht viel. Wir werden sehen: Nehmen wir Anteil am Leben, sind wir wieder im Spiel.

    Wir wünschen uns Mut zu Beginn einer Reise in die Welt oder auch in uns selber hinein, damit wir auf unsere Weise uns einmal ganz groß fühlen statt klein.

     

    Wir wünschen uns Mut, so zu sein, wie wir sind und uns mögen, und immer nur so zu denken, wie wir es sagen, Mut, um unser Glück selber zu lenken.

    Wir wünschen uns Mut für den Tag, für die Stunde, für all unser Beginnen.

    Wir wünschen uns Mut für jede Sekunde, in der wir uns mühen, den Tag neu zu gewinnen.

     

    Wir wünschen Ihnen
    eine gute Woche
    achten Sie auf sich,
    bleiben Sie gesund,
    Sie werden gebraucht!

     

     

     

  • "Die Menschen sehen ... 08.02.2016

    Die Menschen sehen ...  08.02.2016

    Die Menschen sehen, wie sie sind -, dazu gehört ein scharfer Blick, die Menschen nehmen, wie sie sind -, dazu gehört ein eigner Schick,  und sie verstehen, wie sie sind -, ist schwer -, nicht jeder hat es weg: sie aber lieben, wie sie sind -, braucht´s nur das Herz am rechten Fleck.

    (aus den fliegenden Blättern)

     

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Und auf einmal merkst du ... 01.02.2016

    Und auf einmal merkst du ... 01.02.2016

     

    Und auf einmal merkst du äußerlich; wie viel Kummer zu dir kam, wie viel Freundschaft leise von dir wich, alles Lachen von dir nahm.

     

    Fragst verwundert in die Tage. Doch die Tage hallen leer. Dann verkümmert deine Klage ... Du fragst niemanden mehr.

     

    Lernst es endlich, dich zu fügen, von den Sorgen gezähmt. Willst dich selber nicht belügen und erstickst es, was dich grämt.

     

     

    Sinnlos, arm erscheint das Leben dir, längst zu lange ausgedehnt.- Und auf einmal - : steht es neben dir, an dich angelehnt -

     

    Was?

     

    Das, was du so lang ersehnt.

     

    (Joachm Ringelnatz)

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • Alles Warten endet ... 25.01.2016

    Alles Warten endet ...  25.01.2016

     

     

    Alles Warten endet. Jemand wird auftauchen. Ein Schlüssel wird passen. Das Tor wird sich öffnen.
    Ein Schiff wird kommen.

     

    Die Sonne wird kräftiger werden. Viel klarer die Luft. Der Himmel blau. Grün die Sträucher.
    Ein Schiff wird kommen.

     

     

    Baden wird erlaubt. Wasservögel ignorieren angebotenes Futter und alle Hunde die Nistplätze.
    Ein Schiff wird kommen.

     

    Die Sehnsucht reißt sich los, die Hoffnung schwimmt ins Weite: "Ich hab was gehört. Das Warten hat sich gelohnt.
    Es kommt ein Schiff ...
     

    (Bernhard Riedl)

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche,
    achten Sie auf sich!

     

  • "Wenn man das Glück ...11.01.2016

     

    Wenn man das Glück doch einfach buchen könnte! Wenn man nur den Katalog aufschlagen und auszuwählen bräuchte. Doch für das Glück gibt es keinen Reiseanbieter, wir müssen uns schon selber darum kümmern.

     

    Dafür hat es aber einen anderen großen Vorteil: Wir müssen keinen Koffer packen, ja wir müssen nicht einmal einen Fuß über die Schwelle setzen, wenn wir nicht möchten.

     


    Denn das Glück ist immer eine Reise im Geiste, alle guten Gedanken entstehen im Kopf. Oft müssen wir einfach nur den Schalter umlegen und unsere Situation aus einem anderen Winkel betrachten.

     

    Wer nur zurückschaut,
    kann nicht sehen,
    was auf ihn zukommt.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Woche, achten Sie auf sich!

     

     

     

  • Die Weihnachtszeit ist die Zeit ... 2016

    Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Ruhigwerdens, des Einkuschelns, des Genießens, des Stillwerdens, des Nachsinnens etc. Die Natur steht still im Winter und erträumt das Neue herbei. Dem dürfen wir gerne folgen. Wir dürfen lernen wieder ruhiger zu werden und uns mit dem zufrieden zu geben, was gerade da ist. Dankbar für all die Erfahrungen aus diesem Jahr.

    Auch ich bin dankbar für das vergangene Jahr und möchte euch allen die ihr dazu beigetragen habt danken.

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